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Hilfe übers Smartphone: EnkeApp soll depressiven Menschen helfen

Vor sieben Jahren nahm sich der damalige Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke das Leben. Er litt an schweren Depressionen. Seine Witwe Teresa Enke möchte nun Menschen mit derselben Krankheit helfen - auf ungewöhnlichem Wege.

Teresa Enke und DFB-Präsident Reinhard Grindel stellen App für Depression vor

Teresa Enke und DFB-Präsident Reinhard Grindel stellen gemeinsam die EnkeApp vor, die Menschen mit Depression helfen soll

Robert Enke ist seit sieben Jahren tot. Wegen Depressionen nahm er sich das Leben. Wie viele andere Menschen trug er seine Krankheit unbehandelt mit sich rum. Seit seinem Suizid engagiert sich seine Witwe Teresa Enke im Kampf gegen die Krankheit und möchte nun depressiven Menschen mit einem digitalen Angebot helfen.

Mit der sogenannten EnkeApp für Smartphones können sich Erkrankte künftig Hilfe holen. "Ich denke, dass das Daddeln mit dem Smartphone künftig von großem Nutzen sein kann", sagte Enkes Witwe und Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung, Teresa Enke, am Montag in Hannover. "Über das Smartphone erhoffen wir uns, noch mehr Menschen zu erreichen. Wir wollen die Nutzer aus der Isolation holen."

EnkeApp kann SOS-Notruf absenden

Über die Applikation besteht die Möglichkeit für Betroffene, an eine bestimmte Menschengruppe einen Notruf abzusetzen. In akuten Situationen der Hilflosigkeit können Depressive zudem einen SOS-Notruf an Hilfskräfte absetzen. Die Enke-Stiftung erhofft sich dadurch, mögliche Suizid-Versuche zu verhindern.

"Leider habe ich damals nicht gewusst, wo Robert war. Mit dieser App hätte ich es gewusst und hätte ihm vielleicht helfen können", sagte Teresa Enke, für die am Rande des WM-Qualifikationsspiels am Dienstag gegen Nordirland in Hannover noch ein Treffen mit Bundestrainer Joachim Löw anstand. "Ich will mir die Nationalmannschaft im Stadion anschauen", sagte sie.

Robert Enke hatte am 10. November 2009 Suizid begangen. Der damalige Torhüter von Hannover 96 litt unter Depressionen. DFB-Präsident Reinhard Grindel lobte insbesondere den Einsatz der Stiftungsvorsitzenden: "Sie ist der Kopf und das Herz der Stiftung."


Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

mrk / DPA

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.