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Fast wie das Original Veganuary: Fleischlos genießen – Selbstgemachter Döner in Vegan

Herrlich saftig, gleichzeitig frisch und wunderbar aromatisch – mit diesem Rezept starten Sie genussvoll ins neue Jahr
Herrlich saftig, gleichzeitig frisch und wunderbar aromatisch – mit diesem Rezept starten Sie genussvoll ins neue Jahr
© Vladimir Mironov / Getty Images
Das neue Jahr lädt zu guten Vorsätzen ein. Die Reduktion des eigenen Fleischkonsums ist dabei ein beliebtes Ziel. Mit diesem Rezept für einen selbstgemachten veganen Döner wird Ihnen das nicht allzu schwer fallen – aromatisch, saftig und lecker im Geschmack. 

Döner geht immer – nicht umsonst steht das Gericht seit Jahren an der Spitze der beliebtesten Fast-Food-Gerichte. Der Begriff "Döner Kebab" selbst kommt aus dem Türkischen. Döner bedeutet so viel wie "sich drehend", Kebab ist das türkische Wort für gegrilltes Fleisch. Demnach ist ein "Döner Kebab" letztlich nichts anderes als "sich drehendes Grillfleisch".

Zum Start in den Veganuary 2022 servieren wir Ihnen jedoch einen herrlich saftigen Döner ganz ohne Fleisch – einen "etsiz döner" sozusagen. Kombiniert mit frischem Salat, knackigem Gemüse und luftig-weichem Fladenbrot steht er dem Original in so gut wie nichts nach. Das absolute Highlight: Die Sauce – schließlich macht erst diese einen guten Döner zu einem sehr guten Döner.

Was ist der Veganuary?

"Veganuary" ist eine gemeinnützige Organisation und Kampagne, die Menschen dazu inspirieren möchte, im Januar eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren. Der Begriff setzt sich aus den Worten "Vegan" und "January" zusammen. Zu den Schwerpunktländern der seit 2014 aktiven Kampagne gehört neben Großbritannien und den USA auch Deutschland. Am "Veganuary" kann prinzipiell jeder teilnehmen, der neugierig auf vegane Ernährung ist – im Rahmen des Aktionsmonats werden Teilnehmende mit reichlich Informationen und Rezepten ausgestattet. Ziel der Organisation ist es, Menschen langfristig für eine vegane Ernährung zu begeistern.

Saftig und aromatisch – ganz ohne Fleisch

Ob nun dauerhaft vegan, zeitweise oder einfach nur ab und zu – dieses Rezept ist in jedem Fall einen Versuch wert. Statt traditionellem Dönerfleisch – hierbei handelt es sich um Scheibenfleisch aus Lamm oder Rind – kommt Seitan zum Einsatz. Seitan wird auch "Weizenfleisch" genannt und besteht aus Weizeneiweiß, dem wasserunlöslichen Klebereiweiß des Weizenmehls. Der Ursprung der Fleischalternative findet sich in der japanisch-chinesischen Zen-Tradition, bis heute ist das Produkt Teil der japanischen Tempura-Küche. Die bissfeste, fleischähnliche Konsistenz und Optik machen Seitan zu einem beliebten Fleischersatz, welcher den unterschiedlichsten Fleischgerichten mit entsprechender Würzung geschmacklich erstaunlich nahekommt. Menschen mit einer Glutenintoleranz sollten Seitan aufgrund des großen Glutenanteils nicht verzehren. Statt Seitan können Sie das Fleisch beispielsweise mit Soja- oder Erbsengeschnetzeltem ersetzen und entsprechend würzen.

Zum veganen Döner-Fleisch gesellt sich frischer Salat, reichlich Gemüse und das typische Fladenbrot. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt jedoch die Sauce – und hier scheiden sich oftmals die Geister. Größter Beliebtheit erfreuen sich Knoblauch-, Joghurt- oder scharfe Sauce, je nach Gusto greifen Sie hier auf Ihre liebste (vegane) Döner-Sauce zurück. Eine deftige Knoblauch-Sauce auf Basis von Sojajoghurt, Mandelmus und reichlich Gewürzen gibt dem Gericht seine aromatische Note. Voilà, schon ist der vegane Döner fertig – der perfekte Start in den Veganuary.

Rezept für zwei selbstgemachte vegane Döner

Zutaten

Für die Döner-Sauce

  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 Gramm ungesüßter Sojajoghurt
  • 20 Gramm weißes Mandelmus
  • 1 Teelöffel Agavendicksaft
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • ½ Teelöffel Salz
  • Pfeffer
  • 1 Esslöffel gehackte Petersilie

Für das vegane Döner-Fleisch

  • ½ Gemüsezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • ½ Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
  • ½ Teelöffel Koriander, gemahlen
  • 1 Teelöffel Paprika, rosenscharf
  • ¼ Teelöffel Thymian
  • ¼ Teelöffel Oregano
  • ¼ Teelöffel Rosmarin
  • 1 Teelöffel Chiliflocken
  • 1 Teelöffel Salz
  • ½ Teelöffel Pfeffer
  • 300 g Seitan
  • Olivenöl zum Braten

Außerdem

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Tomate
  • ½ Gurke
  • ½ Eisbergsalat
  • ½ Bund Petersilie
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz
  • ½ Fladenbrot
  • Olivenöl zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Zunächst wird die Sauce vorbereitet: Knoblauchzehen schälen. Sojajoghurt, Mandelmus, Agavendicksaft, Olivenöl, Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer vermengen.
  2. Die Knoblauchzehen pressen und hinzugeben, die Petersilie unterrühren. In den Kühlschrank stellen und ziehen lassen.
  3. Nun die Marinade anrühren: Die 2 Knoblauchzehen und die Zwiebel schälen. Die Knoblauchzehen pressen, die Zwiebel fein reiben.
  4. Das Öl, den Zitronensaft und die Gewürze hinzugeben und alles gut verrühren.
  5. Seitan in dünne Streifen schneiden und in die Marinade geben. Für mindestens vier Stunden ziehen lassen, dabei ab und an umrühren.
  6. Für den Belag die rote Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Tomate waschen, vom Strunk befreien und in dünne Scheiben schneiden. Gurke waschen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Salat waschen, vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden.
  7. Petersilie waschen, fein schneiden und in einer Schüssel mit Zitronensaft und Salz vermengen.
  8. Das halbe Fladenbrot vierteln, jeweils eine Tasche einschneiden und in einer heißen Pfanne ohne Öl von beiden Seiten kurz rösten, herausnehmen.
  9. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Seitan darin mit der Marinade für circa sechs Minuten scharf anbraten.
  10. Aufgeschnittene Fladenbrote mit etwas Olivenöl bepinseln, ein wenig Sauce hinzugeben und mit Seitan, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Salat und Petersilie füllen. Mit weiterer Sauce beträufeln.
  11. Servieren und sofort genießen.

Quelle: veganuary

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