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Achtsamkeit: Zehn Tipps, wie Sie einen Burnout-Rückfall vermeiden

Wer schon einmal ein Burnout hatte, weiß, wie sich das anfühlt: Man ist müde, abgeschlagen, mit den Kräften am Ende. Umso wichtiger ist es, auf den eigenen Körper zu achten und erneute Warnsignale ernst zu nehmen. 

Burnout vermeiden

Burnout vermeiden

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Nichts ist so schwierig, wie mit alten Gewohnheiten zu brechen. Das gilt auch für Stress, Erschöpfung und Burnout. Gute Vorsätze allein reichen nicht, um die alten Fallen zu erkennen und zu vermeiden, die schlimmstenfalls in eine Depression münden. Es lohnt sich, Strategien zu entwickeln, die gegen Rückfälle in alte Muster wappnen. Es gibt keine Rezepte. Aber Anregungen.

1. Üben Sie Achtsamkeit

Halten Sie einen Moment inne, schließen Sie die Augen, achten Sie nur auf Ihren Atem. Einatmen. Ausatmen. Eine Minute lang. Bewerten Sie nicht Ihre Gedanken, die ganz automatisch kommen werden. Lassen Sie sie ziehen, und kehren Sie immer wieder zum Spüren des Atems zurück. Bemerken Sie: Der Moment des Innehaltens ist die Gegenwart. Es mag Sie die Vergangenheit beschäftigen, vielleicht machen Sie sich Sorgen um die Zukunft. Aber es gibt auch den Moment, in dem Sie jetzt gerade leben. Und dieser Moment ist kostbar. 

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2. Eins nach dem anderen

Wer immer Ihnen eingeredet hat, man könne mehrere Dinge gleichzeitig tun: So funktioniert der Mensch nicht. Wer glaubt, Multitasking zu beherrschen, arbeitet tatsächlich nur blitzschnell mehrere Dinge hintereinander ab. Das ermüdet. Üben Sie, erst das eine, dann das andere zu tun. Wenn Sie essen, dann essen Sie. Wenn Sie telefonieren, dann telefonieren Sie. Wenn Sie zuhören, dann hören Sie zu.

3. Machen Sie öfter eine Pause

Und wenn Sie eine Pause machen, dann machen Sie eine Pause. Machen Sie überhaupt regelmäßig Pausen?

4. Sammeln Sie schöne Momente

Besorgen Sie sich zehn kleine Kieselsteine. Stecken Sie sie in die linke Hosentasche. Für jeden noch so kleinen schönen Moment wandert ein Stein in die rechte Hosentasche. Ein Herbstblatt voller Morgentau? Stein von links nach rechts. Ein Kompliment vom Kollegen? Stein von links nach rechts. Ihr Lieblingssong im Radio? Sie wissen schon. Das ist weder kitschig noch esoterisch. Es hilft dabei, die Aufmerksamkeit zu schulen. Das Gehirn neigt dazu, das Schöne zu vergessen und den Ärger zu speichern. Abends erinnern Sie sich an den Tag. Wo liegen die Steine? Warum hier? Warum dort?

5. Üben Sie das Nein

Warum sagen Sie nicht öfter mal Nein? Weil Sie glauben, nur dann etwas wert zu sein, wenn Sie Ja sagen? Weil Sie fürchten, nicht mehr geliebt zu werden, wenn Sie sich abgrenzen? Abgrenzung ist wichtig. Sie können nicht alle Probleme dieser Welt lösen. Setzen Sie Prioritäten.

6. Schaffen Sie Abstand

Der Chef will Ihnen ein neues Projekt aufs Auge drücken? Schalten Sie den Autopiloten aus. Prüfen Sie Ihre Kraftreserven. Bitten Sie um Bedenkzeit, und fragen Sie, wo Sie Ihr Chef im Gegenzug entlastet. Abstand können Sie auf vielfältige Weise schaffen: durch Sport, einen Spaziergang oder das berühmte "Eine-Nacht-drüber-Schlafen".

7. Heilige Termine

Irgendwie ist immer alles andere wichtiger als Sie? Richten Sie sich "heilige Termine" ein: mit sich selbst und mit Menschen, die Ihnen wichtig sind. Vor dem Frühstück meditieren Sie. Mittwochsabends gehen Sie in die Sauna. Oder mit Ihrem Partner ins Restaurant. Diese Termine werden nicht verschoben. Punkt. 

8. Meditation im Alltag

Manchmal wirken Arbeiten, die volle Aufmerksamkeit fordern, ohne anzustrengen, wie ein Antidepressivum: Kochen Sie eine Bolognese. Schneiden Sie ruhig und aufmerksam Karotten und Sellerie. Kleine Würfel. Ein Schnitt, noch einer, noch einer. Oder räumen Sie den Keller auf – das hier kann weg, das hier bleibt da. In etwas völlig versunken zu sein kann sehr entlasten.

9. Sagen Sie Stopp

Versuchen Sie, sich selbst auf die Schliche zu kommen: Wenn Ihre Gedanken Karussell fahren, geben Sie sich selbst einen Stopp-Befehl. Stellen Sie sich die Fragen: Will ich jetzt darüber nachdenken? Gibt es wirklich nur eine Sichtweise auf mein Problem? Was genau ist mir gerade wichtig?

10. Weg mit Gewohnheiten

Sie machen sofort Radio oder Fernseher an, wenn Sie nach Hause kommen? Telefonieren, checken Mails? Wie wäre es erst mal mit einer Pause? Einer Tasse Tee? Sie trinken jeden Abend zwei, drei Gläser Wein und gehen nach den Spätnachrichten schlafen? Warum gehen Sie nicht mal um neun ins Bett? Reicht ein Glas? Fühlt sich das anders an? 

Klingt anstrengend, ja. Und erfordert Disziplin. Fangen Sie klein an. Übrigens: Sie tun das nicht für Ihren Partner, nicht für Ihre Kinder, nicht für Ihren Chef. Sondern einzig und allein für sich selbst. Sie putzen sich die Zähne. Warum betreiben Sie nicht auch öfter mal "Gedankenhygiene"?Vielleicht profitieren am Ende alle davon.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(