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Ärger um Kaffeebecher: "Starbucks hat Weihnachten von seinen Bechern entfernt, weil sie Jesus hassen"

Dieser Becher ist es, der die Gemüter der Amerikaner erregt. Denn der neue Weihnachts-Pappbecher des Kaffeegigantens ist rot. Einfach nur rot. Ein konservativ-christlicher Internetnutzer behauptet nun, Starbucks würde Jesus hassen. Was ist dran?

Starbucks

Schlichte Eleganz oder Gotteslästerung? Ein Internetnutzer ist über den neuen Starbucks-Becher verärgert .

Mit einem neuen Pappbecher in schlichtem Rot geht der Kaffeegigant Starbucks die Vorweihnachtszeit in den USA minimalistisch an - und treibt damit einige Amerikaner auf die Barrikaden. "Starbucks hat Weihnachten von seinen entfernt, weil sie Jesus hassen", behauptet Internetnutzer Joshua Feuerstein mit einem Video, das auf Facebook bis Montag mehr als zwölf Millionen mal geklickt wurde.

Starbucks REMOVED CHRISTMAS from their cups because they hate Jesus ... SO I PRANKED THEM ... and they HATE IT!!!! #shareUse #MERRYCHRISTMASSTARBUCKSFollow --> Joshua Feuerstein

Posted by Joshua Feuerstein on Thursday, 5 November 2015

In den vergangenen Jahren hatte die Kaffeerestaurant-Kette im Winter auf Becher-Designs mit Rentieren, Schneemännern, Nussknackern und Christbaumkugeln gesetzt. Dieses Jahr wolle man die "Einfachheit und Stille" des Festes betonen, teilte Starbucks mit. Nach wie vor seien Kunden aller Religionen bei Starbucks willkommen. Spezielle Designs vor Weihnachten sind dort seit fast 20 Jahren Tradition.

Feuerstein, ein konservativer Christ aus Arizona, sprach laut "Washington Post" von einem "Krieg gegen Christen". Im Video ruft er dazu auf, bei der nächsten Bestellung am Starbucks-Tresen als Namen "Merry Christmas" anzugeben. So werde die Kette gezwungen, auf ihren Bechern am Ende doch noch "frohe Weihnachten" zu wünschen.

Starbucks wolle neutral bleiben, verteidigte ein Twitternutzer das Design. "Wenn du eine Kaffeekette als Botschafter Jesu brauchst, musst du dein Verhältnis zu Gott überprüfen."

DPA

Kommentare (1)

  • Iblis
    Iblis
    Die USA scheinen kurz vor dem Optimum zu stehen, denn genau da müssen wir doch hinkommen - dass so etwas unsere einzige Sorge ist. Wenn wir es dann noch schaffen, der Religion generell den Stellenwert eines persönlichen Hobbys zuzuweisen, ist alles klar.

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