Studien Krebs, Multiple Sklerose und Erschöpfungssyndrom: Forscher wissen immer mehr über Langzeitfolgen von Virusinfektionen

Langzeitfolgen
Langzeitfolgen
© Getty Images
Einige Viren haben im menschlichen Körper noch ein zweites Leben. Die Zusammenhänge zwischen Erst-Infektion und späterem Leiden beginnen Forscher erst gerade zu verstehen. Multiple Sklerose ist da nur ein Beispiel.

Am 22. März 1961 wurde der Virologe Anthony Epstein hellhörig. Der Chirurg Denis Burkitt erzählte auf einem Kongress von aggressiven Tumoren, die durch die unkontrollierte Vermehrung weißer Blutkörperchen verursacht wurden und bei kleinen Kindern in Zentralafrika häufig auftraten. Weil ein Großteil der Fälle in jenem Gürtel Afrikas auftrat, wo auch Malaria häufig vorkam, hatte Burkitt den Verdacht, dass eine Infektion hinter der Krebserkrankung steht. Nur konnte er das nicht beweisen. Also nahm Epstein sich der Sache an.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker