Aston Villas argentinischer Weltmeister-Torwart Emiliano Martínez hat mit einem gebrochenen Finger das Finale der Europa League bestritten - und den anschließenden Jubel. Nach dem 3:0 gegen den SC Freiburg in Istanbul verriet der 33-Jährige dem Sender ESPN, dass er sich die Verletzung schon beim Aufwärmen zugezogen hatte. "Aber ich habe das nicht als etwas Negatives empfunden", betonte Martínez.
Bericht: WM-Vorbereitung kein Problem
Laut dem argentinischen Sender TycSports soll die Verletzung aber keinen Einfluss auf Martínez' WM-Teilnahme haben. Unter Berufung auf das Umfeld des Torwarts hieß es, dass die Beschwerden nicht schwerwiegend seien und er keine Probleme bei der WM-Vorbereitung mit der argentinischen Nationalmannschaft haben werde.
Er habe vorher noch nie einen Finger gebrochen gehabt, sagte Martínez selbst nach der Partie. "Jedes Mal, wenn ich versuchte, den Ball zu fangen, flutschte der Finger einfach in die andere Richtung", erzählte Martínez: "Aber das sind eben Dinge, da muss man durch."
Vor 16 Jahren bereits von Argentinien nach England
Martínez gewann mit Aston Villa souverän das Endspiel gegen den Bundesligisten aus dem Breisgau. Der Argentinier, der mit der Albiceleste bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko die Titelverteidigung anstrebt, spielt seit 2020 bei Aston Villa. Nach England war er allerdings zehn Jahre vorher schon gewechselt.