Fußball Magdeburg setzt Serie fort: 3:0 bei Eintracht Braunschweig

Mateusz Zukowski brachte Magdeburg per Abstauber in Führung Foto: Swen Pförtner/dpa
Mateusz Zukowski brachte Magdeburg per Abstauber in Führung Foto
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Zweitligist 1. FC Magdeburg siegt im ersten Spiel der Rückrunde klar, klettert in der Tabelle weiter nach oben und holt sich Selbstvertrauen für das Ostduell mit Dynamo Dresden in der kommenden Woche.

Der 1. FC Magdeburg ist mit einem Sieg in die Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga gestartet. Vor 22.436 Zuschauern gewannen die Elbestädter bei Eintracht Braunschweig mit 3:0 (1:0). Mateusz Zukowski (41. Minute), Baris Atik (79.), und Maximilian Breunig (90.) trafen für den FCM gegen harmlose Gastgeber. Magdeburg ist nun fünf Ligaspiele in Serie ungeschlagen, klettert mit 20 Punkten auf Tabellenplatz 13. 

"Wir können zu Null spielen und können Tore schießen. Uns war eigentlich immer bewusst, dass irgendwann der Zeitpunkt auch kommen wird, dass das wieder funktioniert. Am Ende ist mit dem Spiel heute noch nichts gewonnen", sagte FCM-Kapitän und Torwart Dominik Reimann. 

Magdeburgs Trainer Petrik Sander brachte exakt dieselbe Startaufstellung auf den Rasen wie beim 3:2-Erfolg in Kaiserslautern. Neuzugänge gibt es bei den Magdeburgern aktuell ohnehin nicht. Schon vor dem Anpfiff hatte Sander betont, man werde die Herangehensweise an die Partie nicht ändern, seine Spieler fühlten sich mit Ballbesitzfußball wohl. Zukowski hätte früh treffen können, scheiterte aber an Braunschweigs Keeper Ron-Thorben Hoffmann (1.). 

Zukowski staubt zur Pausenführung ab

Der FCM blieb die aktivere Mannschaft, Braunschweig lauerte auf Fehler und Konterchancen. Magdeburg vergab seine Möglichkeiten, doch Braunschweig hatte fast keine: Ein Kopfball von Erencan Yardimci ans Außennetz war die beste Gelegenheit der Gastgeber (30.). Die Eintracht drängte im Anschluss, doch Magdeburg traf: Einen Atik-Schlenzer parierte Hoffmann in die Mitte, Zukowski staubte ab.

Nach dem Seitenwechsel hatten erneut die Gäste die erste Chance, doch Noah Peschs Abschluss wurde geblockt (47.). Braunschweig attackierte jetzt früher, Magdeburg hatte Platz für Konter. Die Angriffsversuche der Löwen wehrte Magdeburg meist früh ab, kam aber trotz Gelegenheiten zu selten selbst zum Abschluss und verpasste es lange, das Spiel zu entscheiden. Atik machte es wenige Minuten später besser und traf aus zwölf Metern. Weil der FCM auch danach nicht locker ließ, erhöhte Breunig noch auf 3:0. 

Magdeburg holt sich Selbstvertrauen fürs Derby

Der FCM revanchierte sich für die Auftaktniederlage aus dem Hinspiel, hätte das Ergebnis allerdings noch klarer gestalten müssen. Vor dem Ostduell mit Dynamo Dresden holten sich die Magdeburger so weiter Selbstvertrauen.

dpa