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Von wegen Top-Qualität Ranziges Olivenöl vermiest Warentest den Appetit – vier Produkte fallen durch

Olivenöl wird in eine Schüssel gegossen
Richtig gutes Olivenöl darf nicht ranzig schmecken
© dulezidar / Getty Images
Die Stiftung Warentest hat sich die besten Olivenöle auf dem Markt zur Brust genommen und überprüft, ob sie wirklich so gut sind, wie sie versprechen. Vier Produkte liefern ein enttäuschendes Ergebnis.

Gähnende Leere in den Regalen. Weil Sonnenblumenöl infolge des Kriegs in der Ukraine zeitweise kaum noch zu bekommen war, stieg die Nachfrage nach anderen Speiseölen rapide. Auch Olivenöle waren ein gefragtes Gut. Hat der Run auf die Öle dazu geführt, dass es auch Öle minderer Qualität auf den Markt geschafft haben? Die Stiftung Warentest ist dieser Frage nachgegangen und hat Olivenöle der höchsten Güteklasse nativ geprüft. Zwei Drittel der 19 Olivenöle sind gut, vier jedoch so schlecht, dass sie den Test nicht bestanden haben.

Ausgerechnet vier Bio-Öle vermiesen den Warentestern den Geschmack. Sie schmeckten ranzig. Das sollte so nicht nur nicht sein, das darf so nicht sein. Sensorische Fehler sind bei Olivenölen nativ extra nicht erlaubt. Zu den "mangelhaften" Ölen gehören die von Corovita und Müller. Neben dem schlechten Geschmack, ärgerten sich die Tester auch über die starke Belastung mit Mineralölbestandteilen. Alle vier Öle entsprechen laut Test nicht den Standards für Öle der höchsten Güteklasse und rasseln durch.

Olivenöl vom Discounter ist "gut"

Besser macht es unter anderem die Bio-Konkurrenz "Bertolli Bio", Note 2,1. Das Öl gehört zu de umweltfreundlichsten. Wer es kauft, fördert den Öko-Olivenanbau. Die Flasche gibt's für 10,90 Euro. Noch einmal deutlich günstigere Öle liefern die Discounter. Und auch die müssen sich nicht verstecken. Das günstige Aldi-Öl "Gut Bio Natives Olivenöl extra" ist ebenfalls "gut" und schont das Portemonnaie. Der Liter kostet 5,75 Euro.

Ins Schwärmen kommen die Tester hingegen vor allem bei einem Öl: Crudo Sei Cinque Zero aus Süditalien. Das wird als kulinarische Perle bezeichnet, rieche und schmecke als einziges Öl sehr gut ausgewogen unter anderem nach grünem Apfel. Das kostet aber auch. 36 Euro werden für einen Liter fällig, erhältlich ist es nur im Internet.

Den gesamten Olivenöl-Test lesen Sie gegen Gebühr auf test.de.


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