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Marktcheck deckt auf: Wissen Sie eigentlich, wie gepanscht Ihr Olivenöl ist?

Auf der Flasche steht zwar "höchste Qualität", aber hält das Olivenöl auch, was es verspricht? Die Sendung "Marktcheck" geht dem auf die Spur und testet Olivenöle aus dem Supermarkt. Das Ergebnis? Viele Öle sind nicht gut. 

Olivenöl im "Marktcheck": Wissen Sie, wie gepantscht Olivenöl ist?

Die Industrie verspricht "höchste Qualität" beim Olivenöl, oft ist das aber nur ein gutes Verkaufsargument

"Der Verbraucher will es nicht anders", sagt Lebensmittelchemiker Dr. Christian Gertz in der gestrigen Sendung "Marktcheck" im SWR. Und meint damit, dass Olivenöle im Supermarkt von bester Qualität sein müssen, ansonsten würde der Verbraucher nicht zugreifen.

Wer sich im Supermarkt umguckt, wird schnell feststellen, dass es Olivenöl in allen möglichen Preissegmenten gibt. Der Zusatz "extra" oder "extra vergine", das für höchste Qualität steht, prangt aber auf allen Flaschen. Wie kann das sein? Dr. Gertz vermutet, dass schlechtere Öle aufbereitet werden und wieder als erstklassige Produkte in den Handel kommen. Gesetzlich ist das verboten.

Gutes Olivenöl: Oliven müssen schnell gepresst werden

Um erstklassiges Öl zu erhalten, muss die Olive geerntet und sofort gepresst werden, nur so kann Qualität gewährleistet werden. In der Industrie ist das nicht immer der Fall. Dort werden Oliven aus verschiedenen Ländern angeliefert und über einen längeren Zeitraum gelagert. Natürlich sind darunter auch schlechte Früchte, zum Beispiel verschimmelte Oliven. Werden diese nicht aussortiert, schmeckt das Olivenöl später muffig und ranzig.  

Die Farbe ist außerdem kein Qualitätskriterium. Auch hier kann die Industrie nachhelfen. Beispielsweise mit Chlorophylll, ein natürlicher Farbstoff der Pflanze.

Nur wenige Olivenöle überzeugen

Im "Marktcheck" können nur wenige Olivenöle "extra vergine" aus dem Supermarkt überzeugen. Eines fällt positiv auf: das Olivenöl "Originale" von "Bertolli". Jedoch betont der Experte Dr. Gertz, dass dies Zufall sein könnte. Nicht jede Flasche, die man beispielsweise von "Bertolli" kauft, verspricht gleichbleibende Qualität.

Zur Zeit der Stichprobe von "Marktcheck" schneiden die Olivenöle von "Bertolli", "Casa Morendo" von Aldi Nord und das Bio-Olivenöl von "Rapunzel" gut ab. Schlusslichter sind: "enerBio" von Rossmann, ein Olivenöl von "Livio" und von "Carapelli". Laut dem Lebensmittelchemiker sind die geprüften Olivenöle nicht fehlerfrei, aber sie halten die Grenzwerte der EU ein und gelten deshalb als "extra vergine". Was nicht bedeutet, dass diese Öle nicht mit anderen Ölen vermischt sind oder geschmacklich schlecht abschneiden.

Die ganze Sendung "Marktcheck deckt auf - Das Geschäft mit Olivenöl" können Sie hier sehen!

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dsw
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.