HOME

gefluegel: Teriyaki-Ente im Bodaiju-Stil

In Japan gibt?s kaum Dicke. Sie essen dort vernünftiger. Statt sich mittags ein Schnitzel reinzuhauen, bestellt man lieber Teriyaki – marinierte Grillhäppchen aus allem, was nicht schnell genug weglaufen, -fliegen oder -schwimmen kann. Die Zutaten gibt es auch bei uns, genauso wie den »heißen Stein«, von dem Teriyaki am besten schmeckt

Für 4 Personen Marinade:

1 daumenlanges Stück frischer

Ingwer; 2 Knoblauchzehen; 125 ml Sojasauce;

50 ml Mirin; 1 EL Sake; 3 EL Zucker

Ente:

2 Entenbrustfilets (mit Haut à ca. 340 g);

4 dünne Stangen Porree;

etwas Öl zum Braten

Zubereitung

Ingwer schälen, Knoblauch pellen, beides durch die Presse drücken und mit allen anderen Zutaten für die Marinade verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Entenbrustfilets in eine Schüssel legen, mit der Marinade übergießen und zugedeckt im Kühlschrank etwa 8 Stunden marinieren. Ab und zu wenden.

Fleisch aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. Ingwer und Knoblauch abstreifen. Marinade beiseite stellen. Entenbrüste trockentupfen und in fingerdicke Streifen schneiden. Porree putzen, waschen und schräg in fingerdicke Ringe schneiden. Mit dem Fleisch auf Portionstellern anrichten.

Den Stein nach Gebrauchsanleitung auf dem Tisch vorheizen. Fleisch und Porree portionsweise darauf garen, dabei nach und nach esslöffelweise mit der Marinade beträufeln und glasieren. Fleisch und Porree in Schälchen geben, mit Reis servieren.

Japanische Küche - Teil 2

Hähnchenkeulen Teriyaki

Teriyaki mit Lachs und Garnelen im Mattho-Stil

Puten-Teriyaki im Marunouchi-Stil

Gemüsesalat mit Umeboshi-Dressing

Lotos auf Eisbergsalat

Von B. Rias-Bucher und Susanne Flossmann

Foto: Hans Hansen

Themen in diesem Artikel