Glatteis-Gefahr in MV Eis-Unwetterwarnung in ganz MV - Schulbusse sollen rollen

Noch sind Streusalzvorräte da, doch die Beschaffung von Nachschub ist schwierig, wie der Landkreis Vorpommern-Greifswald bericht
Noch sind Streusalzvorräte da, doch die Beschaffung von Nachschub ist schwierig, wie der Landkreis Vorpommern-Greifswald berichtet. (Symbolbild) Foto
© Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Es kann glatt werden, wenn Regen in der Nacht auf den eisigen Boden in MV trifft. Die Busse sollen Dienstagfrüh trotzdem fahren.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung vor Glatteis auf ganz Mecklenburg-Vorpommern ausgeweitet. Demnach besteht Gefahr durch plötzlich überfrierende Nässe oder plötzlich gefrierenden Regen. Die Unwetterwarnung gilt für den westlichen Landesteil von Montagabend 20.00 Uhr bis Dienstagmorgen um 8.00 Uhr. Im Landesosten gilt sie Unwetterwarnung für den Zeitraum ab 23.00 Uhr und dafür teilweise bis Dienstag 10.00 Uhr.

Bis 19.00 Uhr meldete die Polizei ruhige Straßen. Es habe bisher keine Glätte-Unfälle gegeben, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rostock. In der Nacht soll ein Regenband den Nordosten überqueren. Fällt Regen auf den gefrorenen Boden, kann er gefrieren und es kann sehr glatt werden.

Schulbusverkehr soll Dienstagfrüh rollen

Der Schulbusverkehr ist bis zum frühen Abend nicht abgesagt worden. Allerdings schließen kommunale Busunternehmen auf ihren Internetseiten nicht aus, dass es zu einzelnen Ausfällen infolge schwieriger Straßenverhältnisse kommen könnte.

Die Kommunen haben nach eigenen Angaben genügend Streusalz-Vorräte für die angekündigte Glatteis-Gefahr. Ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald berichtete jedoch, dass die Lage auf dem Markt zur Beschaffung von Salz äußerst angespannt sei.

Streusalz vorhanden

"Gegenwärtig ist Streusalz vorhanden, um das Streuen durch den Winterdienst zu gewährleisten", hieß es. Die Kreisstraßenmeisterei betreue gut 600 Kilometer Kreisstraßen. Aus der Landeshauptstadt Schwerin hieß es: "Aktueller Lagerbestand sind, mit den Lieferungen vom Wochenende und heute, rund 200 Tonnen. Im Zulauf für morgen und übermorgen sind noch 150 Tonnen avisiert."

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In Neubrandenburg wird der gefrierende Regen in der Nacht erwartet. Ziel sei es dann, die Straßen für den Berufsverkehr am folgenden Morgen ab 5.00 Uhr sicher zu machen, so die Stadtverwaltung. Dafür stünden rund 15 Streu- und Räumfahrzeuge und ebenso viele Einsatzkräfte zu Fuß bereit.

dpa