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Gut zu wissen: Bye, bye, Herbst-Blues! So sagen Sie ständiger Müdigkeit den Kampf an

Die Tage werden kürzer, der Winter steht vor der Tür - und Sie kommen überhaupt nicht mehr in die Gänge? Wir verraten 5 einfache Tricks, die Sie fit und gut gelaunt durch die kalten Monate bringen.

Ein Wohlfühl-Programm, das Sport und gesunde Ernährung berücksichtigt, bringt Sie fitter durch die kalte Jahreszeit

Ein Wohlfühl-Programm, das Sport und gesunde Ernährung berücksichtigt, bringt Sie fitter durch die kalte Jahreszeit

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden und das Sonnenlicht fehlt, schlägt das vielen Menschen auf die Stimmung. Sie fühlen sich schlapp, antriebslos und müde, sind schneller gereizt als üblich oder leiden unter schlechter Laune. Diese Symptome sind zunächst kein Grund, zum Arzt zu gehen und verschwinden meist wieder von selbst. Bleiben die Beschwerden jedoch länger als drei bis vier Wochen bestehen und beeinträchtigen auch den Alltag, sollte der behandelnde Hausarzt um Rat gefragt werden. Er kann schwere Grundkrankheiten, etwa eine Depression, ausschließen.

Vielen Menschen, die dagegen unter einem gewöhnlichen Herbst- oder Winter- leiden, hilft es bereits, einige wenige Verhaltensweisen zu ändern, um sich fitter und leistungsfähiger zu fühlen. Die Experten der National Health Services (NHS), des Nationalen Gesundheitsdienstes in England, haben dafür nützliche Tipps zusammengestellt. Wir haben die Tricks für Sie zusammengefasst.

Tipp 1: Tageslicht ist rar - nutzen Sie es

Im dunklen Herbst und Winter produziert unser Gehirn mehr von dem Schlafhormon Melatonin, das müde macht. Wer dem vorbeugen will, sollte seinem Körper so viel Tageslicht wie möglich gönnen: Öffnen Sie Ihre Vorhänge und Rollläden in der Wohnung, sobald sich die Sonne zeigt, und lüften Sie regelmäßig. Gehen Sie nach dem Mittagessen im Büro noch für einige Minuten an die frische Luft. Die Bewegung im Freien sortiert die Gedanken, senkt das Stresslevel und verwöhnt den Körper mit Tageslicht.

Tipp 2: Übertreiben Sie es nicht mit dem Schlaf

Ausreichend Schlaf ist wichtig, um sich erholt und fit zu fühlen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung brauchen Sie im Winter aber nicht mehr Nachtruhe als im Sommer. Das Gegenteil ist der Fall: Wer zu viel schläft, fühlt sich am Tage eher träge und lustlos.

Rund acht Stunden Schlaf sind daher vollkommen ausreichend. Versuchen Sie, immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und am Morgen aufzustehen. So kommt Ihr Tages-Nacht-Rhythmus an kurzen Wintertagen nicht durcheinander. 

Tipp 3: Machen Sie Sport - zur richtigen Zeit

Wohl so ziemlich jeder dürfte diesen Effekt kennen: Es fällt schwer, sich zum Sport aufzuraffen, doch im Anschluss fühlen Sie sich energetisch und ausgeruht zugleich. Am besten schnüren Sie Ihre Sportschuhe am späten Nachmittag - das kann dabei helfen, die Müdigkeit am frühen Abend zu bekämpfen und obendrein noch den Schlaf verbessern.

Im Winter bieten sich vor allem Indoor-Aktivitäten wie Badminton oder ein Besuch im Fitnessstudio an. Oder haben Sie es schon einmal mit Schlittschuh-Laufen oder Skifahren versucht?

Tipp 4: Fahren Sie Ihr Stress-Level herunter

Chronischer, andauernder Stress raubt Ihnen Kräfte und beeinträchtigt die Qualität des Schlafes. Wer sein Stress-Niveau nicht von selbst senken kann, kann dennoch einen besseren Umgang mit Zeitdruck und Terminärger erlernen. Dabei helfen Yoga, Meditationen oder spezielle Atem-Übungen.

Tipp 5: Meiden Sie Zucker und greifen Sie zu Gemüse und Obst

Ja, Zucker liefert Energie - aber leider nur kurzfristig. Im Anschluss fallen Sie dafür in ein umso größeres Energie-Loch. Wer munter über den Tag kommen will, sollte stattdessen auf reichlich Gemüse und frische Lebensmittel wie Obst setzen. Die Ballaststoffe sättigen gut, und die enthaltenen Vitamine versorgen den Körper mit allem, was er braucht.

Am besten eignen sich übrigens Lebensmittel, die auch schon unsere Vorfahren in der kalten Jahreszeit gegessen haben - Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Steckrüben oder Weißrüben. Sie können im Ofen wie ein Ofen-Gemüse gegart, gekocht oder zu Brei verarbeitet werden.


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