2. Fußball-Bundesliga
Jaekel Nachfolger von Schork als FCM-Sportdirekor

Peer Jaekel wird Sportdirektor des 1. FC Magdeburg. (Archivbild) Foto: Michael Hundt/dpa
Peer Jaekel wird Sportdirektor des 1. FC Magdeburg. (Archivbild) Foto
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Vor zwei Wochen musste Sportgeschäftsführer Otmar Schork beim 1. FC Magdeburg gehen. Zumindest die Teilposition des Sportdirektors ist nun besetzt.

Fußball-Zweitligist 1. FC Magdeburg hat einen neuen Sportdirektor. Eine Woche nach der Trennung von Sportgeschäftsführer Otmar Schork präsentierte der Club mit Peer Jaekel einen Nachfolger. Über die derzeit noch vakante Position des Sportgeschäftsführers wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

"Peer Jaekel hat bereits bewiesen, dass er in der Lage ist, einen ambitionierten und entwicklungsfähigen Kader zu strukturieren und gezielt weiterzuentwickeln. Er bringt sowohl die fachliche Kompetenz als auch die notwendige Anerkennung als ehemaliger Spieler und ausgewiesener Kenner der Fußballbranche mit", sagte FCM-Präsident Jörg Biastoch.

"Unser klarer Fokus liegt nun auf dem Klassenerhalt und darauf, dieMannschaft im Saisonendspurt bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir frühzeitig die Weichen für die Kaderplanung der kommenden Spielzeit stellen", sagte Jaekel.

Weitreichende Erfahrungen in verschiedenen Clubs

Bis zur 2. Männer-Mannschaft durchlief Jaekel in seiner aktiven Laufbahn einigeNachwuchsmannschaften des SV Werder Bremen. Auch nach seiner Spielerkarriere blieb der gebürtige Bremerhavener den Grün-Weißen treu und sammelte dort über acht Jahre Erfahrung im Scouting- und Trainerbereich. Zur Saison 2016/17 übernahm Jaekel beim TSV 1860 München die Leitung der Scoutingabteilung, ehe er im November 2019 zum FC Viktoria 1889 Berlin ging – zunächst als Berater, später als Aufsichtsratsvorsitzender und schließlich als Geschäftsführer Sport

Im Mai 2023 wechselte der zweifache Familienvater in das Bundesliga-Umfeld von Austria Klagenfurt nach Österreich. Ab August 2023 war er Teil der Geschäftsführung des Kärntner Clubs und gehörte bis April 2025 zur Vereinsspitze.

dpa