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Trotz Krebs stark durchs Leben

Gesund leben: Die größten Krebsrisiken - und wie Sie diese vermeiden

Krebs vorbeugen? Ja, das geht - wenn auch nur bei einigen Krebsarten. In unserer Strecke erfahren Sie mehr über die größten Krebsrisiken und wie Sie diese umgehen können.

Risikofaktor für Krebs: Rauchen

Risikofaktor Rauchen

Rund 19 Prozent aller vermeidbaren Krebsfälle gehen auf das Konto von Zigaretten. Rauchen gilt als der wichtigste vermeidbare Risikofaktor bei der Krebsentstehung. Auch Passivrauch stellt ein Risiko dar.

Raucher erkranken eher an Lungenkrebs als Nichtraucher. Rund neun von zehn Männern mit Lungenkrebs haben die Krankheit vermutlich durch Rauchen bekommen. Bei den Frauen sind es sechs von zehn Betroffenen. Darüber hinaus gibt es Zusammenhänge mit vielen anderen Krebsarten, etwa Mundhöhlen-, Speiseröhren- oder Kehlkopfkrebs. 

So senken Sie Ihr Risiko:

Hören Sie mit dem Rauchen auf. Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter. Dabei gilt: Je früher im Leben verzichtet wird, umso größer ist der positive Effekt. Zehn Jahre nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, etwa Mund-, Luft- und Speiseröhrenkrebs. Die Gefahr, an Lungenkrebs zu erkranken, sinkt im Vergleich zu Menschen, die weitergeraucht haben, um die Hälfte.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat nachgerechnet: In Deutschland gehen 37 Prozent der jährlichen Krebsfälle auf das Konto vermeidbarer Risikofaktoren. Rauchen zählt mit fast 20 Prozent zu dem größten Risikofaktor, gefolgt von ungesunden Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht, Bewegungsmangel, Infektionen, hohem Alkoholkonsum und Umweltfaktoren wie Feinstaub und Passivrauchen. Der Einfluss von natürlicher UV-Strahlung konnte aufgrund der Datenlage nicht berechnet werden.

Einige Krebserkrankungen lassen sich verhindern, bevor sie entstehen - zum Beispiel mit einer Darmspiegelung. Wird zusätzlich das Potential dieser Maßnahmen berücksichtigt, so liegt der Anteil vermeidbarer Krebsfälle Experten zufolge bei mindestens 50 Prozent. Das bedeutet: Schätzungsweise jeder zweite Krebsfall in Deutschland lässt sich durch einen gesunden Lebensstil und Prävention potenziell vermeiden. 

Krebsprävention: Der Lebensstil ist wichtig - aber ...

Fakt ist aber auch: Selbst ein noch so gesunder Lebensstil bietet keinen hunderprozentigen Schutz vor Krebs. Leistungssportler können ebenso erkranken wie Sportmuffel - übergewichtige Menschen ebenso wie dünne. Niemand hat "schuld" an seiner Krankheit.

Dennoch ist es sinnvoll und wichtig, sich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen - gerade auch in Bezug auf andere Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden. Unsere Fotostrecke klärt über die größten Krebsrisiken auf und zeigt, wie Sie Ihr persönliches Krankheitsrisiko senken können.

Krebs ist kein Todesurteil: Von Anastacia bis Ben Stiller: Diese Promis haben den Krebs besiegt
Mark Ruffalo

In der Marvel-Reihe "Die Avengers" spielt Mark Ruffalo den Superhelden Hulk. Wenn er wütend wird, verwandelt er sich in einen grünen Riesen, der mit seiner Kraft fast jeden Gegner besiegen kann. Im echten Leben musste Ruffalo 2002 gegen den Krebs kämpfen. Nachdem bei ihm ein Gehirntumor diagnostiziert wurde, musste er sich einer Operation unterziehen. Obwohl der Tumor gutartig war, ist Ruffalo seit der OP auf dem linken Ohr taub und litt zeitweilig sogar unter einer Gesichtslähmung. 

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