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stern-Kochschule Das beste Reisgericht, das Sie je gegessen haben

Das Rezept für Tahdig

Zutaten:
- pro Person 1 Handvoll Basmatireis Salz
- 30 g Butter
- 1 TL Kurkuma (Gelbwurz)
- 1 TL Kreuzkümmelsamen (ganz)
- außerdem: ein blitzsauberes Geschirrtuch

Würz-Alternativen:

- Kardamomkapseln, grün, angedrückt
- Kardamomkapseln, schwarz, ganz
- Zimtrinde, grob gebrochen
- Cassiarinde (chinesischer Zimt aus dem Asialaden)
- Fenchelsaat, gemörsert
- Safran

Zum Garnieren:

- Koriandergrün, Pistazienkerne (jeweils gehackt)
- Granatapfelkerne oder in Butter geschwenkte Berberitzen

Und so geht es:

1.) Reis und reichlich Salz in einen Topf mit viel kaltem Wasser geben. Den Reis ca. 5 Minuten sprudelnd kochen. Ist der Reis im Kern noch leicht fest, dann die Menge in ein Küchensieb abschütten und mit heißem Wasser die gelöste Stärke vom Reis spülen und abtropfen lassen.
2.) Den Topf mit klarem Wasser ausspülen und zurück auf den Herd stellen, dabei die Hitze auf die geringste Stufe drehen. Die Butter im Topf schmelzen, mit Kurkuma und Kreuzkümmelsamen vermischen. Den Reis auf die Butter geben, kurz rütteln und den Deckel schließen; dabei ein Geschirrtuch oder mehrere Lagen Küchenpapier zwischen den Topf und dem Deckel klemmen (das Tuch fängt das Kondenzwasser auf). Den Reis 30–60 Minuten zu Ende garen, bis er mit der Butter am Boden eine Kruste bildet (man hört ein leises Knistern); eventuell die Hitze leicht erhöhen und weitere 5–10 Minuten garen.
3.) Den Reis auf eine Platte stürzen oder mit einem Pfannenheber aus dem Topf lösen und garnieren. Dazu passen beispielweise hervorragend Lammkoteletts.
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Für Freunde des Kochbeutel-Reis' heißt es jetzt umdenken: Tahdig ist nicht nur die farbenfrohe Alternative zur sonst eher blassen Beilage. Das persische Reisgericht entfaltet ein Geschmacksfeuerwerk.
Von Bert Gamerschlag

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