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Grillsportverein: Das Grillen in Deutschland hat sich verändert

Rudolf Jäger ist der Sprecher des Deutschen Grillsportvereins. Mit 40.000 Mitgliedern soetwas wie der ADAC der deutschen Grillszene. Wir haben mit ihm über Grills, Fleisch und Sport gesprochen.

Grillsportverein

Manche Grillen gerne gemütlich zu Hause, andere machen Sport daraus. 

Sie sind Sprecher des Grillsportvereins, einer Interessensgemeinschaft mit 44 000 Mitgliedern. Wie sportlich ist es, Fleisch beim Braten zuzusehen.

Schleppen Sie mal einen 400 Kilo schweren Smoker über eine Wiese. Dann wissen Sie es.

Die meisten bemühen sich mit einem leichten Holzkohlegrill, wenn nicht sogar mit einem Einwegbruzzler von der Tanke.

Das ändert sich gerade rapide. So ein verkohltes Nackensteak vom Schwein als Highlight, das war mal. Es gibt heute Grills, die mit Niedrigtemperatur arbeiten. Das kann bei einer Schweineschulter dann schon mal 18 Stunden dauern. Aber das ist dann auch schon fast sternewürdig. Auf unserer Datenbank (www.grillsportverein.de) könen Sie 5000 Rezepte abrufen.


Und sich erbittert über die Frage streiten, ob Holzkohle, Gas, Smoker oder Schwenker. Was bevorzugen Sie als Grillprofi?

Das hängt vom persönlichen Geschmack ab. Aber ein Holzkohlegrill, der sollte schon zur Grundausstattung gehören und auch ein Smoker. Eigentlich hat jeder Typ seine speziellen Vorzüge.

Und was kostet das?

Das kann schon in Dimensionen eines Kleinwagens gehen. Und dann wäre da noch das Zubehör. Ob etwa ein normales Fleischthermometer genügt, oder ob es einen Funksender haben soll.


Da kann man dann gleichzeitig die Sportschau gucken.

So ist das.


Grillen, so schreiben Sie in Ihren inzwischen sieben Büchern, ist gesund, kommunikativ, völkerverbindend, creativ und friedlich. Gibt es denn keinen Grund zu klagen?

Naja! Früher galten Spareribs als billiges Hundefutter. Heute verlangen Metzger dafür bis zu neun Euro pro Kilo.

Rupp Doinet / Stern (online) NICHT BENUTZEN
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