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Gartentipps Zucchini pflanzen: So kultivieren Sie den leckeren Allrounder richtig

Zucchini pflanzen: Zucchinipflanze mit jungen Früchten
Zucchini blühen nicht nur üppig, sie sind in der Küche und am Grill auch vielseitig verwendbar. 
© N-sky / Getty Images
Zucchini schmecken vom Grill, als Auflauf-Extra, paniert oder gefüllt. Wer das beliebte Fruchtgemüse in diesem Sommer selbst ernten möchte, sollte im Mai Zucchini pflanzen. Die wichtigsten Tipps und Tricks für Aussaat und Pflege.

Inhaltsverzeichnis

In den Top Ten der beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen tauchten Zucchini 2021 nicht auf. Das liegt vermutlich daran, dass die kleinen schlanken Kürbisse eher selten als Rohkost verwertet werden. Tomaten, Karotten und Gurken haben in dieser Statistik aus genau diesem Grund klar die Nase vorn. Verarbeitet werden die aus Peru und Mexiko stammenden und später aus Südeuropa "eingewanderten" Zucchini in den Küchen hierzulande aber sehr wohl. Sie eignen sich zum Anbraten, zum Verfeinern von Aufläufen, als Ofengemüse oder als vegane Alternative für den Grill. Auch deshalb entscheiden sich in dieser Gartensaison wieder viele Gemüsefans dafür, Zucchini zu pflanzen. Was es dabei zu beachten gibt, welche Fehler man vermeiden sollte und wann der beste Zeitpunkt dafür ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Zucchini pflanzen: Vorziehen oder direkt ins Freie?

Wie bei Tomaten, Paprika und einigen anderen Gemüsesorten auch, gibt es zwei Möglichkeiten, Zucchini zu pflanzen. Team Ungeduld kauft sich im Frühjahr eine Tüte Samen (z.B. die Sorte "Black Beauty") und zieht junge Zucchini-Pflänzchen auf der heimischen Fensterbank vor. Beim sogenannten Vorkultivieren keimen Zucchini in der Regel innerhalb einer Woche (Raumtemperatur ca. 20°C). Wer die Samen im April in Anzuchttöpfe packt, kann die Jungpflanzen Mitte Mai ins Beet setzen. Wichtig: Warten Sie die Eisheiligen (2022: 11. bis 15. Mai) ab, denn die zarten Pflänzchen könnten bei Nachtfrost erfrieren. Wer es trotzdem nicht abwarten kann, sollte sie über Nacht zumindest mit Gartenfolie abdecken. Team Entspannung wartet bis Ende Mai und sät die Zucchini direkt ins Freiland. Wer keinen Garten hat, kann Zucchini auch in einem kleinen Balkon-Hochbeet oder größeren Kübel kultivieren. Achtung: Immer zwei Pflanzen setzen, damit diese sich gegenseitig befruchten können. Kleinere Sorten sollten im Abstand von etwa 60 Zentimeter gesetzt werden. Größere benötigen bis zu einem Meter Platz. 

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Zucchini sind sogenannte Starkzehrer. Das heißt sie sollten regelmäßig und gut mit Nährstoffen versorgt werden. Reifer Kompost, lockere Erde und eine dünne Mulchschicht aus Rasenschnitt sind der perfekte Nährboden für späteren Ernteerfolg. Zudem sollten Zucchini möglichst in den Morgenstunden und gut gewässert werden. Warum: Trocknen Erde und Wurzelballen aus, können die Früchte bitter werden. Wer die sechs bis acht Wochen von der Aussaat bis zur ersten Ernte nicht warten will,  bekommt vorkultivierte Zucchini im gut sortierten Gartenfachhandel. Auch hier sollte man beim Auspflanzen aber den Wetterbericht verfolgen und möglichen Nachtfrost abwarten.

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Zucchini ins Freie pflanzen: Schritt für Schritt

  1. Pflanzen mit Wurzelballen aus dem Topf nehmen 
  2. In Eimer tauchen und wässern, bis keine Bläschen mehr aufsteigen
  3. Mit Pflanzkelle Pflanzloch vorbereiten
  4. Pflanze samt Wurzelballen einsetzen und etwas andrücken
  5. Angießen
  6. Weitere Pflanzen im Abstand von mindestens 60 cm (klein) bis 100 cm setzen
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Tipp für Hochbeet & Balkon: Pflanzen bewusst in die Ecken setzen, um Platz zu sparen. Sie wachsen dann über den Rand hinaus und bekommen trotzdem noch ausreichend Sonne. 

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Tipps zu Standort und Boden

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Wie bereits angedeutet, entwickeln sich Zucchini am besten auf möglichst lockerem, nährstoffreichem und humosem Boden. Aufgrund ihrer Herkunft lieben Zucchini die Sonne, können aber auch mit halbschattigen Standorten gut leben. Frost mögen sie naturgemäß überhaupt nicht. Auch deshalb noch einmal der Hinweis, sie möglichst erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie zu setzen. 

Quelle:  Statista

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