Schwimm- und Freizeitbäder
25 Millionen vom Bund für Schwimmbäder in Schleswig-Holstein

Das Land reicht eine Millionensumme aus Bundesmitteln für das Campusbad nach Flensburg weiter. (Archivbild) Foto: Frank Molter/d
Das Land reicht eine Millionensumme aus Bundesmitteln für das Campusbad nach Flensburg weiter. (Archivbild) Foto
© Frank Molter/dpa

Debattieren Sie mit!

  • Mit stern-Account aktiv an allen Debatten teilnehmen und kommentieren.
Jetzt registrieren
Wer keinen See oder das Meer vor der Tür hat, braucht zum Schwimmen ein intaktes Schwimmbad. Viele Kommunen können sich das kaum noch leisten. Land und Bund steuern mit Millionen entgegen.

Für die Sanierung oder den Neubau von Schwimmbädern in Schleswig-Holstein erhalten fünf Kommunen und der Landessportverband 25 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Landesanteil des vom Bund geschaffenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität.

4,5 Millionen Euro gehen nach Flensburg für die Erweiterung des Campusbads und 4,0 Millionen Euro nach Husum für den Neubau einer Schwimmhalle. Laboe (Kreis Plön) erhält 4,0 Millionen Euro für den Neubau des Strandbades, Ratzeburg kann 4,5 Millionen Euro für den Neubau des „Aqua-SiWa“ einsetzen. Schließlich gehen 4,0 Millionen Euro für den Umbau der Wedeler „Badebucht“ in den Kreis Pinneberg.

Eine Jury mit Vertretern von Innenministerium, Kommunalen Landesverbänden und Landessportverband hatte aus 17 eingegangenen Anträgen ausgewählt. Aufgrund der sportpolitischen Bedeutung wird das vom Landessportverband getragene Schwimmbad im Sport- und Bildungszentrum Malente (Kreis Ostholstein) außerhalb der Jury-Entscheidung bedacht. Für die Sanierung stehen ebenfalls vier Millionen Euro bereit.

„Wir stärken mit unserer Förderung die Schwimmsportinfrastruktur im Land“, so Innenministerin Magdalena Finke (CDU). Positiv sei, dass die Jury auch Projekte ausgewählt habe in Regionen, in denen es einen hohen Bedarf an zusätzlichen Angeboten gebe.

dpa