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Untersuchungs von CT-Bildern eines Krebspatienten

Studie: Individuelle Alterung hat Einfluss auf Krebsrisiko

Nicht nur das kalendarische Alter, sondern auch die individuelle Alterung hat einer Studie zufolge Einfluss auf das Krebsrisiko. Eine schnellere biologische Alterung erhöht das Risiko zusätzlich, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg am Mittwoch mitteilte. Biologisch deutlich vorgealterte Menschen hatten demnach bei einem vergleichbaren kalendarischem Alter ein mehr als 50 Prozent höheres Risiko für eine Krebsdiagnose als biologisch Junggebliebene.
Frau bei Brustkrebsvorsorge

Studie: Früherkennung trägt zu sinkenden Brustkrebssterberaten in Europa bei

Früherkennungsuntersuchungen tragen zu sinkenden Brustkrebssterberaten in Europa bei. Nach Einführung des Mammografiescreenings wurden deutlich mehr frühe, besser behandelbare und weniger fortgeschrittene Tumoren entdeckt, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) am Montag in Heidelberg mitteilte.
MRT-Untersuchung einer Lunge

Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen

Aufgrund der älter werdenden Bevölkerung steigt in Deutschland die Zahl der Krebstoten, während zugleich die Überlebenschancen wachsen. Im Jahr 2024 starben 230.400 Menschen an einer Krebserkrankung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das waren rund zehn Prozent mehr als im Jahr 2004. Gerade bei Menschen im jüngeren und mittleren Alter führt Krebs demnach aber seltener zum Tod als noch vor 20 Jahren.
Rauchender Mann

Krebs: Fast jede fünfte Diagnose in Deutschland auf Rauchen zurückzuführen

Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 131.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Mit 42 Prozent machen Krebserkrankungen den größten Anteil an tabakbedingten Todesfällen aus, wie aus dem am Montag von Krebsexperten veröffentlichten sogenannten Tabakatlas hervorgeht.
Fußgänger auf einer Straße

Darmkrebsfrüherkennung: Nur ein Bruchteil der Versicherten geht zur Kontrolle

In Deutschland nutzen nach wie vor nur wenige Versicherte die Möglichkeit zur Darmkrebsvorsorge. Nur "ein kleiner Bruchteil" derjenigen, die Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchung haben, nehme das Angebot wahr, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Barmer Krankenversicherung zeigt.