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Gibt's das wirklich?: Ganz Australien diskutiert über diesen irren Ernährungstrend: den Kängutarier

Der Australier Justin Lacko hat sich als "Kängutarier" geoutet. Und stürzt damit seine Landsleute in große Verwirrung. 

Känguru Australien

Kängurus sind in Australien nicht geschützt - ihr Fleisch darf man also essen

Getty Images

"Ich war mal Kängutarier", sagte der Australier Justin Lacko nonchalant in der jüngsten Sendung der TV-Kuppelsendung "Love Island". Mit dieser Aussage stürzt er seine Landsleute in größte Verwirrung und löste eine heftige Debatte aus. Er selbst bezeichnet sich als Vegetarier, der gegen Massentierhaltung ist. "Ich habe nur Känguru und Fisch gegessen. Weil Kängurus nicht gezüchtet werden."

Dafür erntete er entgeisterte Blicke der weiblichen Kandidatin. Seither wird intensiv diskutiert, ob es so etwas wie einen Kängutarier tatsächlich gibt. Im Internet gehen viele User davon aus, dass der Begriff völliger Quatsch sei.

Tatsächlich wurde der englische Begriff "Kangatarian" aber schon im vergangenen Jahr vom australischen Oxford Dictionary zum "Wort des Monats Juni" gekürt. Der Begriff umschreibt "eine Person, die Kängurufleisch isst, aber anderes Fleisch meidet, oft aus ethischen Gründen". Demnächst soll er auch ins Wörterbuch aufgenommen werden. Die Tageszeitung "Sydney Morning Herald" machte schon 2010 den "Kängutarismus" als jüngste "halb-vegetarische Mode-Erscheinung" aus.

Kängutarier – ein Halb-Vegetarier?

In den sozialen Netzwerken empören sich viele User über den Ernährungsstil. Kängurus werden nicht gezüchtet. Um ihr Fleisch zu konsumieren, muss man sie also jagen und erschießen. Etwas, was manchen bitter aufstößt. "I love that the #kangatarian is against farming but has no problem with shooting an animal in the bush", schreibt ein Australier. Und meint ironisch, dass er es liebe, dass ein Kängutarier zwar gegen Massentierhaltung sei, aber kein Problem damit habe, Tiere im Busch zu erschießen.

Andere machen sich einfach nur über die Definition des Kängutariers lustig: ein Vegetarier, dem es aber erlaubt sei, Känguru zu essen. Etwas was nur in Australien möglich sei. 

In Australien gibt es etwa 45 Millionen Exemplare des nationalen Wappentiers. Kängurus stehen nicht unter besonderem Schutz. In den meisten Supermärkten gibt es auch Kängurufleisch zu kaufen. Das Fleisch schmeckt etwas nach Kalbfleisch, ist leicht verdaulich und gilt als gute Quelle für Eisen und Protein. Im Unterschied zu anderen Sorten ist Kängurufleisch - weil es nicht aus Zucht stammt - auch frei von Wachstumshormonen. 

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dsw mit DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.