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Unwürdiges Schweineleben: Warum wir Fleisch von kotverschmierten Schweinen essen

Abgepackte Wurst und Fleisch im Supermarkt zu kaufen ist einfach. Welch Elend dahinter steckt, ist den meisten Verbrauchern gar nicht bewusst. Sollte es aber. Denn der Preis, den das Tier dafür zahlen muss, ist eigentlich unbezahlbar. 

Warum wir aufhören sollten, Fleisch von gequälten Tieren zu essen

Wissen wir eigentlich noch, woher unser Fleisch stammt, das wir konsumieren?

Egal, wie Sie sich das Leben eines Schweins in konventioneller Massentierhaltung vorstellen – es ist schlimmer. Wahrscheinlich entspricht Ihre Vorstellung nur einem Bruchteil von dem, was in diesen Ställen tatsächlich passiert. Und unter welchen erbärmlichen, tierunwürdigen Zuständen Schweine dahinvegetieren – nur damit unser großer Hunger auf Schweinefleisch gestillt wird.

Wie können wir also noch ruhigen Gewissens in der Kantine Schweineschnitzel essen? Den Verbrauchern ist bei der Auswahl des Mittagessens meist egal, woher das Essen kommt oder unter welchen Bedingungen es produziert wurde, solange sie nichts davon wissen. Mehr noch: Im Supermarkt gucken die Deutschen eher auf den Preis als auf Herkunft und Haltung der Tiere. Aber genau da sollte man hinschauen.

In der aktuellen Spiegel-Reportage "Die Trauer der Schweine" werden die drastischen Zustände in Ställen der Massentierhaltung mehr als anschaulich beschrieben. Die Sauen "trauern" und liegen auf einem "Spaltenboden aus Beton". Die einzig weiche Unterlage sei der eigene Kot und "Schweine hassen es, in ihrem Kot zu liegen". Trotz Tierschutz, dass Tieren ohne Grund kein Schmerz zugeführt werden darf und sie artgerecht untergebracht werden müssen, gelten viele Sonderregelungen. Die erlauben "alle möglichen Grausamkeiten und Amputationen bis hin zu Tötungen – und das seit Jahren", schreibt der Spiegel weiter.

Würden Sie Fleisch mit kotverschmierten Schweinen auf der Packung essen?

Warum ist es uns trotzdem egal, was wir in uns hineinstopfen? Weil wir die Bilder von genau jenen Schweinen, die in ihrem eigenen Kot liegen und halbtot vor sich hinvegetieren, verdrängen? Ja, genau so ist es.

Würden Bilder von kotverschmierten Schweinen auf der Verpackung kleben, würde niemand mehr zum abgepackten Schweineschnitzel greifen - und schließlich die meisten auf den vermeintlichen Fleischgenuss verzichten.

Natürlich kann man niemanden zwingen, partout auf Fleisch zu verzichten. Aber man könnte zumindest das Tierwohl in den einzelnen Ställen verbessern. Wie? Auch darauf hat der Spiegel eine Antwort, denn das Geld sei bereits da. "6,8 Milliarden Euro an Agrarsubventionen allein durch die EU werden an deutsche Bauern ausgezahlt (...). Besser wäre es, das Geld an den Zustand der Tiere zu binden und parallel dazu ein flächendeckendes Monitoring zu finanzieren."

Bessere Bedingungen, teureres Fleisch

Die Konsequenz? Klar, dass der Preis für Fleisch und tierische Produkte steigen würde. Dafür isst man mit gutem Gewissen. Dass sich auch arme Menschen Fleisch leisten können, dafür müsse die Sozialpolitik sorgen, rät der Spiegel. Aber vielleicht kehrt man auch einfach wieder zum altbewährten Sonntagsbraten zurück. Isst weniger Fleisch, dafür besseres und macht sich wieder bewusst, dass das Fleisch, das wir konsumieren, von einem Tier stammt und nicht in einer Plastikschale herangewachsen ist.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.