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    <title>STERN.DE RSS-Feed Wirtschaft - die neusten Meldungen zum Thema Wirtschaft</title>
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    <description>Der Newsfeed aus dem Wirtschafts-Ressort mit allen aktuellen Nachrichten und Berichten.</description>
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    <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 09:13:25 GMT</pubDate>
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      <title>E-Lkw: Hoher Dieselpreis: Kommt nun der Durchbruch für Elektro-Lkw?</title>
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      <description>Elektro-Lkw gelten als klimafreundlichere Alternative zum Diesel. Doch hohe Anschaffungskosten und fehlende Ladepunkte bremsen deren Einsatz aus. Wie Speditionen damit umgehen.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 03:00:21 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Elektro-Lkw gelten als klimafreundlichere Alternative zum Diesel. Doch hohe Anschaffungskosten und fehlende Ladepunkte bremsen deren Einsatz aus. Wie Speditionen damit umgehen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kraftfahrer Uwe Lenk ist von seiner Tour nach Hessen zurück, nun parkt er seinen Lkw auf dem Gelände der WP <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/spedition-4186228.html" title="Spedition" class="taxonomy-entity keyword">Spedition</a> im sächsischen Zwickau. Die drastisch gestiegenen Dieselpreise kümmern ihn wenig: Sein Lkw fährt mit Strom. Deswegen greift er sich zum Feierabend das Kabel der Ladestation, um den Akku des 40-Tonners zu laden. "Es ist ein ganz anderes Fahren", schwärmt Lenk. Nicht nur, dass das Schalten wegfalle. "Er fährt viel leiser und hat viel mehr Kraft. Du gibst Gas und bis zu 800 PS sind sofort da."</p><p>Rund 350 Lastwagen hat die Spedition mit zehn Standorten, neun davon fahren rein elektrisch. Der erste E-Lkw wurde Ende 2023 in Betrieb genommen, erzählt Fuhrparkleiter Mike Henniger. "Die guten Erfahrungen mit dem ersten Fahrzeug haben dafür gesorgt, dass wir weitere bestellt haben." Trotz etwa doppelt so hohem Anschaffungspreis rechneten sich die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/fahrzeug-6888346.html" title="Fahrzeug" class="taxonomy-entity keyword">Fahrzeuge</a> dank eigener Ladesäulen und der Mautbefreiung, sagt er.</p><p></p><p>Diesel-Lkw dominieren bei Neuzulassungen</p><p>Ein Blick auf die Neuzulassungen in Deutschland zeigt: Alternative Antriebe legen auch bei Lkw zu. Doch es gibt viel Luft nach oben. 2025 war nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes jeder achte neue Lastwagen kein herkömmlicher Diesel, sondern lief mit <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/strom-6267682.html" title="Strom" class="taxonomy-entity keyword">Strom</a>, Wasserstoff, Gas oder war ein Hybrid. Zum Vergleich: 2021 waren es gerade einmal 5,8 Prozent. </p><p>Dabei dominieren Fahrzeuge, die ihre Energie aus einem Akku holen. Fast 27.300 voriges Jahr neu zugelassene Lkw liefen batterieelektrisch, rund 7.300 waren Hybrid-Fahrzeuge und knapp 1.700 wurden mit Gas betrieben. Bei Lkw mit Brennstoffzelle gab es gerade einmal 107 Neuzulassungen. </p><p>Bei Sattelzügen fällt die Bilanz jedoch schlechter aus. Und ein Blick auf andere Fahrzeugarten zeigt: Der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/themen/gueterverkehr-31633962.html" title="Güterverkehr" class="taxonomy-entity keyword">Güterverkehr</a> hinkt bei der Mobilitätswende weit hinterher. Bei Pkw etwa machen alternative Antriebe schon 59 Prozent der Neuzulassungen aus, bei Omnibussen sind es gut 42 Prozent. </p><p>Und ein Blick auf die Straßen zeigt: Während immer mehr E-Autos zu sehen sind, sind Elektro-Lkw rar. Der Anteil liege bei schweren Lkw deutlich unter einem Prozent, erklärt Dirk Engelhardt. Er steht dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung vor und kennt die Branche genau. Die ächzt aktuell unter hohen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/dieselpreis-4185376.html" title="Dieselpreis" class="taxonomy-entity keyword">Dieselpreisen</a> infolge des Krieges im Nahen Osten. Erhalten dadurch E-Lkw auf deutschen Straßen nun Auftrieb?</p><p>Verband fordert mehr Tempo beim Ausbau des Ladenetzes </p><p>"Das Potenzial ist grundsätzlich vorhanden", erläutert der Experte. Am größten sei es in Regionalverkehren. Im nationalen und internationalen Fernverkehr sei der Einsatz dagegen schwierig. Das liege an der geringeren Reichweite der Fahrzeuge und fehlenden Lademöglichkeiten. Für einen Umstieg brauche es flächendeckend mehr Ladepunkte im Megawatt-Bereich. Zudem sei der Strom im öffentlichen Ladenetz teuer. "Wenn ich unterwegs lade und die Anbieter 50 bis 80 Cent pro Kilowattstunde verlangen, dann rechnet sich das nicht." </p><p>Ziel der Bundesregierung ist es, die E-Mobilität im schweren Güterverkehr auf der Straße zu forcieren - auch aus Gründen des Klimaschutzes. Denn der Güterverkehr macht etwa ein Drittel der CO2-Emissionen im Verkehrssektor aus. Dazu soll ein Schnellladenetz für Lkw an Fernverkehrsstrecken aufgebaut werden. Laut Nationaler Leitstelle Ladeinfrastruktur sind entlang der Autobahnen 350 Standorte geplant mit rund 1.800 besonders schnellen MCS-Ladepunkten und 2.400 CCS-Ladepunkten. Aktuell gibt es einer Übersicht zufolge bundesweit aber nur 69 öffentlich zugängliche Standorte mit 270 Ladepunkten. </p><p></p><p>Bei den Ladestationen hinkten Deutschland und die EU eigenen Zielen meilenweit hinterher, moniert Engelhardt. Und sein Verband schätzt den Bedarf noch viel höher ein. Für eine volle Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs brauche es grob geschätzt 40.000 bis 50.000 Ladepunkte im Megawatt-Bereich. Nur so werde jederzeit ein reibungsloser und schneller Ladebetrieb möglich. Immerhin sind E-Lkw derzeit von der Maut befreit. Das sei ein Anreiz, so Engelhardt. </p><p>Bringen hohe Dieselpreise die Wende?</p><p>Lohnen sich E-Lkw also überhaupt für Spediteure? Im operativen Betrieb seien sie deutlich günstiger - erst recht jetzt, da der Dieselpreis durch die Decke gegangen sei, erklärt WP-Fuhrparkleiter Henniger. Er rechnet vor: Schon vor dem Krieg im Iran hätten die Kraftstoffkosten seiner Dieselflotte im Schnitt bei etwa 37 Euro pro 100 Kilometer gelegen. Bei den Elektro-Lkw seien es gut 25 Euro. Hinzu kommen die Einsparungen bei der Maut. Dem stehe gegenüber, dass das Fahrzeug 2 bis 2,5 Mal so teuer in der Anschaffung sei wie ein Diesel. </p><p>"Wenn die E-Lkw viel Strecke machen, sind sie wirtschaftlich einem Diesel mindestens ebenbürtig", so sein Fazit. Bei WP sind sie deswegen in zwei Schichten im Einsatz. Hinzu komme die deutlich bessere Klimabilanz durch die Einsparung von CO2. "Wenn die Touren und die benötigte Ladeinfrastruktur es hergeben, werden wir künftig aufgrund des effizienten Antriebskonzepts weitestgehend auf die E-Mobilität setzen." Dafür müsse die Politik aber die langfristige Planbarkeit sicherstellen durch verlässliche Rahmenbedingungen - vor allem mit Blick auf genügend Ladepunkte für Lkw. </p><p>Andernorts machen Unternehmen ähnliche Erfahrungen. Die Spedition Nanno Janssen in Ostfriesland etwa hat schon weit mehr als die Hälfte ihres Fuhrparks auf Elektro umgestellt: 58 von 90 Lkw. Den Ersten habe man 2024 damals mit Förderung des Bundes angeschafft, erklärt Juniorchef Nanno Jannsen. Von der Türkei bis nach Portugal sei die weiteste Entfernung, die seine Firma bislang mit einem E-Lkw gefahren sei. </p><p>"Elektro-Lkw sind die nachhaltigste Variante von Güterverkehr auf der Straße", ist Janssen überzeugt. "Wir sehen: Das ist langfristig der richtige Weg." Der Iran-Krieg und seine Folgen zeigten, dass die E-Mobilität unabhängiger von den globalen Energiemärkten sei. Zudem rechne er damit, dass die Schere bei der Anschaffung von E- und Diesel-Lkw in den nächsten Jahren kleiner werde.</p><p>So behelfen sich Lkw-Fahrer im Alltag</p><p>Doch wie sieht das Ganze in der Praxis aus? Wie weit kommt ein E-Lkw mit einer Akkuladung? Uwe Lenk und sein Kollege Michael Grimm von WP sind täglich mit E-Lastern unterwegs. 400 bis 500 Kilometer seien kein Problem, erzählen sie. Je nach Leistung der Ladesäule dauere das Laden eine bis zweieinhalb Stunden, wenn der Akku leer sei. Am besten im eigenen Depot oder parallel beim Be- und Entladen beim Kunden. Wenn das nicht geht, dann wird das öffentliche Netz genutzt. </p><p></p><p>Die aktuellen Lücken im Ladenetz für Lkw umschiffen sie bei Bedarf und weichen auf Ladestationen für Pkw aus. Denn auch die könnten technisch problemlos von den Lastwagen genutzt werden. Manko dabei: Dort geht es oft eng zu und sie müssen vorher Anhänger oder Auflieger abkoppeln. Allerdings begegnen ihnen unter Kollegen neben Neugier auch Vorbehalte. "Ich habe mir von anderen schon anhören müssen: So eine Straßenbahn fahre ich nie im Leben", erzählt Lenk. "Wer es einmal ausprobiert, wird sicher anders denken."</p><p>                   Übersicht LKW-Ladeinfrastruktur               </p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Feier mit Kanzler geplant: Vor 100 Jahren hob Lufthansa erstmals ab</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/news/feier-mit-kanzler-geplant--vor-100-jahren-hob-lufthansa-erstmals-ab-37284520.html</link>
      <description>Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 03:00:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/lufthansa-4177532.html" title="Deutsche Lufthansa" class="taxonomy-entity organization">Lufthansa</a>-Chef Carsten Spohr will das Jubiläum seines Unternehmens groß feiern. Die beiden historischen Propeller-Flugzeuge im nagelneuen Frankfurter Besucherzentrum "Hangar One" sind auf Hochglanz poliert. Doch das Unternehmen selbst glänzt nicht wie gewünscht und muss sich wegen des Irankrieges auf die nächste Krise einrichten. </p><p>Was wird gefeiert?</p><p>Bevor der Kanzler und viele weitere Gäste am 15. April in Frankfurt erwartet werden, feiert Lufthansa zunächst am Ostermontag am Geburtsort der Deutschen Luft Hansa AG. Drei Monate nach der vertraglichen Gründung hob am 6. April 1926 der erste Linienflug von <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html" title="Berlin" class="taxonomy-entity place">Berlin</a>-Tempelhof mit dem Ziel Zürich ab. Wegen der fehlenden Reichweite des eingesetzten Fokker-Grulich-Flugzeugs wurden Zwischenlandungen in Halle, Erfurt und Stuttgart eingeplant. </p><p>In der ersten, noch getrennt geschriebenen Luft Hansa wurden auf Druck der Reichsregierung die bis dahin konkurrierenden Unternehmen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/themen/aero-lloyd-flugreisen-gmbh---co--luftverkehrs-4121722.html" title="Aero Lloyd Flugreisen GmbH &amp; Co. Luftverkehrs" class="taxonomy-entity organization">Aero Lloyd</a> und Junkers Luftverkehr gebündelt und eng unter staatliche Kontrolle genommen. Das Unternehmen war stark auf Subventionen angewiesen und schon zu Zeiten der Weimarer Republik Bestandteil der vom Versailler Vertrag untersagten und daher verdeckten Wiederaufrüstung.</p><p>Wie wird gefeiert?</p><p>Mit einigem Aufwand hat der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/mdax-4152634.html" title="MDAX" class="taxonomy-entity organization">MDax</a>-Konzern viele Aktivitäten auf das Jubiläum ausgerichtet. Das gilt für neue Angebote bei Service und Bordverpflegung ebenso wie für eine Markenkampagne. Neben der Frankfurter Unternehmenszentrale wird am 15. April das neue Besucherzentrum "Hangar One" feierlich eröffnet, in dem zwei historische Flugzeuge die frühe Luftfahrttechnik anschaulich machen. Einen Festakt gab es bereits in München, Berlin ist zum Jubiläum des Erstfluges dran. Zudem tragen sechs Flugzeuge auffällige Jubiläums-Lackierungen mit einem dunkelblauen Kranich.</p><p></p><p>Was ist das Besondere an dem Jubiläum? </p><p>Mit der Feier zur Gründung ihrer problematischen Vorgängerin hat sich die heutige Lufthansa ehrlich gemacht: Erstmals bekennt sie sich zu ihrer vollständigen Geschichte, ohne die dunkle Seiten insbesondere in der Zeit des <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/nationalsozialismus-4136518.html" title="Nationalsozialismus" class="taxonomy-entity keyword">Nationalsozialismus</a> zu leugnen oder zu verschweigen. Schon früh setzten Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder auf die Hitler-Partei NSDAP, wie der Historiker Manfred Grieger in einer neuen Unternehmensgeschichte aufgezeigt hat. </p><p>In ihrem Streben nach "Luftgeltung" unterstützten die Nazis hochfliegende Pläne der Lufthansa zum Netzausbau und bemächtigten sich im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs des Unternehmens vollständig. "Die Lufthansa war ein Unternehmen des Nationalsozialismus", fasst Grieger zusammen. Besonders deutlich wurde das in der hemmungslosen Ausbeutung von weit mehr als 10.000 Zwangsarbeitern in der Rüstungsproduktion und Flugzeugwartung. </p><p>Was hat die zweite Lufthansa mit der Vorgängerin zu tun?</p><p>Mit dem "Dritten Reich" ist auch die erste Lufthansa untergegangen. Zehn Jahre lang durften die Deutschen unter der Kontrolle der Alliierten keine Flugzeuge bauen oder selbst betreiben. Als die zweite Deutsche Lufthansa AG im Jahr 1955 an den Start ging, war sie zwar keine Rechtsnachfolgerin der ersten Gesellschaft, hatte aber dennoch einige personelle Kontinuitäten in ihren Facheliten. Das ikonische Kranich-Symbol hatte man sich ebenso gesichert wie den Namen und die blau-gelbe Farbgebung. </p><p>Wie hat sich das Unternehmen seitdem entwickelt?</p><p>Die zunächst staatliche Deutsche Lufthansa AG wurde im Unterschied zu ihrer Vorgängerin nicht mit der deutschen Flugzeugindustrie verbunden. Sie nahm ihren Linienbetrieb am 1. April 1955 auf und erarbeitete sich im Wirtschaftswunder vor allem mit US-amerikanischen Boeing-Flugzeugen Marktanteile. Vollständig privatisiert wurde sie schließlich 1997 und wandelte sich zum Luftverkehrskonzern mit eigenen Sparten für die Wartung, Fracht und anfänglich noch Verpflegung. </p><p></p><p>Nach dem Aufbau des internationalen Kooperations-Netzwerks "Star Alliance" begann das Unternehmen zudem, einstmals staatliche Fluggesellschaften der Nachbarstaaten zu übernehmen. Es entstand der nach Umsatz viertgrößte Luftverkehrskonzern der Welt. Heute gehören die einstigen Staats-Carrier der Schweiz, Belgiens, Österreichs und Italiens zur Lufthansa-Gruppe, die als Nächstes für die portugiesische TAP bieten will. In der Corona-Krise wurde Lufthansa von den Herkunftsstaaten ihrer Airlines mit Milliardenhilfen gerettet, die bereits wieder zurückgezahlt sind. </p><p>Wie steht das Unternehmen aktuell da? </p><p>In den Augen vieler Anleger und auch des eigenen Aufsichtsrats ist die Lufthansa ziemlich ertragsschwach unterwegs. Obwohl das kapitalintensive Unternehmen ein immer größeres Rad dreht und im vergangenen Jahr den Umsatz erneut um fünf Prozent auf 39,6 Milliarden Euro geschraubt hat, wurde unter dem Strich mit 1,3 Milliarden Euro weniger Gewinn gemacht als 2024. Die Rückkehr in den mittlerweile erweiterten Spitzen-Index Dax hat die Lufthansa nach ersten Kursabschlägen wegen des Iran-Kriegs vorerst verpasst.</p><p>Hilfreich waren 2025 billiges Kerosin und eine deutlich verbesserte Pünktlichkeit, die zu geringeren Entschädigungszahlungen an Passagiere führte. Bei der mit Abstand größten Gesellschaft, der Kernmarke Lufthansa, läuft ein Sanierungsprogramm, in dessen Verlauf im Konzern rund 4.000 Stellen abgebaut werden sollen. </p><p></p><p>Zusätzlichen Umsatz und geringere Kosten sollen in den kommenden Jahren neue, effizientere Interkontinental-Flugzeuge und die neue Kabinenausstattung "Allegris" bringen. Kommerzielle Stützen sind die Wartungstochter Lufthansa Technik und das Frachtunternehmen Lufthansa Cargo. Bei den Airlines hat die kleine Swiss rund die Hälfte des operativen Gewinns von 1,1 Milliarden Euro eingeflogen. </p><p>Wie sind die Perspektiven?</p><p>Grundsätzlich wird der Luftverkehr schneller von politischen Krisen getroffen als andere Branchen. Der von den USA und Israel begonnene Iran-Krieg hat die Kerosinpreise schnell in die Höhe getrieben und gefährdet nach Corona erneut die Lieferketten. Sollte der Krieg länger anhalten, könnten Kaufkraftverluste infolge von Inflation und Wirtschaftsschwäche die Airlines Kunden kosten.</p><p>In einer internen Brandrede hat Spohr seine Mannschaft bereits auf härtere Zeiten eingestimmt. Er lässt Szenarien prüfen, einen Teil der Flotte vorübergehend stillzulegen und Beschäftigte in Kurzarbeit zu schicken. Kurzfristig erzielen Lufthansa und andere Airlines auf ihren Asien-Routen aber höhere Einnahmen, weil die arabische Konkurrenz ihre Drehkreuze nahe am Kriegsgebiet nicht oder nur eingeschränkt nutzen kann. </p><p>Offen ist die Frage nach weiteren Streiks des fliegenden Personals. Deren Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo haben sich mit Urabstimmungen streikbereit gemacht und schon mehrfach die Arbeit niedergelegt. Offiziell geht es in den Auseinandersetzungen um Randthemen wie die betriebliche Altersversorgung bei den Piloten oder den Manteltarifvertrag bei den Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern. Dahinter steht aber die Konzernstrategie, zunehmend Flugzeuge und Arbeitskräfte auf Flugbetriebe zu verlagern, in denen geringere tarifliche Standards gelten.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Umfrage: Wie die Menschen in Deutschland Lebensmittel einkaufen</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/news/umfrage--wie-die-menschen-in-deutschland-lebensmittel-einkaufen-37284492.html</link>
      <description>Im Alltag spielt der Lebensmitteleinkauf eine große Rolle. Verbraucher spüren die gestiegenen Preise im Portemonnaie. Neue Marktforschungsdaten und Umfragen bieten detaillierte Einblicke.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 02:30:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Im Alltag spielt der Lebensmitteleinkauf eine große Rolle. Verbraucher spüren die gestiegenen Preise im Portemonnaie. Neue Marktforschungsdaten und Umfragen bieten detaillierte Einblicke.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wegen des Iran-Kriegs müssen Verbraucher in diesen Tagen mit weiter steigenden <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/lebensmittelpreis-4135896.html" title="Lebensmittelpreis" class="taxonomy-entity keyword">Lebensmittelpreisen</a> rechnen. Dabei ist der Wocheneinkauf schon heute deutlich teurer als noch vor ein paar Jahren.</p><p>Wie viel Geld geben die Menschen in Deutschland tatsächlich für <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/lebensmittel-4132730.html" title="Lebensmittel" class="taxonomy-entity keyword">Lebensmittel</a> aus? Wie oft gehen sie einkaufen? Daten des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens YouGov liefern Einblicke.</p><p>Wie viel Geld pro Monat für Lebensmittel?</p><p>Laut einem YouGov-Shopperpanel gaben die Haushalte in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/deutschland-4540700.html" title="Deutschland" class="taxonomy-entity place">Deutschland</a> im Januar 2026 durchschnittlich 393,32 Euro für Lebensmittel aus. Die Ausgaben sind in den vergangenen Jahren wegen der hohen Inflation deutlich gestiegen. 2021 lag der Schnitt bei 332,26 Euro, 2023 stieg er auf 367,80 Euro, 2025 auf 381,14 Euro. Berücksichtigt sind Lebensmittel, einschließlich Getränke, Frischeprodukte wie Obst, Gemüse, Fleisch und Back- sowie Süßwaren, Drogerieprodukte wie Kosmetik oder Waschmittel nicht. In die Auswertung flossen Daten von 30.000 Haushalten ein.</p><p>Regional gibt es Unterschiede: Mit 402,22 Euro waren die durchschnittlichen Ausgaben für Lebensmittel bundesweit zuletzt in Süddeutschland am höchsten, im Osten mit 376,62 Euro am niedrigsten. Nach Angaben von <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/yougov-4190474.html" title="YouGov" class="taxonomy-entity organization">YouGov</a>-Marktforscherin Petra Süptitz hängt das unter anderem mit geringerer Kaufkraft und kleineren Haushalten zusammen.</p><p>Philipp Hennerkes vom Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels sieht im Süden durch höhere Einkommen tendenziell eine größere Zahlungsbereitschaft für Bedientheken, Markenprodukte sowie Regionalität und mehr Tierwohl. Im Westen lag der Schnitt im Januar bei 398,11 Euro, im Norden bei 388,26.</p><p>Weitere Zahlen zeigt eine im Februar und März durchgeführte YouGov-Umfrage unter mehr als 1.000 Erwachsenen. 15 Prozent geben im Monat demnach weniger als 150 Euro für Lebensmittel aus, 23 Prozent 150 bis 249 Euro, 21 Prozent 250 bis 349 Euro, 20 Prozent 350 bis 499 Euro. Bei 11 Prozent sind es 500 bis 699 Euro, bei 5 Prozent noch mehr. Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ.</p><p>Wie ist es in anderen Ländern?</p><p>YouGov hat mehr als 22.000 Menschen in weltweit gut 20 Ländern zu ihren Ausgaben befragt. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im Mittelfeld. In der Schweiz und in Dänemark wird besonders viel Geld für Lebensmittel ausgegeben, weit hinten rangieren Thailand, Indonesien und Indien.</p><p>YouGov-Marktforscherin Carolin Petrow ordnet das ein: "Der Anteil der Lebensmittelausgaben am verfügbaren Einkommen liegt in Deutschland bei lediglich rund 10 bis 13 Prozent und damit auf einem für entwickelte Volkswirtschaften typischen, eher niedrigen Niveau." Trotz hoher Kaufkraft sei das Ausgabenniveau hierzulande moderat. In Ländern wie Polen und in Südostasien sei die Belastung der Haushalte größer. Dort fließe ein deutlich größerer Anteil des Einkommens in Lebensmittel.</p><p>Wie werden sich die Ausgaben weiter entwickeln?</p><p>Experten erwarten, dass die Lebensmittelpreise wegen des Iran-Kriegs weiter steigen könnten. Kai Hudetz vom IFH Köln sagt: "Es ist davon auszugehen, dass steigende Energie‑, Dünger‑ und Transportkosten mit Verzögerung auch auf die Lebensmittelpreise durchschlagen. Besonders betroffen sind Produktgruppen, bei denen Energie- und Logistikkosten einen hohen Anteil an der Wertschöpfung haben." Dazu zählten unter anderem Brot und Backwaren, Getränke, Fertiggerichte, Süßwaren sowie Tiefkühlprodukte.</p><p>Auch der Bauernverband und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie rechnen mit steigenden Lebensmittelpreisen. Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten eine Inflationsrate von 2,8 Prozent in diesem Jahr und 2,9 Prozent 2027.</p><p>Wie häufig wird eingekauft?</p><p>Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland kauft mehrmals pro Woche oder täglich Lebensmittel ein, 7 Prozent tun dies jeden Tag. 36 Prozent gehen einmal pro Woche, 5 Prozent zwei- bis dreimal im Monat einkaufen. In Ländern wie Italien, Spanien oder der Schweiz sind die Gewohnheiten relativ ähnlich, in anderen teilweise ganz anders. In Frankreich und den USA wird insgesamt seltener eingekauft, während das in Polen laut YouGov 17 Prozent der Menschen täglich machen.</p><p></p><p>Wo wird am liebsten eingekauft?</p><p>Laut einer im Januar durchgeführten YouGov-Umfrage bevorzugen 32 Prozent der Menschen in Deutschland Supermärkte wie Rewe und Edeka, 29 Prozent Discounter wie Aldi und Lidl. 38 Prozent haben keine feste Präferenz. Supermärkte punkten der Befragung zufolge vor allem mit Erreichbarkeit, Frischeprodukten und Eigenmarken, Discounter mit Preisen, Erreichbarkeit und Sonderangeboten. Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ.</p><p>Wird mehr auf die Preise geguckt?</p><p>Ja, die gestiegenen Preise wirken sich auf das Einkaufsverhalten aus. 47 Prozent achten laut YouGov-Befragung "viel mehr" auf Preise und Sonderangebote als noch vor ein paar Jahren, 33 Prozent "etwas mehr". Lediglich 18 Prozent erklären, dass es sich nicht verändert habe.</p><p>YouGov-Marktforscherin Süptitz sagt: "Für 67 Prozent der Verbraucher sind die Preiserhöhungen schwer nachvollziehbar und sorgen für deutliche Verärgerung." Nur 25 Prozent der Menschen hätten Verständnis für die Preiserhöhungen. Dieser Anteil sei seit 2023 deutlich gesunken.</p><p>Lebensmittel sind laut Statistischem Bundesamt heute im Schnitt knapp 38 Prozent teurer als 2020. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 stieg die Inflation auf fast neun Prozent. Energie und zahlreiche Produkte verteuerten sich rasant. Verbraucher spüren das heute noch. Rindfleisch, Kaffee, Schokolade, Orangensaft, Obstkonserven und andere Artikel kosten deutlich mehr als noch vor ein paar Jahren.</p><p>Wie viele nutzen Lieferdienste und gehen auf Wochenmärkte?</p><p>Anbieter wie Picnic oder Rewe liefern Lebensmittel nach Hause. In Deutschland nutzen 7 Prozent das mindestens einmal pro Woche, 9 Prozent ein- oder zweimal pro Monat, 11 Prozent seltener, 71 Prozent nie.</p><p>Auch Wochen-, Bauern- und Straßenmärkte erfreuen sich bei einigen Verbrauchern in Deutschland nach wie vor großer Beliebtheit. 8 Prozent suchen sie einmal pro Woche auf, 6 Prozent zwei- bis dreimal im Monat, 11 Prozent einmal. 43 Prozent gehen seltener auf Märkte, 30 Prozent nie.</p><p>In Frankreich, Italien und Spanien ist der Anteil der regelmäßigen Marktbesucher laut YouGov teilweise deutlich größer. Ein Viertel der Menschen macht dies mehrmals im Monat. In Großbritannien, Dänemark oder in den USA haben die Märkte eine geringere Bedeutung.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Vergleich: Im Süden wird am meisten für Lebensmittel ausgegeben</title>
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      <description>Viele Lebensmittel sind teurer geworden. Die Ausgaben der Haushalte in Deutschland sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Regional gibt es Unterschiede.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 02:00:43 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Viele Lebensmittel sind teurer geworden. Die Ausgaben der Haushalte in Deutschland sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Regional gibt es Unterschiede.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Menschen im Süden Deutschlands geben mehr Geld für <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/lebensmittel-4132730.html" title="Lebensmittel" class="taxonomy-entity keyword">Lebensmittel</a> aus als in anderen Landesteilen. Das geht aus einer Auswertung des Marktforschers YouGov für die Deutsche Presse-Agentur hervor. In Süddeutschland lagen die Ausgaben im Januar pro Haushalt im Schnitt bei 402,22 Euro, im Westen bei 398,11 Euro und im Norden bei 388,26 Euro. Am niedrigsten waren sie im Osten mit 376,62 Euro. </p><p>Nach Angaben von <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/yougov-4190474.html" title="YouGov" class="taxonomy-entity organization">YouGov</a>-Marktforscherin Petra Süptitz gibt es dafür mehrere Gründe. Haushalte im Osten seien oft kleiner, auch weil es dort mehr Senioren gebe. Die ostdeutschen Bundesländer wiesen zudem eine unterdurchschnittliche Kaufkraft auf, besonders in ländlichen Regionen. In Süddeutschland sei diese hingegen höher als im übrigen Bundesgebiet.</p><p>Die Ausgaben für Lebensmittel sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 kletterte die Inflation auf fast neun Prozent. Energie und Lebensmittel verteuerten sich rasant. Im vergangenen Jahr lagen die Ausgaben eines Haushalts für Lebensmittel im Schnitt bei 381,14 Euro. Im Jahr 2021 waren es noch 332,26 Euro. <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/sueddeutschland-4182170.html" title="Süddeutschland" class="taxonomy-entity place">Süddeutschland</a> kam damals auf 352,30 Euro, der Osten auf 304,11 Euro.</p><p>Erfasst sind Ausgaben für Lebensmittel, einschließlich Getränke, Frischeprodukte wie Obst, Gemüse, Fleisch und Back- sowie Süßwaren. Drogerieprodukte wie Kosmetik oder Waschmittel sind nicht berücksichtigt. Die Daten stammen aus dem YouGov-Shopperpanel. In die Auswertung flossen Daten von 30.000 Haushalten ein.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Wegen Plänen von JD.com: Euronics sieht Chancen bei MediaMarktSaturn-Übernahme</title>
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      <description>Wie verändert sich der Elektrofachhandel, wenn JD.com aus China MediaMarktSaturn übernimmt? Euronics etwa sieht dadurch durchaus Chancen. So will der Euronics-Chef daraus Kapital schlagen.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 02:00:20 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wie verändert sich der Elektrofachhandel, wenn JD.com aus China MediaMarktSaturn übernimmt? Euronics etwa sieht dadurch durchaus Chancen. So will der Euronics-Chef daraus Kapital schlagen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/digital/homeentertainment/themen/euronics-8116794.html" title="Euronics" class="taxonomy-entity organization">Euronics</a>-Chef Benedict Kober sieht durch die geplante Übernahme von Europas größtem Elektronikfachhändler MediaMarktSaturn durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com neue Perspektiven für das eigene Geschäft. Die geplante Übernahme bedeute Chance und Risiko. "Mit einem spürbaren Übergewicht auf Chance", sagte Kober der Deutschen Presse-Agentur am Sitz der Genossenschaft im schwäbischen Ditzingen bei Stuttgart.</p><p>Da die Ladenflächen vermutlich nicht ausgebaut würden, müssten bisherige Produkte entsprechend substituiert werden. Euronics stehe im engen Austausch mit den Herstellern. Umsätze, die sie dann womöglich nicht mehr bei MediaMarktSaturn erzielen, könnten sie bei Euronics machen.</p><p></p><p>Im Fall der Übernahme rechnete <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/stunde-null/themen/benedict-kober-9359708.html" title="Benedict Kober" class="taxonomy-entity person">Kober</a> im Sortiment des Konkurrenten MediaMarktSaturn künftig mit einem höheren Anteil chinesischer Produkte. Es sei eine fundierte Mutmaßung, dass chinesische Fabrikate einen deutlich stärkeren Fokus bekommen werden.</p><p>Euronics setzt auf Premium</p><p>Im TV-Markt sei der Durchschnittspreis durch chinesische Fabrikate bereits erheblich unter Druck gekommen. Das könne natürlich auch an anderer Stelle passieren. Davon könne am Ende aber keiner ein sehr profitables Geschäft gestalten. Entsprechend müsse Euronics den Premiumanteil im Sortiment hochhalten, um entsprechende Erträge erwirtschaften zu können, die es für solche Ladenflächen brauche. Kober sehe die Chance, Kundinnen und Kunden im wertigeren Bereich ein Angebot formulieren zu können, damit diese künftig bei Euronics einkaufen. </p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/themen/jd-com-33006882.html" title="JD.com" class="taxonomy-entity organization">JD.com</a> sei stark auf die Logistik und Lieferketten ausgerichtet. Sollten sie diesen Ansatz auch in Deutschland verfolgen, würden beispielsweise Themen wie Lieferungen am selben Tag im Vordergrund stehen. Kundinnen und Kunden in Deutschland seien es gewohnt, in einen Laden zu gehen und dort die Ware direkt auf der Ladenfläche oder an der Warenausgabe mitzunehmen. Ob sie es annehmen würden, ein Produkt zum Beispiel in sechs Stunden nach Hause geliefert zu bekommen, werde man sehen. Für Euronics spreche zudem die Fachberatung und persönliche Nähe zu den Kunden, sagte Kober. </p><p>Experte: "über Beratung und Servicekompetenz profilieren"</p><p>Auch Handelsexperte Kai Hudetz sieht durch die geplante <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/uebernahme-4191258.html" title="Übernahme" class="taxonomy-entity keyword">Übernahme</a> von MediaMarktSaturn Chancen für Ketten wie Euronics oder Electronic Partner. Er erwartet, dass diese sich künftig "noch klarer über persönliche Beratung, Servicekompetenz und Kundennähe profilieren können". Und damit über jene Faktoren, die digitale Plattformen deutlich schwieriger abbilden könnten. Studien zeigten, dass zwei Drittel der Konsumenten starke Vorbehalte gegenüber Plattformen aus Fernost haben.</p><p>"Stationäre Wettbewerber von MediaMarktSaturn könnten ihre Verankerung in Deutschland und der jeweiligen Region noch stärker als Verkaufsargument nutzen", sagte der Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts IFH Köln. Vieles spreche dafür, dass JD.com die Übernahme nach außen möglichst unauffällig gestalten werde, um die Markenwahrnehmung weitgehend zu bewahren. </p><p>JD.com hatte im vergangenen Sommer ein Übernahmeangebot für den MediaMarktSaturn-Mutterkonzern Ceconomy abgegeben und sich wenige Monate später die Mehrheit der Aktien gesichert. In mehreren Ländern steht die finale Freigabe jedoch noch aus.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>KfW-Studie: Gründerzahl steigt in der Krise - Rekord bei Nebenerwerb</title>
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      <description>Krise, hohe Preise und ein schwieriger Arbeitsmarkt: Mehr Menschen wagen unter Druck den Sprung in die Selbstständigkeit. Für die meisten steht ein Motiv klar im Vordergrund.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 02:00:16 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Krise, hohe Preise und ein schwieriger Arbeitsmarkt: Mehr Menschen wagen unter Druck den Sprung in die Selbstständigkeit. Für die meisten steht ein Motiv klar im Vordergrund.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Zeiten von Wirtschaftskrise und gestiegenen Preisen machen sich deutlich mehr Menschen in Deutschland selbstständig. Die Zahl der Gründerinnen und Gründer stieg 2025 auf rund 690.000, wie eine repräsentative Umfrage der staatlichen Förderbank <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/kfw-bankengruppe-4114372.html" title="KfW Bankengruppe" class="taxonomy-entity organization">KfW</a> zeigt. Das sind fast ein Fünftel (18 Prozent) mehr als im Vorjahr mit 585.000.</p><p>Grund für den Schub ist ein deutlicher Anstieg der Selbstständigen im Nebenerwerb: Hier wuchs die Zahl stark auf 483.000, nach 382.000 im Jahr 2024, während sich bei den Gründungen im Vollerwerb kaum etwas änderte. Dadurch stieg der Anteil der Nebenerwerbsgründungen auf den Rekordwert von 70 Prozent.</p><p>Hauptmotiv ist Zusatzeinkommen</p><p>Hauptmotiv vieler Menschen ist es laut Umfrage, mit der Selbstständigkeit nebenher zusätzlich Geld zu verdienen. Ein möglicher Grund seien die gestiegenen Lebenshaltungskosten, sagte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. "Der Zugang zum <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/arbeitsmarkt-6268494.html" title="Arbeitsmarkt" class="taxonomy-entity keyword">Arbeitsmarkt</a> ist schwieriger geworden, auch kleine Nebenjobs sind nicht mehr leicht zu finden. Die Selbstständigkeit kann hier eine Alternative für einen Zuverdienst sein."</p><p>Für die Studie, eine Vorabauswertung des KfW-Gründungsmonitors, wurden 30.000 Telefoninterviews und 20.000 Online-Interviews geführt. Der Begriff Gründer ist breit definiert: Dazu zählen Menschen, die sich im Voll- oder Nebenerwerb, freiberuflich oder gewerblich, per Neugründung, Beteiligung oder Übernahme selbstständig gemacht haben.</p><p>Viele sind freiberuflich aus Überzeugung</p><p>Die Mehrheit der Gründer ist aus Überzeugung selbstständig, so die Umfrage. Zwei Drittel ziehen die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/job/themen/selbststaendigkeit-4156228.html" title="Selbstständigkeit" class="taxonomy-entity keyword">Selbstständigkeit</a> grundsätzlich einer Festanstellung vor. Allgemein dominieren kleine Gründungen: Nur 24 Prozent der Existenzgründungen hatten 2025 Beschäftigte. Gegründet wurde größtenteils neu, die Unternehmen wurden also rechtlich und organisatorisch erstmals aufgesetzt. Nur zehn Prozent waren Existenzgründungen durch Übernahmen.</p><p>"<a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/deutschland-4540700.html" title="Deutschland" class="taxonomy-entity place">Deutschland</a> braucht junge, innovative Unternehmen", sagt Chefvolkswirt Schumacher. Nötig sei aber auch eine stabile Unternehmenslandschaft. Etwa 545.000 mittelständische Firmen suchten bis Ende 2029 eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. "Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre es unglaublich wichtig, dass sich mehr Menschen für die Übernahme eines bestehenden Unternehmens begeistern."</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>E-Lkw: Lkw-Ladenetz: Branche fordert mehr Tempo beim Ausbau</title>
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      <description>Spediteure stehen wegen enorm gestiegener Dieselpreise unter Druck. Eine Alternative könnten E-Lkw sein. Doch für einen flächendeckenden Einsatz fehlt nach Branchenangaben eine wichtige Voraussetzung.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 02:00:15 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Spediteure stehen wegen enorm gestiegener Dieselpreise unter Druck. Eine Alternative könnten E-Lkw sein. Doch für einen flächendeckenden Einsatz fehlt nach Branchenangaben eine wichtige Voraussetzung.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das deutsche Transportgewerbe kritisiert massive Lücken im <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/ladenetz-6776276.html" title="Ladenetz" class="taxonomy-entity keyword">Ladenetz</a> für Elektro-Lkw. "Die Lkw sind super, die Technik funktioniert", sagte der Vorstand des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, der Deutschen Presse-Agentur. Doch beim Bau von Ladestationen hingen Deutschland und die EU meilenweit hinterher. Hier brauche es dringend mehr Schub, mahnte er. </p><p>Die Branche leidet aktuell unter massiv gestiegenen Dieselpreisen infolge des Krieges im Nahen Osten. Denn Diesel dominiert nach wie vor den Güterverkehr auf der Straße. Unter den schweren Lkw liege der Elektroanteil hierzulande bisher deutlich unter einem Prozent, erklärte <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/news/themen/dirk-engelhardt-8709668.html" title="Dirk Engelhardt" class="taxonomy-entity person">Engelhardt</a>. </p><p>Leitstelle: Bisher nur 69 Standorte mit 270 Ladepunkten </p><p>Auf den Straßengüterverkehr entfällt bisher etwa ein Drittel der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Ziel der Bundesregierung ist es, die E-Mobilität auch im schweren Güterverkehr auf den Straßen zu forcieren. Dazu gehört der Aufbau eines Schnellladenetzes für Lkw an Fernverkehrsstrecken. Nach Angaben der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur sind entlang der Autobahnen 350 Standorte geplant mit rund 1.800 besonders schnellen MCS-Ladepunkten und 2.400 CCS-Ladepunkten. Aktuell gibt es laut einer Übersicht aber bundesweit nur 69 öffentlich zugängliche Standorte mit 270 Ladepunkten. </p><p>Der Branchenverband BGL schätzt den Bedarf noch weitaus höher ein. Einer groben Schätzung zufolge bräuchte es demnach für eine komplette Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs 40.000 bis 50.000 Ladepunkte im Megawatt-Bereich. Nur so sei jederzeit ein reibungsloser und schneller Ladebetrieb unterwegs gewährleistet, hieß es.</p><p>                   Übersicht LKW-Ladeinfrastruktur               </p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Energie: Trump droht dem Iran: Ölpreise klettern weiter</title>
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      <description>Der US-Präsident droht dem Iran erneut mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken. Am Ölmarkt zeichnet sich damit auch zu Beginn der neuen Woche keine Entspannung ab.</description>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:37:41 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der US-Präsident droht dem Iran erneut mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken. Am Ölmarkt zeichnet sich damit auch zu Beginn der neuen Woche keine Entspannung ab.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Ölpreise sind nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/donald-trump-4540962.html" title="Donald Trump" class="taxonomy-entity person">Donald Trump</a> mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges. Auch die US-Sorte West Texas Intermediate legte zu.</p><p>Trump hatte der iranischen Führung zuvor erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit (2.00 Uhr MESZ am Mittwoch) nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/strasse-von-hormus-4134454.html" title="Straße von Hormus" class="taxonomy-entity place">Straße von Hormus</a> zwar zum dritten Mal zu verschieben. Doch die Drohungen werden schärfer. </p><p>"Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen", sagte Trump dem "Wall Street Journal". Auf seiner Plattform Truth Social hatte der Präsident seiner Forderung an den <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/iran-4151910.html" title="Iran" class="taxonomy-entity place">Iran</a> auch mit Beleidigungen Nachdruck verliehen. "Öffnet die verdammte Straße (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen", schrieb er in einem Post am Ostersonntag.</p><p>Opec+ besorgt über Angriffe auf Energie-Infrastruktur</p><p>Die acht Kernstaaten des Öl-Kartells Opec+ zeigen sich derweil tief besorgt über iranische Angriffe auf die Energie-Infrastruktur. Die Wiederherstellung beschädigter Energieanlagen sei kostspielig und zeitaufwendig, was die allgemeine Versorgungssicherheit beeinträchtige, erklärten die Länder. Entscheidend für die Versorgung sei auch der Schutz internationaler Seewege, so das Bündnis mit Blick auf die weitgehende Blockade der Straße von Hormus.</p><p>Zugleich drehen die acht Länder - zu ihnen gehören vom Iran-Krieg besonders betroffene Staaten wie Saudi-Arabien, Kuwait, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate - den Ölhahn etwas auf. Die Tagesproduktion könne im Mai um 206.000 Barrel (je 159 Liter) gesteigert werden, hieß es.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Gehälter gestiegen: Das verdienten die Deutschen 2025 – wo sortieren Sie sich ein?</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/geld/der-gehaltsvergleich--das-verdienten-die-deutschen-2025-37274444.html</link>
      <description>Neue Gehaltszahlen zeigen: Zehn Prozent der Beschäftigten verdienen mehr als 100.000 Euro, aber zehn Prozent auch weniger als 34.000 Euro. Wie Sie im Vergleich dastehen.</description>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 14:19:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Neue Gehaltszahlen zeigen: Zehn Prozent der Beschäftigten verdienen mehr als 100.000 Euro, aber zehn Prozent auch weniger als 34.000 Euro. Wie Sie im Vergleich dastehen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, was Beschäftigte im vergangenen Jahr verdient haben. Wenn Ihr Jahresgehalt 2025 inklusive Sonderzahlungen 54.066 Euro brutto betrug, dann liegen Sie damit genau in der Mitte aller Vollzeitbeschäftigten. Die Hälfte aller Vollzeitkräfte verdiente mehr, die andere Hälfte weniger.</p><p>Der mittlere Brutto-Jahresverdienst, auch als Medianwert bezeichnet, lag damit 1907 Euro höher als im Vorjahr, wie die amtlichen Statistiker mitteilten. Es gibt allerdings nach wie vor ein großes Ost-West-Gefälle: In den westlichen Bundesländern liegt das mittlere Gehalt bei 55.435 Euro, in den östlichen Bundesländern (ohne <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html" title="Berlin" class="taxonomy-entity place">Berlin</a>) sind es nur 46.013 Euro.</p><p>Blickt man auf Gesamtdeutschland, so zeigt sich auch ein erhebliches Gefälle zwischen Gut- und Geringverdienern. Auf der einen Seite verdienten zehn Prozent der Vollzeitkräfte weniger als 33.828 Euro brutto. Die oberen zehn Prozent verdienten hingegen mehr als 100.719 Euro. Ein Prozent verdiente sogar mehr als 219.110 Euro. </p><p>Wo Sie sich mit Ihrem Gehalt im Vergleich zu allen anderen Vollzeitbeschäftigten einsortieren, können Sie anhand der Grafik nachvollziehen. Die Daten zeigen, wie viel Euro Jahresverdienst mindestens notwendig waren, um in den obersten X Prozent des Einkommensrankings zu landen. Die Verdiensterhebung umfasst neben dem regulären Brutto-Jahresgehalt auch steuerpflichtige Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. </p><h2>Große Gehaltsunterschiede zwischen Branchen</h2><p>Die Statistiker werteten außerdem aus, was in welchen Branchen verdient wurde. Den höchsten mittleren Verdienst erzielten demnach die Beschäftigten in der Energieversorgung mit 77.522 Euro. Knapp dahinter auf Platz zwei folgen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit einem Mediangehalt von 76.594 Euro.</p><p>Am unteren Ende des <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/job/themen/gehaltsvergleich-6679270.html" title="Gehaltsvergleich" class="taxonomy-entity keyword">Gehaltsvergleichs</a> liegen das Gastgewerbe mit einem mittleren Verdienst von 35.545 Euro sowie Land- und Forstwirtschaft inklusive Fischerei mit einem Mediangehalt von 35.689. Alle Daten stammen aus der Verdiensterhebung 2025 des Statistischen Bundesamtes.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Daniel Bakir</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Börsengang: Der Deutsche, der SpaceX mitbaute: „Milliardär werde ich keiner“</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/der-deutsche--der-spacex-mitbaute---milliardaer-werde-ich-keiner--37268148.html</link>
      <description>Er war Mitgründer von SpaceX, nun steht der Börsengang des Unternehmens bevor. Hans Königsmann erzählt, was er daran verdient, und warum Elon Musk sich keine Yacht kauft.</description>
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      <category>SpaceX</category>
      <category>Elon Musk</category>
      <category>Börsengang</category>
      <category>Raumfahrt</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 13:15:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Katja Michel</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Rentenerhöhung: Diese Tabelle zeigt, wie stark Ihre Rente im Juli steigt</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/rentenerhoehung-dieses-jahr--so-stark-steigt-die-rente-im-juli-37194700.html</link>
      <description>Die geplante Rentenerhöhung fällt dieses Jahr wieder hoch aus – sogar höher als angenommen. Wie viel mehr Sie ab Juli 2026 erhalten, sehen Sie in der Tabelle.</description>
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      <category>Rente</category>
      <category>Rentenerhöhung</category>
      <category>Rentenzahlung</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 13:12:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die geplante Rentenerhöhung fällt dieses Jahr wieder hoch aus – sogar höher als angenommen. Wie viel mehr Sie ab Juli 2026 erhalten, sehen Sie in der Tabelle.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die deutschen Renten steigen – und das noch stärker als erwartet. Ab dem 1. Juli 2026 bekommen Ruheständler 4,24 Prozent mehr aufs Konto. Im letzten Entwurf für den Rentenbericht im Herbst war man noch von 3,74 Prozent ausgegangen. </p><p>Mit dieser Erhöhung liegt die Rentenanpassung zum vierten Mal in Folge über 4 Prozent. „Die gute Lohnentwicklung führt erneut zu einer spürbaren Rentenanpassung, mit der die Verlässlichkeit der gesetzlichen Rente zum Ausdruck kommt“, teilte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas bei Bekanntgabe der Rentenerhöhung mit. Die Erhöhung muss nun noch vom Bundeskabinett und dem Bundesrat angenommen werden, damit sie zum 1. Juli in Kraft treten kann.</p><p>Für die Berechnung der Rente ist die Lohnentwicklung entscheidend. Das heißt: Wenn die Löhne der Beschäftigten steigen, steigen im Folgejahr auch die Renten. Aber auch die Veränderung der Sozialabgaben der Beschäftigten und Rentenbezieher fließt in die Berechnung ein.</p><p>Durch die Kopplung der Renten an die Löhne stelle die Bundesregierung sicher, dass die Rentnerinnen und Rentner an der Wohlstandsentwicklung der arbeitenden Bevölkerung teilhaben, begründete Bas diese Kopplung. Immer wieder gibt es Diskussionen, ob die Inflation eine bessere Grundlage für die Rentenerhöhungen wäre. Die Inflationsrate lag 2025 im Schnitt bei 2,2 Prozent – also deutlich niedriger als die Lohnentwicklung.</p><p>In einem umstrittenen Rentenpaket  hat die Bundesregierung beschlossen, dass das Rentenniveau von mindestens 48 Prozent bis zum 1.  Juli  2031 garantiert bleibt. Das bedeutet: Jedes Jahr zum 1.  Juli wird der Rentenwert so angepasst, dass Rentnerinnen und Rentner, die 45 Jahre lang zum Durchschnittsentgelt gearbeitet haben, mindestens 48  Prozent des durchschnittlichen Einkommens eines Beschäftigten als Rente bekommen.</p><h2>So berechnen Sie Ihre eigene Rentenerhöhung</h2><p>Die anstehende Rentenerhöhung zeigt sich in einem neuen Rentenwert. Dieser Wert gibt an, wie viel man für einen Entgeltpunkt (umgangssprachlich Rentenpunkt) bekommt. Ein Rentenpunkt war bisher 40,79 Euro wert, nach der Erhöhung im Juli ist er 42,52 Euro wert.</p><p>Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet diese Rentenanpassung laut Ministerium einen Anstieg um 77,85 Euro im Monat.</p><h2>Diese Tabelle zeigt beispielhafte Rentenerhöhungen:</h2><table><tbody><tr><td><strong>Bisherige Brutto-Rente</strong></td><td><strong>Erhöhung </strong></td><td><strong>Brutto-Rente ab Juli 2026</strong></td></tr><tr><td>500 Euro</td><td>21,20 Euro</td><td>521,20 Euro</td></tr><tr><td>750 Euro</td><td>31,80 Euro</td><td>781,80 Euro</td></tr><tr><td>1000 Euro</td><td>42,40 Euro</td><td>1042,40 Euro</td></tr><tr><td>1250 Euro</td><td>53 Euro</td><td>1303 Euro</td></tr><tr><td>1500 Euro</td><td>63,60 Euro</td><td>1563,60 Euro</td></tr><tr><td>2000 Euro</td><td>84,80 Euro</td><td>2084,80 Euro</td></tr><tr><td>2250 Euro</td><td>95,40 Euro</td><td>2345,40 Euro</td></tr><tr><td>2500 Euro</td><td>106,00 Euro</td><td>2606,00 Euro</td></tr><tr><td>2750 Euro</td><td>116,60 Euro</td><td>2866,60 Euro</td></tr><tr><td>3000 Euro</td><td>127,20 Euro</td><td>3127,20 Euro</td></tr></tbody></table><p>Wie in der obigen Tabelle ersichtlich, steigen die Renten durch die Erhöhung merklich. Für die eigene individuelle Rentenhöhe rechnet man: bisherige Brutto-Rente x 1,0424 = Brutto-Rente ab Juli 2026.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Leon Berent</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Rekord nach dem nächsten: Spritpreise steigen weiter: Diesel erreicht neues Rekordhoch</title>
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      <description>Trotz Maßnahmen der Bundesregierung gegen den Anstieg der Spritpreise ist Diesel in Deutschland so teuer wie nie. Ein Rekord jagt den nächsten – wie sich die Preise entwickelt haben.</description>
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      <category>Bundesregierung</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 11:12:25 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Trotz Maßnahmen der Bundesregierung gegen den Anstieg der Spritpreise ist Diesel in Deutschland so teuer wie nie. Ein Rekord jagt den nächsten – wie sich die Preise entwickelt haben.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/spritpreis-4140070.html" title="Spritpreis" class="taxonomy-entity keyword">Spritpreise</a> für Diesel und Super E10 in Deutschland sind erneut gestiegen. Wie der ADAC mitteilte, mussten Autofahrer gestern im Schnitt 2,425 Euro für einen Liter Diesel zahlen. Der bisherige Rekordpreis wird damit inzwischen um mehr als 10 Cent übertroffen. Für einen Liter Super E10 wurden am Samstag 2,184 Euro je Liter fällig. Das ist nach Angaben des ADAC ein neues Jahreshoch und nur noch 1,9 Cent vom Höchststand 2022 entfernt.</p><p>Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr Mittag erhöht werden. Vorbild für diese Maßnahme war Österreich, dort wird schon lange so verfahren. Seitdem liegt das Preisniveau höher als am Tag zuvor.</p><p>Auch am heutigen Ostersonntag nutzten die Mineralölkonzerne die einzige Möglichkeit zur Preiserhöhung für deutliche Aufschläge. Der durchschnittliche Preis für einen Liter Super <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/auto/themen/e10-6430754.html" title="E10" class="taxonomy-entity product">E10</a> erhöhte sich um die Mittagszeit um 7,1 Cent auf durchschnittlich 2,239 Euro. Der Diesel-Preis überbot die Erhöhung und verteuerte sich um 7,3 Cent auf 2,488 Euro. </p><p>Damit sind die Preise wieder höher als gestern zur selben Zeit. Damit zeichnet sich ab, dass auch die Tagesdurchschnittspreise erneut höher liegen dürften als gestern.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Folgen des Iran-Kriegs: Hohe Spritpreise: EVG-Chef bringt Bahn-Rabatte ins Gespräch</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/news/folgen-des-iran-kriegs--hohe-spritpreise--evg-chef-bringt-bahn-rabatte-ins-gespraech-37283446.html</link>
      <description>EVG-Chef Martin Burkert bringt Rabatte für das Deutschlandticket und den Fernverkehr ins Spiel. Was das für Bahnkunden und die Finanzierung bedeuten könnte.</description>
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      <category>Deutsche Bahn</category>
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      <category>Berlin</category>
      <category>BamS</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:44:12 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>EVG-Chef Martin Burkert bringt Rabatte für das Deutschlandticket und den Fernverkehr ins Spiel. Was das für Bahnkunden und die Finanzierung bedeuten könnte.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Entlastung für die Bürger mit Rabatten bei der Bahn? Das kann sich in der aktuellen Debatte über hohe <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/spritpreis-4140070.html" title="Spritpreis" class="taxonomy-entity keyword">Spritpreise</a> zumindest der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn gut vorstellen. </p><p>"Anstatt sich von den Öl-Konzernen an der Nase herumführen zu lassen, muss die Politik neben einer Übergewinnsteuer das Staatsunternehmen Deutsche Bahn nutzen", sagte Martin Burkert der "Bild am Sonntag". "Ein befristeter Rabatt von 30 Prozent auf das <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/news/themen/deutschlandticket-32605852.html" title="Deutschlandticket" class="taxonomy-entity keyword">Deutschlandticket</a> und Preissenkungen im Fernverkehr von bis zu 50 Prozent wären eine schnelle und wirksame Entlastung." </p><p>Kommt neue Debatte über Finanzierung des Deutschlandtickets?</p><p>Das Deutschlandticket kostet derzeit 63 Euro im Monat, mit einem Rabatt von 30 Prozent würden die etwa 14 Millionen Ticketinhaber also monatlich fast 20 Euro sparen. Das Deutschlandticket wird von Bund und Ländern sowie mit den Einnahmen aus dem Verkauf finanziert. </p><p>Sollten sich Bund und Länder entscheiden, einen Rabatt zu gewähren, dürfte erneut eine Debatte über die Finanzierung des Tickets entstehen. Zuletzt waren weder der Bund noch die Länder bereit, mehr Geld für das Ticket bereitzustellen - dadurch ist der Preis des Tickets seit seiner Einführung im Mai 2023 schrittweise um 14 Euro gestiegen. Bund und Länder geben pro Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro für das Deutschlandticket. </p><p>DB <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/fernverkehr-4157958.html" title="Fernverkehr" class="taxonomy-entity keyword">Fernverkehr</a> steuert auf Sanierungsprogramm zu</p><p>Die Tickets im Fernverkehr der Bahn kosten je nach Buchungszeitpunkt und Verbindung sehr unterschiedlich, die genaue Ersparnis wäre bei einem Rabatt von 50 Prozent sehr unterschiedlich. Günstigere Tickets dürften aber die Nachfrage nach Bahnfahrten deutlich ankurbeln. </p><p></p><p>Offen wäre, wie ein solcher Fernverkehrs-Rabatt finanziert werden könnte. Die Bahn selbst dürfte abwinken: Der Konzern verzeichnete 2025 einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro - rund 0,5 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Die Fernverkehrssparte verzeichnete zwar einen operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 45 Millionen Euro, blieb damit aber hinter den Erwartungen zurück. Bahnchefin Evelyn Palla stellte für den Fernverkehr ein Sanierungsprogramm in Aussicht.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Höhere Zahlung bei 25 Firmen: Dividendenrekord erwartet - Dax-Konzerne trotzen Krise</title>
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      <description>Die deutsche Wirtschaft steckt in einer Flaute. Doch viele der größten Börsenunternehmen trifft das kaum, sie heben ihre Dividenden für Aktionäre an. In einer Branche wird stark gekürzt.</description>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 02:00:09 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die deutsche Wirtschaft steckt in einer Flaute. Doch viele der größten Börsenunternehmen trifft das kaum, sie heben ihre Dividenden für Aktionäre an. In einer Branche wird stark gekürzt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die größten deutschen Börsenkonzerne zahlen laut einer Studie trotz Wirtschaftskrise Rekorddividenden an ihre Aktionäre. Insgesamt schütten die 40 Dax-Unternehmen voraussichtlich rund 55,3 Milliarden Euro aus, zeigen Berechnungen der Beratungsgesellschaft EY. Das seien 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr (52,2 Mrd. Euro) und ein neuer Höchstwert.Demnach zahlen 25 <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/dax-konzerne-4128118.html" title="Dax-Konzerne" class="taxonomy-entity keyword">Dax-Konzerne</a> für das vergangene Geschäftsjahr mehr Dividende aus als im Jahr zuvor, bei 10 Unternehmen sinkt die Ausschüttung. Viele Unternehmen hätten sehr gute Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt, sagt Jan Brorhilker, Managing Partner bei EY. "Davon profitieren die Anleger."</p><p>Autobranche setzt den Rotstift an</p><p>Dividendenkönig bleibt die Allianz mit einer Dividendensumme von 6,5 Milliarden Euro, gefolgt von der Deutschen Telekom (4,8 Mrd. Euro) und Siemens (4,2 Mrd. Euro). Danach kommen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/auto/fahrberichte/themen/mercedes-benz-4107924.html" title="Mercedes-Benz" class="taxonomy-entity organization">Mercedes</a>, der Rückversicherer Munich Re und SAP.</p><p>Weniger als im Vorjahr schüttet vor allem die kriselnde Autoindustrie aus: Mercedes-Benz senkt die Dividendensumme EY zufolge um 19 Prozent, bei der Porsche Automobil Holding steht ein Minus von 21 Prozent.</p><p>Besonders stark steigen die Dividenden dagegen beim Triebwerkbauer MTU Aero Engines (plus 64 Prozent), der Deutschen Bank (plus 44 Prozent) und der Commerzbank (plus 61 Prozent), die sich gegen eine Übernahme durch die Unicredit wehrt. Für die Studie hat EY Geschäftsberichte, Pressemitteilungen und Einladungen zu Hauptversammlungen ausgewertet. Die Dividendenpläne müssen in vielen Fällen noch auf Hauptversammlungen gebilligt werden, das ist aber Formsache.</p><p>Dividenden bei Aktionären begehrt</p><p>Mit Dividenden lassen Unternehmen Aktionäre am Geschäftserfolg teilhaben. Zwar steckt die deutsche Wirtschaft in der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/krise-4121116.html" title="Krise" class="taxonomy-entity keyword">Krise</a>, doch die Dax-Konzerne machen den Großteil ihres Umsatzes im Ausland. Branchen wie Banken und Versicherungen verbuchten 2025 Rekordergebnisse.</p><p>In Deutschland werden Dividenden üblicherweise einmal jährlich nach der Hauptversammlung im Frühjahr gezahlt. Viele Anleger setzen auf sie als Zusatzeinkommen. Studien zeigen, dass Dividenden langfristig einen großen Teil zur Gesamtrendite von Aktien beitragen.</p><p>Brorhilker zufolge sollten Aktionäre aber im kommenden Jahr keinen neuen Dividendenrekord erwarten. Viele Dax-Konzerne stünden zwar gut da, aber gerade Industrieunternehmen steckten tief im Wandel. "Insgesamt wäre im kommenden Jahr einer Gesamtausschüttung auf dem aktuellen Niveau eine große Überraschung – die Anleger sollten sich eher auf Rückgänge einstellen."</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Erneuerbare Energien: Solarbranche: Ausbau erneuerbarer Energien ist Bürgerwille</title>
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      <description>Wirtschaftsministerin Reiche bringt mit Reformplänen die Erneuerbare-Energien-Branche gegen sich auf. Aus Branchensicht agiert sie damit auch gegen die große Mehrheit der Bundesbürger.</description>
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      <category>Solarbranche</category>
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      <category>Bundesverband Solarwirtschaft</category>
      <category>Berlin</category>
      <category>Deutschland</category>
      <category>YouGov</category>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 23:30:04 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wirtschaftsministerin Reiche bringt mit Reformplänen die Erneuerbare-Energien-Branche gegen sich auf. Aus Branchensicht agiert sie damit auch gegen die große Mehrheit der Bundesbürger.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger erwarten nach Darstellung der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/solarbranche-4139872.html" title="Solarbranche" class="taxonomy-entity keyword">Solarbranche</a> einen forcierten Ausbau erneuerbarer Energien. Nach einer Umfrage wünschten 68 Prozent der Wahlberechtigten, "dass die Bundesregierung die Abhängigkeit von Öl- und Erdgasimporten mit Hilfe eines verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energien und Speicher reduziert", teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit. Die starke Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten empfänden sogar 78 Prozent als bedrohlich, berichtet der Verband auf Basis einer Ende März durchgeführten YouGov-Repräsentativbefragung.</p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/erneuerbare-energien-4157416.html" title="Erneuerbare Energien" class="taxonomy-entity keyword">Erneuerbare Energien</a> wie Solar- und Windstrom verbesserten die Widerstandsfähigkeit des Energiesystems und sorgten "nachhaltig für günstigere Strompreise aller Verbraucherinnen und Verbraucher", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Carsten Körnig, laut Mitteilung. Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums, die Förderung von Solarstromanlagen sowie den Stromnetzzugang von Solar- und Windkraftwerken ab 2027 massiv zu beschneiden, widersprächen dem klaren Bürgerwillen, so Körnig. Die Berliner Pläne würden die Abhängigkeit von Erdgas- und Ölimporten deutlich verlängern. "Dies käme der deutschen Wirtschaft und der Allgemeinheit teuer zu stehen", mahnte Körnig.</p><p>Das <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/bundeswirtschaftsministerium-4149196.html" title="Bundeswirtschaftsministerium" class="taxonomy-entity organization">Bundeswirtschaftsministerium</a> plant Einschnitte bei der Solarförderung. Demnach soll die Förderung für neue, kleine Solaranlagen eingestellt werden, wie aus einem Arbeitsentwurf für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit Stand 22. Januar hervorgeht. </p><p>Zudem soll der Zubau von Wind- und Solaranlagen besser an den hinterherhinkenden Netzausbau angepasst werden. Umstritten ist vor allem ein im Entwurf genannter "Redispatchvorbehalt": Demnach sollen Gebiete, in denen eine Abregelung erneuerbarer Energien im Vorjahr über drei Prozent lag, für bis zu zehn Jahre als "kapazitätslimitiert" ausgewiesen werden können. Um Netzengpässe zu vermeiden, kommt es immer wieder zur Abregelung von Wind- und Solaranlagen, deren Leistung gedrosselt oder abgeschaltet wird. Diese Eingriffe werden Redispatch genannt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Dritter Tag in Folge: Diesel-Preis knackt an Karfreitag erneut Rekord</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/news/dritter-tag-in-folge--diesel-preis-knackt-an-karfreitag-erneut-rekord-37282308.html</link>
      <description>Zum Start ins lange Osterwochenende lag der Diesel-Preis im Durchschnitt so hoch wie noch nie. Und das, obwohl seit Mittwoch eine neue Preisregel gilt. Aus Sicht des ADAC ist sie eher kontraproduktiv.</description>
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      <category>ADAC</category>
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      <category>Rekordwert</category>
      <category>Berlin</category>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:41:03 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zum Start ins lange Osterwochenende lag der Diesel-Preis im Durchschnitt so hoch wie noch nie. Und das, obwohl seit Mittwoch eine neue Preisregel gilt. Aus Sicht des ADAC ist sie eher kontraproduktiv.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Den dritten Tag in Folge ist Diesel in Deutschland teurer geworden und hat damit erneut einen Rekordwert erreicht. Wie der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/auto/service/themen/adac-4540330.html" title="ADAC" class="taxonomy-entity organization">ADAC</a> mitteilte, kostete ein Liter am Karfreitag im Tagesdurchschnitt 2,391 Euro - und stieg damit auf ein neues Allzeithoch. Bereits am Donnerstag hatte Diesel mit einem Preis von 2,346 Euro seinen bisherigen Höchststand vom Mittwoch übertroffen.</p><p>12-Uhr-Regel bringt keine Entspannung</p><p>Seit Mittwoch dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr mittags erhöht werden. Vorbild für diese Maßnahme war Österreich, dort wird schon lange so verfahren. Seitdem kommt es an den Tankstellen zu größeren Preissprüngen.</p><p>So auch am Samstag: Nach Angaben des ADAC erhöhte sich der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 um die Mittagszeit durchschnittlich um rund 8 Cent auf 2,234 Euro. Diesel war erneut stärker betroffen und verteuerte sich um 9,4 Cent auf im Schnitt 2,486 Euro pro Liter.</p><p>"Für den ADAC zeigen diese Daten, dass das Österreich-Modell den Namen "Preisbremse" sicher nicht verdient und dass es eher kontraproduktiv wirkt", hieß es.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Spritpreise und Inflation: Klingbeil drängt Brüssel zu Übergewinnsteuer für Ölkonzerne</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/news/spritpreise-und-inflation--klingbeil-draengt-bruessel-zu-uebergewinnsteuer-fuer-oelkonzerne-37282120.html</link>
      <description>Gemeinsam mit Österreich, Italien, Portugal und Spanien wendet sich der Bundesfinanzminister in einem Brief an die EU-Kommission. Wer vom Krieg profitiere, solle einen Beitrag leisten, heißt es darin.</description>
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      <category>Lars Klingbeil</category>
      <category>Spritpreis</category>
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      <category>Ölkonzern</category>
      <category>EU-Kommission</category>
      <category>EU</category>
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      <category>Inflation</category>
      <category>Sondersteuer</category>
      <category>Berlin</category>
      <category>Deutsche Presse-Agentur</category>
      <category>Ukraine</category>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 09:16:02 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Gemeinsam mit Österreich, Italien, Portugal und Spanien wendet sich der Bundesfinanzminister in einem Brief an die EU-Kommission. Wer vom Krieg profitiere, solle einen Beitrag leisten, heißt es darin.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bundesfinanzminister <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/lars-klingbeil-4150534.html" title="Lars Klingbeil" class="taxonomy-entity person">Lars Klingbeil</a> macht gemeinsam mit europäischen Kollegen in Brüssel Druck für eine Sondersteuer auf überhöhte Krisengewinne von Energiekonzernen. Die EU-Kommission solle schnell ein Instrument dafür vorlegen, schrieb Klingbeil gemeinsam mit den Finanz- oder Wirtschaftsministern aus Österreich, Italien, Portugal und Spanien. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.</p><p>Die Minister verweisen auf die in der Energiekrise nach Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 erhobene sogenannte Solidaritätsabgabe, die Übergewinne im Geschäft mit fossilen Energieträgern wie Öl und Gas abschöpfen sollte. "Angesichts der derzeitigen Marktverzerrungen und der finanziellen Zwänge sollte die Europäische Kommission zügig ein ähnliches <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/eu-4540782.html" title="EU" class="taxonomy-entity organization">EU</a>-weites Instrument für Beiträge entwickeln, das auf einer soliden rechtlichen Grundlage beruht", heißt es in dem auf Englisch abgefassten Brief.</p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/sondersteuer-4172468.html" title="Sondersteuer" class="taxonomy-entity keyword">Sondersteuer</a> soll Entlastungsmaßnahmen gegenfinanzieren</p><p>Eine europäische Lösung würde Bürgern und Wirtschaft signalisieren, dass Europa zusammenstehe und gemeinsam handele, heißt es weiter. "Dies würde auch eine klare Botschaft senden, dass jene, die von den Folgen des Krieges profitieren, ihren Beitrag dazu leisten müssen, die Last der Allgemeinheit zu lindern." Damit ließen sich befristete Entlastungsmaßnahmen für Verbraucher gegenfinanzieren und die steigende <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/inflation-6268420.html" title="Inflation" class="taxonomy-entity keyword">Inflation</a> bremsen, ohne die öffentlichen Haushalte weiter zu belasten, heißt es in dem Schreiben, das an Klimakommissar Wopke Hoekstra gerichtet ist.</p><p>Klingbeil hatte zuvor schon in einem Schreiben an Kabinettskollegen neben anderen Maßnahmen eine Übergewinnsteuer auf EU-Ebene ins Spiel gebracht.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Gelderziehung: Was Eltern beim Taschengeld alles falsch machen können</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/geld/taschengeld--so-viel-sollte-ihr-kind-bekommen-37144182.html</link>
      <description>Ab wann? Wie viel? Und darf das ganze Taschengeld für Süßigkeiten draufgehen? Wir haben mit der Frau gesprochen, die die offiziellen Empfehlungen verfasst hat.</description>
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      <category>Taschengeld</category>
      <category>Kinder</category>
      <category>Deutsches Jugendinstitut</category>
      <category>Jugend</category>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 09:11:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Daniel Bakir</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Podcast "Die Boss - Macht ist weiblich": "Es ist eine Perversion, dass die Hälfte der Schüler aufs Gymnasium soll"</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/die-boss/intelligenz--darum-ist-das-gymnasium-nicht-immer-die-beste-wahl-34746278.html</link>
      <description>Wissenschaftlerin Elsbeth Stern erforscht, was Intelligenz ausmacht. Was hat es mit der steilen These auf sich, dass Männer intelligenter als Frauen seien?</description>
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      <category>Intelligenz</category>
      <category>Gymnasium</category>
      <category>Elsbeth Stern</category>
      <category>Simone Menne</category>
      <category>Podcast</category>
      <category>Intelligenztest</category>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 08:15:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wissenschaftlerin Elsbeth Stern erforscht, was Intelligenz ausmacht. Was hat es mit der steilen These auf sich, dass Männer intelligenter als Frauen seien?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p><p><em>Diese Ausgabe stammt aus dem stern-Archiv und erschien zuerst im Mai 2024.</em></p><p>Bauernschläue, gesunder Menschenverstand oder Scharfsinnigkeit - es gibt viele Arten, das Denkvermögen zu beschreiben. Eine Art der Intelligenz ist wissenschaftlich messbar: die kognitive Intelligenz. Seit 2006 ist Elsbeth Stern Professorin für Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich. Sie gilt als Koryphäe auf ihrem Gebiet.</p><p>Im stern-Podcast "Die Boss" spricht die Multi-Aufsichtsrätin und Gastgeberin Simone Menne mit Elsbeth Stern über die Definition von Intelligenz und warum bei ihrer Forschung soziale oder emotionale Kompetenz keine Rolle spielen: "Ich mag es nicht, wenn man von sozialer oder emotionaler Intelligenz spricht. Ganz einfach, weil die Messinstrumente in diesem Bereich nicht die Qualität haben, die die Messinstrumente haben, die wir für Intelligenz einsetzen, also die Intelligenztests. Wir können nicht mit gleichen statistischen Maßnahmen die emotionalen und sozialen Kompetenzen erfassen, wie wir das bei der kognitiven Fähigkeit können", sagt die Wissenschaftlerin. </p><p></p><p>Fast 70 Prozent der Menschen wiesen eine ziemlich ähnliche Intelligenz auf und bildeten den Mittelwert ab. Von den restlichen 30 Prozent befänden sich 15 Prozent über dem Durchschnitt und 15 Prozent darunter, erklärt die Forscherin. Schaue man sich nun die Verteilung der Intelligenz zwischen den Geschlechtern an, so gebe es im Mittelwert zwar keine Unterschiede. Allerdings zeige die Forschung: "Man findet Unterschiede immer noch in den Extremen. Es gibt mehr Männer in den unteren Bereichen und auch ganz oben gibt es klar mehr Männer. Also unter den Hochbegabten ist die Verteilung nicht mehr 50/50, sondern sie nimmt zunehmend ab. Aber zu betonen ist, dass es auch in den höchsten Bereichen immer noch Frauen gibt."</p><p>Angesprochen auf den Anspruch vieler Eltern, ihr Kind als überdurchschnittlich intelligent einzustufen und ihm unbedingt eine gymnasiale Ausbildung ermöglichen zu wollen, sagt Elsbeth Stern: </p><p>"Also wenn man sich überlegt, dass eben Intelligenz normal verteilt ist, dann ist es natürlich schon eigentlich eine Perversion in sich zu sagen, dass die Hälfte der Schüler aufs Gymnasium soll, weil natürlich man auch dort dann quasi den Schnitt macht, wo der Buckel am größten ist."</p><p>Was die Wissenschaftlerin daraus für die Universitäten ableitet, welche Rolle Lehrer und Eltern spielen und was passiert, wenn der eigene Chef weniger intelligent ist als man selbst, hören Sie in der neuen Folge des <em>stern</em>-Podcasts "Die Boss - Macht ist weiblich".</p><p><em>Bei "Die Boss – Macht ist weiblich" sprechen Spitzenfrauen unter sich: Gastgeberin und Multi-Aufsichtsrätin Simone Menne (unter anderem BMW, Deutsche Post DHL, Henkel) trifft  Chefinnen aus allen Gesellschaftsbereichen, um mit ihnen über ihr Leben und ihre Karriere zu reden. "Die Boss" erscheint vierzehntäglich immer mittwochs auf </em><a target="_self" href="https://www.stern.de/wirtschaft/die-boss/" class="external-link"><em><u>stern.de</u></em></a><em>  sowie auf</em><a target="_self" href="https://plus.rtl.de/" class="external-link"><em><u> RTL+ </u></em></a><em>und allen gängigen Podcast-Plattformen. </em></p><p><em><strong>Hinweis der Redaktion: Der stern gehört zu RTL </strong></em><a target="_self" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/deutschland-4540700.html" class="external-link"><em><strong><u>Deutschland</u></strong></em></a><em><strong>.</strong></em></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Isa von Heyl</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Rente ab 63: Diese Tabellen zeigen, wer wann in Rente kann – und mit welchen Einbußen</title>
      <link>https://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/rente-mit-63--wann-sie-in-rente-gehen-koennen---diese-tabellen-zeigenss-35505056.html</link>
      <description>Mit 63 Jahren in Rente gehen, das wollen viele. Unsere Tabelle zeigt, welcher Jahrgang wann in Rente kann, welche Voraussetzungen gelten – und wie hoch die Abschläge sind.</description>
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      <category>Tabelle</category>
      <category>Deutsche Rentenversicherung</category>
      <category>Abschlag</category>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 07:57:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mit 63 Jahren in Rente gehen, das wollen viele. Unsere Tabelle zeigt, welcher Jahrgang wann in Rente kann, welche Voraussetzungen gelten – und wie hoch die Abschläge sind.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an", so geht der Udo-Jürgens-Schlager. Mancher möchte mit der Rente aber gerne schon früher starten. Die sogenannte Flexirente macht es möglich, schon mit 63 Jahren in Rente zu gehen. Voraussetzungen: Sie haben bis dahin schon 35 <a href="https://www.stern.de/news/themen/rentenjahr-31460564.html" title="Rentenjahr" class="taxonomy-entity keyword">Rentenjahre</a> zusammen. Und sind bereit, mit deutlich weniger Rente klarzukommen.</p><p>Früher war die Regel für den Ruhestand simpel: Jeder konnte mit 65 Jahren regulär und ohne Abschläge in Rente gehen. Doch seit 2012 wird das normale Rentenalter Jahr für Jahr erhöht: Wer 2024 regulär in Rente gehen wollte, musste 66 Jahre alt sein. Wer 2026 regulär in Rente gehen will, muss 66 Jahre und 2 Monate gearbeitet haben (Jahrgang 1959) beziehungsweise 66 Jahre und 4 Monate (Jahrgang 1960). Die folgende <a href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/tabelle-4119498.html" title="Tabelle" class="taxonomy-entity keyword">Tabelle</a> gibt einen Überblick, was das für die nächsten Rentenjahrgänge bedeutet.</p><h2 class="anchor">Tabelle: Wann kann ich regulär in Rente gehen?</h2><table><tbody><tr><td colspan="3"><strong>Normaler Rentenstart</strong></td></tr><tr><td><strong>Jahrgang</strong></td><td><strong>Rentenalter</strong></td><td><strong>Renteneintritt</strong></td></tr><tr><td>1959</td><td>66 Jahre und 2 Monate</td><td>2025/26</td></tr><tr><td>1960</td><td>66 Jahre und 4 Monate</td><td>2026/27</td></tr><tr><td>1961</td><td>66 Jahre und 6 Monate</td><td>2027/28</td></tr><tr><td>1962</td><td>66 Jahre und 8 Monate</td><td>2028/29</td></tr><tr><td>1963</td><td>66 Jahre und 10 Monate</td><td>2029/30</td></tr><tr><td>1964</td><td>67 Jahre</td><td>2031</td></tr><tr><td>1965</td><td>67 Jahre</td><td>2032</td></tr><tr><td>1966</td><td>67 Jahre</td><td>2033</td></tr><tr><td>1967</td><td>67 Jahre</td><td>2034</td></tr><tr><td>1968</td><td>67 Jahre</td><td>2035</td></tr><tr><td>1969</td><td>67 Jahre</td><td>2036</td></tr><tr><td>1970</td><td>67 Jahre</td><td>2037</td></tr><tr><td colspan="3"><em>Quelle: DRV</em></td></tr></tbody></table><p>Ab Jahrgang 1964 muss also jeder 67 Jahre alt sein, wenn er regulär in Rente gehen will. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Politik <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/rente-mit-70----natuerlich-muessen-wir-laenger-bis-zur-rente-arbeiten--35941554.html" class="external-link">das Alter für künftige Rentnergenerationen weiter heraufsetzen wird</a>.</p><p></p><h2 class="anchor">Früher in Rente gehen, bedeutet stets: weniger Rente bekommen</h2><p>Wer früher in Rente geht, bekommt weniger ausgezahlt. Das hat zwei Gründe: <br/>Erstens zahlt man weniger lang in die Rentenkasse ein. Dadurch sammelt man weniger Entgeltpunkte an (auch Rentenpunkte genannt). Die Altersrente fällt also geringer aus als die prognostizierte Regelaltersrente in der Rentenauskunft.<br/>Zweitens muss man mit Abschlägen rechnen. Die nimmt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) vor, weil man ja schon früher in Rente geht, also insgesamt für eine längere Zeit eine Rente bezieht.</p><p>Allerdings gibt es eine wichtige Ausnahme: Wer schon 45 Rentenversicherungsjahre zusammen hat, der kann abschlagsfrei früher in den Ruhestand gehen (siehe folgende Tabelle). Zwar noch nicht mit 63, aber deutlich früher.</p><h2 class="anchor">Tabelle: Früher in Rente ohne Abschläge</h2><table><tbody><tr><td colspan="3"><strong>Abschlagsfreie Frührente</strong></td></tr><tr><td><strong>Jahrgang</strong></td><td><strong>Rentenalter</strong></td><td><strong>Renteneintritt</strong></td></tr><tr><td>1961</td><td>64 Jahre und 6 Monate</td><td>2025/26</td></tr><tr><td>1962</td><td>64 Jahre und 8 Monate</td><td>2026/27</td></tr><tr><td>1963</td><td>64 Jahre und 10 Monate</td><td>2027/28</td></tr><tr><td>1964</td><td>65 Jahre</td><td>2029</td></tr><tr><td>1965</td><td>65 Jahre</td><td>2030</td></tr><tr><td>1966</td><td>65 Jahre</td><td>2031</td></tr><tr><td>1967</td><td>65 Jahre</td><td>2032</td></tr><tr><td>1968</td><td>65 Jahre</td><td>2033</td></tr><tr><td>1969</td><td>65 Jahre</td><td>2034</td></tr><tr><td>1970</td><td>65 Jahre</td><td>2035</td></tr><tr><td colspan="3"><em>Quelle: DRV</em></td></tr></tbody></table><p>Wichtig dabei: 45 Rentenjahre bedeutet nicht, dass man 45 Jahre gearbeitet haben muss. Auch für Kindererziehung, nicht erwerbsmäßige Pflege sowie Wehr- und Zivildienstpflicht <a target="_self" href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Rentenarten-und-Leistungen/Altersrente-fuer-langjaehrig-Versicherte/Altersrente_fuer_langjaehrig_Versicherte.html" class="external-link">können sich Versicherungszeiten ergeben, die angerechnet werden</a>. Die Rentenversicherung spricht von der "Altersrente für <em>besonders</em> langjährig Versicherte".<br/><br/>Aber wie gesagt: Etwas niedriger ist die Rente trotzdem, weil man weniger in die Rentenversicherung eingezahlt hat, wenn man früher in Rente geht.</p><h2 class="anchor">Ab 63 Jahren in Rente – mit Abschlägen</h2><p>Für alle gilt: Wer 35 Rentenversicherungsjahre zusammen hat, kann ab 63 Jahren vorzeitig in Rente gehen. Aber mit <a href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/abschlag-4170678.html" title="Abschlag" class="taxonomy-entity keyword">Abschlägen</a>. Die Rentenversicherung DRV spricht von "Altersrente für langjährig Versicherte". Auch hier gilt, dass es nicht wirklich 35 Jahre rentenversicherungspflichtige Erwerbsarbeit gewesen sein muss. Auch hier werden andere Zeiten hinzugerechnet und sogar noch etwas großzügiger als bei den 45 Jahren oben.</p><p>Neben Zeiten für Kindererziehung, nicht erwerbsmäßige Pflege sowie Wehr- und Zivildienstpflicht werden <a target="_self" href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Rentenarten-und-Leistungen/Altersrente-fuer-langjaehrig-Versicherte/Altersrente_fuer_langjaehrig_Versicherte.html" class="external-link">zum Beispiel auch Versorgungszeiten</a> aus einer Scheidung berücksichtigt – oder Anrechnungszeiten für Schwangerschaft, Arbeitslosigkeit oder Studium. <br/><br/>Wer wissen will, ab wann er in Rente gehen kann, schaut am besten in seine Rentenauskunft. Diese bekommen alle gesetzlich Versicherten ab dem 55. Lebensjahr automatisch zugeschickt. In den Abschnitten "H" und "I" ist genau beschrieben, ab wann man ohne Abschläge in Rente kann. Und wie hoch die Abschläge sind, wenn man vorzeitig in den Ruhestand geht.<br/><br/></p><p>Hier schon mal eine schnelle Übersicht: Wer bis zum 63. Lebensjahr schon 35 Rentenversicherungsjahre zusammen hat, aber noch keine 45 Rentenjahre, der muss pro Monat früher in Rente, auf je 0,3 Prozentpunkte an Rente verzichten. Das läppert sich, wie folgende Tabelle zeigt.</p><h2 class="anchor">Tabelle: Ab 63 in Rente, was das kostet</h2><table><tbody><tr><td colspan="5"><strong>Abschlag bei Rente ab 63</strong></td></tr><tr><td><strong>Jahrgang</strong></td><td><strong>Rente mit</strong></td><td><strong>Eintritt</strong></td><td><strong>früher in Rente als regulär</strong></td><td><strong>Abschlag</strong></td></tr><tr><td>1960</td><td>65 Jahren</td><td>2025</td><td>1 Jahr, 4 Monate</td><td>4,8 %</td></tr><tr><td>1961</td><td>64 Jahren</td><td>2025</td><td>2 Jahre, 6 Monate</td><td>9,0 %</td></tr><tr><td>1961</td><td>65 Jahren</td><td>2026</td><td>1 Jahr, 6 Monate</td><td>5,4 %</td></tr><tr><td>1962</td><td>63 Jahren</td><td>2025</td><td>3 Jahre, 8 Monate</td><td>13,2 %</td></tr><tr><td>1962</td><td>64 Jahren</td><td>2026</td><td>2 Jahre, 8 Monate</td><td>9,6 %</td></tr><tr><td>1962</td><td>65 Jahren</td><td>2027</td><td>1 Jahr, 8 Monate</td><td>6,0 %</td></tr><tr><td>1963</td><td>63 Jahren</td><td>2026</td><td>3 Jahre, 10 Monate</td><td>13,8 %</td></tr><tr><td>1963</td><td>64 Jahren</td><td>2027</td><td>2 Jahre, 10 Monate</td><td>10,2 %</td></tr><tr><td>1963</td><td>65 Jahren</td><td>2028</td><td>1 Jahr, 10 Monate</td><td>6,6 %</td></tr><tr><td>ab 1964</td><td>63 Jahren</td><td>    -</td><td>4 Jahre</td><td>14,4 %</td></tr><tr><td>ab 1964</td><td>64 Jahren</td><td>    -</td><td>3 Jahre </td><td>10,8 %</td></tr><tr><td>ab 1964</td><td>65 Jahren</td><td>    -</td><td>2 Jahre </td><td>7,2 %</td></tr><tr><td>ab 1964</td><td>66 Jahren</td><td>    -</td><td>1 Jahr </td><td>3,6 %</td></tr><tr><td colspan="5"><em>Quelle: DRV</em></td></tr></tbody></table><p>Diese Abschläge gelten nicht nur während der Zeit, die man früher in Rente geht, sondern für immer. Wer bis zu seinem 63. Lebensjahr eine reguläre Rente von 2000 Euro erwirtschaftet hat, muss also mit 288 Euro Abschlag rechnen. Dazu kommt die Einbuße an Entgeltpunkten, weil man bis zu vier Jahre kürzer in die Rentenversicherung einzahlt. </p><h2 class="anchor">Tabelle: Was von 2000 € bleibt – die Bilanz</h2><p>Dazu eine kleine Modellrechnung: Wir gehen vereinfachend davon aus, dass unser Beispielrentner, Jahrgang 1964, sein Leben lang ungefähr dasselbe verdient hat (im Verhältnis zum Durchschnittslohn der Deutschen) und bis zu seinem Renteneintritt mit 67 insgesamt 40 Rentenjahre zusammen hat. Bei dieser Betrachtungsweise kann man die Inflation außen vor lassen. Jedes Jahr, das er früher in Rente geht, fehlt ihm also ein Vierzigstel oder 2,5 Prozent an Entgeltpunkten aus den eingezahlten Rentenbeiträgen. Bei 2000 Euro Regelrente (mit 67) führt das zu folgenden Einbußen:</p><table><tbody><tr><td colspan="4"><strong>Einbuße bei 2000 Euro Rente</strong></td></tr><tr><td><strong>Renteneintritt</strong></td><td><strong>angesparte Rente </strong></td><td><strong>Abschlag</strong></td><td><strong>übrig bleiben</strong></td></tr><tr><td>mit 67</td><td>2.000 €</td><td>0</td><td>2.000 €</td></tr><tr><td>mit 66</td><td>1.950 €</td><td>3,60%</td><td>1.880 €</td></tr><tr><td>mit 65</td><td>1.900 €</td><td>7,20%</td><td>1.763 €</td></tr><tr><td>mit 64</td><td>1.850 €</td><td>10,80%</td><td>1.650 €</td></tr><tr><td>mit 63</td><td>1.800 €</td><td>14,40%</td><td>1.541 €</td></tr><tr><td colspan="4"><em>Quellen: DRV, stern, Werte gerundet</em></td></tr></tbody></table><p><br/>Es zeigt sich also: Wer früher in Rente will und keine 45 Rentenversicherungsjahre zusammen hat, der muss mit einer empfindlichen Einbuße rechnen. Die 2,5 Prozent Einbuße pro Jahr früher in Rente sind eine gute Faustregel. Wer eine Rentenauskunft vorliegen hat, kann die Werte für sich persönlich aber auch genau ausrechnen <a target="_self" href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Services/Online-Rechner/RentenbeginnUndHoehenRechner/rentenbeginnrechner_node.html" class="external-link">mithilfe des Rentenbeginnrechners der Deutschen Rentenversicherung</a>. Das geht recht leicht.</p><p>Die Flexirente erlaubt es, trotz Beginn der Rente weiterzuarbeiten – zum Beispiel in Teilzeit. So kann man sich Schritt für Schritt aus dem Arbeitsleben verabschieden. Dann gibt es keine Pflicht mehr, in die Rentenversicherung einzuzahlen. Wer es trotzdem tut, kann den Verlust durch die frühe Rente <a target="_self" href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/FAQ/Gesetzesaenderungen/Flexirente/Flexirente_Regelaltersgrenze.html#e9f13fee-0403-4d49-909d-41d3a37d6fe3" class="external-link">ein klein wenig ausgleichen</a>. Mehr dazu auf der Website der Rentenversicherung zur <a target="_self" href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Flexirente/flexirente.html" class="external-link">Flexirente</a>. Und in unserem Beitrag <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/35822348.html" class="external-link">zum Weiterarbeiten bei abschlagsfreier Frührente</a>.</p><p></p><h2 class="anchor">Freiwillig einzahlen für mehr Rente</h2><p>Eine andere Variante ist, vorab freiwillig mehr in die Rentenkasse einzuzahlen. Das geht ab dem 50. Lebensjahr. Auf Antrag rechnet die Deutsche Rentenversicherung aus, wie viel das sein müsste, um die Abschläge komplett auszugleichen. Dazu muss man das Formular V0210 ausfüllen, das <a rel="nofollow" target="_self" href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/DE/_pdf/V0210.html" class="external-link">geht bequem online</a>. Der Aufwand ist überschaubar, das Formular ist innerhalb von 20 Minuten fertig abgeschickt.</p><p>Wer den vollen Verlust ausgleichen will, muss mit fünfstelligen Beträgen rechnen. Immerhin kann man freiwillige Einzahlungen in die Rentenkasse steuerlich absetzen, bis zu einem Höchstbetrag von aktuell gut 29.000 Euro. Dabei ist aber zu bedenken, dass man auch so ja schon in die Rentenversicherung einzahlt. Klar ist: Ohne steuerliche Vorteile, lohnt es sich auf keinen Fall freiwillige Beiträge einzuzahlen. Dann wäre es günstiger, das Geld fürs Alter selbst anzulegen.</p><p>Der Antrag ist ohne Risiko: Die Rentenversicherung rechnet aus, was Sie einzahlen müssten, um alles auszugleichen. Wenn Sie aber nichts oder nur ein wenig einzahlen, ist das auch okay. Alternativ bietet die Deutsche Rentenversicherung auch eine <a target="_self" href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/KnappschaftBahnSee/DE/Beratung-und-Kontakt/beratung-und-kontakt_node.html" class="external-link">kostenlose individuelle Beratung an</a>.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Matthias Urbach</dc:creator>
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