Folgen für Bahnreisende
Weltkriegsbomben in drei Städten gefunden und entschärft

In Duisburg wurde ein 250-Kilo-Blindgänger auf dem Gelände des Hauptbahnhofs gefunden. Foto: Christoph Reichwein/dpa
In Duisburg wurde ein 250-Kilo-Blindgänger auf dem Gelände des Hauptbahnhofs gefunden. Foto
© Christoph Reichwein/dpa
Viel zu tun für die Experten vom Kampfmittelräumdienst: An einem Tag wurden in NRW gleich drei Weltkriegsbomben in drei verschiedenen Städten gefunden.

Die Spätfolgen des Zweiten Weltkrieges reichen noch immer bis in die Gegenwart: An einem einzigen Tag sind in Nordrhein-Westfalen drei Blindgänger in drei unterschiedlichen Städten entdeckt und unschädlich gemacht worden - und zwar in Münster, Duisburg und Bochum. Die Funde in Münster und Duisburg führten zu zwischenzeitlichen Sperrungen von Bahnstrecken rund um den jeweiligen Hauptbahnhof - das bekamen Reisende und Pendler zu spüren. 

In Münster war ein Bagger bei Bauarbeiten auf einen 50-Kilo-Blindgänger gestoßen. Der wurde zügig entschärft, der Evakuierungsradius rund um die recht kleine Bombe betrug nur 100 Meter. 

In Bochum waren mehr Menschen betroffen, rund 1300 Anwohnerinnen und Anwohner durften nicht in ihre Wohnungen. Spezialisten entschärften die Bombe und führten eine kontrollierte Sprengung des Detonators herbei. 

In Duisburg wiederum wurde ein 250-Kilo-Blindgänger auf dem Gelände des Hauptbahnhofs gefunden, das Gebiet musste abgesperrt werden. 780 Anwohner sowie zahlreiche Reisende und Pendler waren betroffen, wie die Stadt Duisburg mitteilte. Am Abend wurde auch diese Bombe erfolgreich entschärft.

dpa