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Ausstellung "Leni Riefenstahl": Ein Mythos stirbt in Schönheit

Leni Riefenstahl zählt zu den umstrittensten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die erste Ausstellung nach ihrem Tod rechnet gründlich mit ihrem Mythos ab - und lässt die Künstlerin auferstehen.

Von Carsten Heidböhmer

Leni Riefenstahl, ihr Chefkameramann Walter Frentz und ein Helfer bei den Dreharbeiten zu dem Olympia-Zweiteiler 1936

Leni Riefenstahl, ihr Chefkameramann Walter Frentz und ein Helfer bei den Dreharbeiten zu dem Olympia-Zweiteiler 1936

"Realität interessiert mich nicht": In diesem Credo liegt die Tragik der Künstlerin Leni Riefenstahl begründet: Durch die hartnäckige Weigerung, Realitäten anzuerkennen und sich mit ihren Verstrickungen mit dem Hitler-Regime selbstkritisch auseinanderzusetzen, wurde sie in der Bundesrepublik zur persona non grata erklärt und als Filmemacherin boykottiert. Die Riefenstahl sah sich völlig zu unrecht abgestraft. Noch kurz vor ihrem Tod sprach sie 2002 von Neid und blindem Hass: "Ich habe nie begriffen, warum man mich hier in Deutschland so angegriffen und gemieden hat." An die Stelle der Aufarbeitung ihrer eigenen Vergangenheit stellte sie die Geschichte von der unpolitischen Künstlerin, die stets nur am Schönen interessiert gewesen ist.

Ein Jahr nach ihrem Tod will eine Ausstellung im Ernst Barlach Museum Wedel bei Hamburg mit dem "Mythos Leni Riefenstahl" aufräumen. Es handelt sich um die erste nicht von der Riefenstahl kontrollierte und autorisierte Ausstellung. Die Kuratoren Peter Reichelt und Ina Brockmann waren bereits für die Ausstellung in Kuopio (Finnland, 1996), Mailand (1996) und Rom (1997) verantwortlich, die jedoch mit Riefenstahls Einverständnis zustande gekommen sind.

Verflechtungen mit der NS-Diktatur

Erst mit dieser Schau liefern sie erstmals einen unverstellten Blick auf die Künstlerin. Dies war vorher nicht möglich: Leni Riefenstahl ist es laut Ina Brockmann gelungen, ihren eigenen Mythos zu kreieren. Dieser bestand darin, sich wider besseren Wissens und gegen alle historischen Tatsachen als unabhängige Künstlerin darzustellen, die keinem System und keiner Ideologie gedient hat. Dementgegen belegen zahlreiche Exponate eine enge Beziehung der wohl umstrittensten Regisseurin der Filmgeschichte zum "Dritten Reich" als bisher angenommen.

Stasi intrigierte gegen Riefenstahl

Doch die Ausstellung fördert noch andere Neuigkeiten zutage: Erstmals werden in der Schau Stasi-Aktivitäten dokumentiert, die Riefenstahls Rehabilitierung in der BRD verhindern sollten. Zu sehen sind Fotografien, die das entsetzte Gesicht der Riefenstahl zeigen, als sie Zeugin eines Massakers an der jüdischen Bevölkerung in Polen wurde. Die Fotos spielte die Stasi 1952 der Illustrierten "Revue" zu, um beim Entnazifierierungsverfahren in Berlin einen Freispruch zu verhindern.

Auch ein anderer Sachverhalt wird in neuem Licht präsentiert: Die berühmten Fotos zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin stammen nicht von Riefenstahl, sondern von ihren Standfotografen Arthur Grimm, Rolf Lantin, Willy Zielke und dem kürzlich verstorbenen Hitler-Fotografen Walter Frentz.

Mehr als nur dokumentarische Tätigkeit

Schlussendlich wird mit dem Mythos gründlich aufgeräumt, sie sei bloß Dokumentarfilmerin gewesen und habe das Geschehene lediglich abgebildet: Ein Briefwechsel zwischen ihr und Reichsrüstungsminister Albert Speer belegt, dass Szenen für ihren ersten Reichsparteitagfilm "Der Sieg des Glaubens" im Studio mit Nazi-Größen nachgedreht wurde. Aus der Abbildung wurde also die gewollte Inszenierung im Dienste der Propaganda. Eine Tatsache, die Riefenstahl zeitlebens vehement bestritten hat.

Im stern abgedruckt

Das konsequente Festhalten an ihren Lebenslügen hat einen künstlerischen Neuanfang in der Bundesrepublik unmöglich gemacht. Erst in den späten 60er Jahren kehrte sie als Fotografin auf die öffentliche Bühne zurück. Ihre Aufnahmen vom legendären Stamm der Nuba wurden 1969 im stern abgedruckt - als Titelgeschichte. Dessen damaliger Chefredakteur Henri Nannen war übrigens 1936 Stadionsprecher bei den Olympischen Spielen in Berlin - dort, wo Riefenstahl den berühmten zweiteiligen Film ("Fest der Völker" und "Fest der Schönheit") drehte.

Riefenstahlt-Renaissance in den 90er Jahren

Während sie im Ausland schon seit längerem anerkannt war (das amerikanische "Time"-Magazin zählte sie als einzige Frau zu den "100 einflussreichsten und beeindruckendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts"), dauerte es in Deutschland noch bis in die 90er Jahre, bis ihr Gesamtwerk anerkannt wurde und die Gesellschaft bereit war, sich mit der widersprüchlichen Person zu versöhnen. Ob man darin einen Sieg ihres Mythos' sehen mag, oder den Grund eher in dem gesellschaftlichen Wandel sucht, der frei von alten ideologischen Gräben bereit ist, Ästhetik und Inhalt zu trennen, bleibt jedem selbst überlassen.

Die Ausstellung in Wedel schafft jedenfalls zweierlei: Sie zerstört den Mythos Riefenstahl gründlich, ermöglicht aber (vielleicht gerade deswegen) einen neuen Blick auf ihr künstlerischen Schaffen. Ihre Filme und Fotografien haben im Laufe der Jahre nichts an Faszination eingebüßt. Ihre Bildsprache ist - transportiert auch über Werbe- und Videoclips - Allgemeingut geworden. Bei der heutigen Betrachtung des Olympia-Films sehen die aktuellen Sportübertragungen mit ihren standardisierten, routinierten Bildern denkbar alt aus.

Die Ausstellung:

Leni Riefenstahl - Fotografie, Film, Dokumentation
4. September 2004 bis 14. November 2004
Ernst Barlach Museum Wedel
Mühlenstraße 1, 22880 Wedel
Kuratoren: Peter Reichelt und Ina Brockmann reicheltundbrockmann@hotmail.com

Nach Wedel ist die Schau noch in Prag, Ljubljana, Wien, Erfurt, Koblenz und Berlin zu sehen.

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.