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Vakuumgarer im Test: Stiftung Warentest: Bei diesen Sous-vide-Garern drohen Stromschlag und Verbrennung

Langsames Garen bei Niedrigtemperatur ist im Trend. Doch die Geräte dafür konnten die Stiftung Warentest nicht alle überzeugen. Von elf Sous-vide-Garern waren vier mangelhaft, weil die Nutzer Stromschläge oder Verbrennungen fürchten müssen.

Sous-vide- oder Vakuumgarer sind im Trend (Symbolbild)

Sous-vide- oder Vakuumgarer sind im Trend (Symbolbild)

Sous-vide-Garen wird auch in privaten Küchen immer beliebter. Statt Gemüse und Co. einfach im Wasser zu kochen, werden die Lebensmittel in einem speziellen Plastikbeutel vakuumiert und dann im Wasserbad gegart. Dieses Kochen unter Vakuum soll besonders schonend sein, da die Temperatur nie über 100 Grad steigt. Dadurch verlängert sich zwar die Kochzeit, doch das Ergebnis ist saftiger und zarter. Klar, dass auch die Küchenmaschinenhersteller auf den Trend aufgesprungen sind und Geräte zum Sous-vide-Garen anbieten.

 Elf von ihnen hat sich die Stiftung Warentest genauer angesehen. Dabei unterscheiden die Experten zwei Gruppen: Zum einen die Tanks, die optisch stark an Fritteusen erinnern. In ihnen wird Wasser erhitzt. Zum anderen gibt es auch Sticks, die wie Tauchsieder an einem beliebigen Topfrand befestigt werden. Bei den beiden Varianten haben die Warentester einen klaren Favoriten: Die Tanks schnitten deutlich schlechter ab, die Sticks bekamen bessere Noten.

Sous-vide-Garer: Achtung, Stromschlag

Allerdings konnten nicht alle Sticks punkten: Der SV 200 von Caso flog hochkant aus der Wertung, weil die Halterung instabil ist. Der Stab könne ins Wasser rutschen und der Nutzer einen Stromschlag bekommen, warnen die Experten. Die Stiftung Warentest konfrontierte den Hersteller. Der gelobt Besserung und will das Gerät überarbeiten. Ebenfalls abgestraft wurden die Sous-vide-Garer von Steba (SV2 und SV1 Precise) sowie der SV2447 von Severin. Die Geräte heizen an der Außenseite so stark auf, dass Verbrennungsgefahr herrscht.

Vakuum kochen: Nichts für ungeübte Köche

Doch es gibt auch einige gute Geräte, die einmal teuer sein müssen. Mit der Note "Gut" (2,1) würdigten die Tester die Sticks von Allpax und Klarstein. Allerdings merken die Tester an: Die Garmethode mit Vakuum ist nicht selbsterklärend. Anbieter sollten Rezepte oder Gartabellen besser den Geräten beilegen. Hier gibt es noch Luft nach oben. Hobbyköche, die die Sous-vide-Methode ausprobieren wollen, sollten sich besser ein spezielles Kochbuch besorgen oder einen Kochkurs besuchen.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter www.test.de.

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