Nach Scheitern der Koalition Wirtschaft will Tempo bei SPD-CDU-Gesprächen in Brandenburg

Am Sitz des SPD-Landesverbandes dürfte es nach dem Scheitern der Koalition mit dem BSW hoch hergehen: Wann nimmt die Partei Gesp
Am Sitz des SPD-Landesverbandes dürfte es nach dem Scheitern der Koalition mit dem BSW hoch hergehen: Wann nimmt die Partei Gespräche mit der CDU zur Bildung einer neuen Regierung auf? (Archivbild) Foto
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"Keine Hängepartie bis zum Sommer": Die Wirtschaft in Brandenburg dringt auf schnelle Koalitionsgespräche mit der CDU.

Nach dem Scheitern der SPD/BSW-Koalition in Brandenburg gibt es Forderungen aus der Wirtschaft nach einem raschen Start von Koalitionsgesprächen mit der CDU. Die Gespräche über die Bildung einer neuen Landesregierung müssten unverzüglich starten, erklärte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Cottbus, Jens Warnken, für die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger Kammern. "Eine Hängepartie bis in die Sommermonate darf es nicht geben." 

Die Landes-SPD in Brandenburg bereitet Gespräche mit der CDU vor. Einen Zeitplan nannte die Partei bislang aber nicht. IHK-Präsident Warnken sagte laut einer Mitteilung, großes Tempo in der Regierungsbildung sei auch eine Chance, die schlechte Stimmung in den Unternehmen zu heben und Vertrauen in die Politik wiederherzustellen.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte die bisherige Rot-Lila-Koalition am Dienstag nach gut einem Jahr für beendet erklärt. Als Gründe gab er Instabilität wegen des Zerfalls der BSW-Landtagsfraktion und das Fehlen eines geforderten Bekenntnisses zur Koalition an. Vorerst soll eine Minderheitsregierung weitermachen. Woidke plant aber eine Koalition von SPD und CDU.

dpa