Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus in Dresden sind rund 30 Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, mussten fünf von ihnen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden, etwa 25 weitere erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort versorgt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Der Unfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr an der Kreuzung Cossebauder Straße/Warthaer Straße im Stadtteil Cotta. Die Straßenbahn der Linie 12 war dort beim Abbiegen, als es zur Kollision mit dem Bus kam. Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Großeinsatz und Verkehrsbehinderungen
Durch den Zusammenstoß entgleiste die Straßenbahn. Sie sprang dabei in einer Kurve aus dem Gleisbett. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren zunächst damit beschäftigt, die Bahn wieder auf die Gleise zu heben. Aufgrund der Vielzahl an Verletzten wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst, um die medizinische Versorgung zu koordinieren.
Die Verletzten befanden sich nach ersten Erkenntnissen sowohl in der Straßenbahn als auch im Bus. Schwere Verletzungen wurden zunächst nicht bekannt. Unter den Betroffenen sind auch die beiden Fahrzeugführer, die psychologisch betreut werden. Die Unfallstelle blieb gesperrt und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Einschränkungen dürften noch mehrere Stunden anhalten.