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Verbraucher-Studie: Fleischersatzprodukte: Ist der Boom schon vorbei?

Ob Burger-Patty oder Mortadella – für viele Fleischprodukte gibt es heute eine rein pflanzliche Alternative. Diese kommen beim Verbraucher zuletzt aber weniger gut an.

Fleischersatzprodukte sind beim Verbraucher in Deutschland in der Gunst gefallen. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) zeigt, ging die Einkaufsmenge der privaten Haushalte in Deutschland 2017 und 2018 zuletzt zurück. In den Jahren zuvor war die Menge kontinuierlich gewachsen. Laut AMI hätten in den Boomjahren viele Verbraucher Fleischersatzprodukte ausprobiert, viele Käufer seien aber nicht wieder zurückgekommen.

Das Jahr 2019 könnte möglicherweise wieder an die Boomjahre anknüpfen: kürzlich sorgten die Discounter Lidl und Aldi über große Nachfrage nach ihren Burger-Bratlingen aus pflanzlichem Eiweiß. Fleischersatzprodukte gliedern sich in fleischanaloge Produkte (z. B. Schnitzel, Wurst aufs Brot) und nicht fleischanaloge Produkte (z. B. Tofu). Die konventionellen Fleischersatzprodukte machen mittlerweile die Mehrheit der verkauften Produkte aus. In der Anfangszeit lagen die Bio-Produkte vorne.

Statista