Ausgezeichnetes Schreiben Daniela Danz erhält Literaturpreis der Adenauer-Stiftung

Die Schriftstellerin Daniela Danz erhält den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2026. (Archiv
Die Schriftstellerin Daniela Danz erhält den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2026. (Archivbild) Foto
© Matthias Bein/dpa/ZB
Ihre Essays, Erzählungen und Gedichte öffnen aus Sicht der Stiftung neue europäische Räume im Bewusstsein einer "guten Nachbarschaft". Im Juni wird Daniela Danz deswegen ausgezeichnet.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt ihren Literaturpreis an die Thüringer Schriftstellerin Daniela Danz. Sie soll die Auszeichnung am 14. Juni im Weimarer Musikgymnasium Schloss Belvedere überreicht bekommen, wie die CDU-nahe Stiftung mit Sitz in Berlin mitteilte. 

Danz schreibt über Herausforderungen für Demokratie und Freiheit

"Daniela Danz schreibt über die aktuellen Herausforderungen für Demokratie und Freiheit. Ihre Essays, Erzählungen und Gedichte öffnen neue europäische Räume im Bewusstsein einer "guten Nachbarschaft"", sagte die Stiftungsvorsitzende, Annegret Kramp-Karrenbauer. Danz gehöre zu den unverwechselbaren Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, heißt es in der Begründung der unabhängigen Jury. Sie schreibe über die Suche nach Freiheit, über Ambivalenzen der Natur und über europäische Krisengebiete.

In Eisenach geboren

Danz wurde 1976 in Eisenach in Thüringen geboren. Sie verfasst vor allem Lyrik ("Portolan"), aber etwa auch Romane und Essays. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte und leitete einige Jahre lang das Schillerhaus in Rudolstadt. 2024 hatte sie die Poetik-Professur in Bamberg inne und war Kuratorin das internationale Literaturfestivals Poetica in Köln. Unter anderem wurde sie bereits mit dem Thüringer Literaturpreis ausgezeichnet. 

Live ist Danz demnächst laut ihrer Website etwa am 10. Februar im Lyrik Kabinett München und am 11. Februar bei einer Lesung im Deutschen Literaturarchiv in Marbach zu erleben.

Preis mit 20.000 Euro dotiert

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Seit 1993 vergibt die Konrad-Adenauer-Stiftung ihren Literaturpreis an Autoren, "die der Freiheit das Wort geben". Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. Zu den so Ausgezeichneten gehören etwa Herta Müller, Lutz Seiler und Daniel Kehlmann.

dpa