Bei Kontrollen von Kfz-Betrieben in Sachsen hat die Landesdirektion im vergangenen Jahr zahlreiche Mängel festgestellt. Insgesamt stellten die Fachleute bei 191 besuchten Auto-Händlern, Werkstätten oder Lackierereien 1.773 Mängel fest, wie die Landesdirektion mitteilte. Darunter fielen demnach 95 schwerwiegende Mängel, etwa an Druckbehältern oder an explosionsgefährdeten Bereichen wie Lackieranlagen.
Die restlichen Mängel waren laut Landesdirektion technischer Natur, betrafen fehlende Prüfungen der Arbeitsmittel oder mangelhaften Arbeitsschutz. In Kfz-Betrieben besteht den Angaben zufolge hohes Gefährdungspotenzial, zum Beispiel durch Explosionen oder Stromschläge etwa an Lackierkabinen oder Hebebühnen. Die Kontrollen sollen demnach dabei helfen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Arbeitsunfälle zu vermeiden.