Gesundheit
Kein Schnaps mehr im Supermarkt? Ärzteverband fordert Lizenzshops

Alkoholkonsum: Hunderte Schnapsflaschen auf einem Tisch
Hunderte Schnapsflaschen auf einem Tisch (Symbolbild)
© Patrick Seeger

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In einigen Ländern – etwa Skandinaviens – wird Alkohol nur in speziell lizenzierten Läden verkauft. Der Marburger Bund fordert das für Hochprozentiges nun auch für Deutschland.

Der Ärzteverband Marburger Bund fordert strengere Regelungen für den Zugang zu Alkohol. „Der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen (Alkoholshops) erfolgen“, regte der Verband auf seiner Hauptversammlung in Hannover an. Supermärkte, Tankstellen und Kioske sollten keinen hochprozentigen Alkohol mehr anbieten dürfen.

Alkoholkonsum gehöre zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Deutschland, hieß es zur Begründung. Besonders junge Menschen müssten besser geschützt werden. 

Alkoholkonsum: Auch „begleitetes Trinken“ für Jugendliche soll weg

Früh etablierte Konsummuster erhöhten nachweislich das Risiko für spätere Abhängigkeitserkrankungen sowie gesundheitliche und soziale Folgeschäden. Der Marburger Bund unterstützt auch die Gesetzespläne des Bundesfamilienministeriums, das sogenannte „begleitete Trinken“ für Jugendliche ab 14 Jahren abzuschaffen.

DPA
mod

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