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Fleischersatz: In England kann man jetzt einen "blutenden" Vegan-Burger bestellen

Wie ähnlich sollten Fleischersatzprodukte echtem Fleisch sein? Der Lebensmittelhersteller Moving Mountains meint: "So ähnlich, wie möglich." Deshalb kann man in England jetzt vegane Burger mit "blutigem" Fleischsaft kaufen.

Der "blutende" Vegan-Burger der Firma "Moving Mountains"

Die Firma "Moving Mountains" hat den "blutenden" Vegan-Burger erfunden. Ab sofort wird er in über 400 britischen Pubs angeboten.

Vegetarische und vegane Produkte sind in vielen Teilen der Welt gerade auf dem Vormarsch. In Deutschland könnte man sogar von einem "Fleischlos-Boom" sprechen. Immer mehr große Unternehmen, wie zum Beispiel "Rügenwalder" verkaufen mittlerweile vegetarische Salami, Seitan-Bolognese und viele weitere Fleischersatzprodukte. Und überall dort, wo Geld zu verdienen ist, wird die Wirtschaft kreativ. Neue Geschäftsfelder wollen erschlossen werden. In England hat die Pub-Kette Marston's nun einen Mega-Deal mit dem Lieferanten eines veganen Burgers geschlossen. Vegane Burger? Ja, Sie haben richtig gelesen. Statt fetttriefendem Hack wird bei dem Vegan-Burger ein Gemisch aus Pilzen, Getreide, Erbsenprotein, Öl, Gewürzen, Vitamin B12 – und Rote-Bete-Saft verkauft. 100 Prozent pflanzlich, null Prozent Fleisch.

Für das "ultimative Burger-Erlebnis" setzen die Hersteller auf veganen Fleischsaft

Seit Jahren tüfteln Firmen wie Moving Mountains an dem perfekten Fleischersatzprodukt. Die große Frage, die sich Moving Mountains stellt: Wie schafft man es, einen fleischlosen Burger möglichst so schmecken zu lassen wie einen mit echtem Fleisch? Nach jahrelanger Entwicklung mit 200 Testrezepten präsentiert der Lebensmittelhersteller nun einen veganen Burger, der nicht nur geschmacklich voll überzeugen soll, sondern dazu auch noch "blutet". Der Schlüssel dazu ist der Rote-Bete-Saft. Dieser soll nämlich dafür sorgen, dass roter Saft – ähnlich wie bei einer nicht ganz durchgebratenen Burgerfrikadelle aus Fleisch – bei Druck austritt. Auf der Homepage von Moving Mountains wird der B12-Burger wie folgt beworben: "Nie zuvor hat ein Burger so gut geschmeckt, ohne das Leben eines einzigen Tieres zu kosten. (...) Schauen Sie zu, wie er in der Pfanne brutzelt – genauso wie ein echter Rindfleisch-Patty. Es ist kaum zu unterscheiden!"

 

Müssen Fleischersatzprodukte wirklich "bluten"?

Für viele stellt sich allerdings immer wieder die Frage, ob vegane Produkte überhaupt Fleisch imitieren sollten. Brauchen wir wirklich vegetarischen Fleischersatz in Truthahn-Form zu Weihnachten? Und muss veganes Fleischersatz bluten? Wie der "Guardian" berichtet, leben in Großbritannien rund 22 Millionen Flexitarier. Das sind Menschen, die gern Fleisch essen, aber die Menge, die sie bisher an Fleisch zu sich nahmen, reduzieren wollen. Genau diese Konsumenten könnten Zielgruppe des neuen B12-Burgers sein. In über 400 Marston's-Pubs können Burger-Liebhaber nun das neue Produkt testen. Zur Frage, ob es den "blutenden" Vegan-Burger auch in Deutschland geben wird, gibt es derzeit keine Informationen.

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hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.