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Neue Studie: Frauen aufgepasst: Wer einen dicken Po hat, lebt gesünder

Gute Nachrichten für Frauen, die etwas mehr auf den Hüften haben: Runde Hüften und kräftige Schenkel reduzieren das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Diabetes. Das geht aus einer neuen Studie hervor.

Po Fett

Extra-Pfunde an Po, Hüfte und Schenkel sind gesund

Birnenförmige Pos und schmale Taillen gelten als besonders ästhetisch bei Frauen. Kein Wunder: Schließlich ist die Sanduhren-Figur mit die gesündeste, die eine Frau haben kann. Das besagt eine Studie die kürzlich im Fachmagazin "Cell Metabolism" erschienen ist. 

Die Wissenschaftler rund um Norbert Stefan, Fritz Schick und Hans-Ulrich Häring der Universität Tübingen haben herausgefunden, dass das bisschen Extra-Fett in der unteren Hälfte bei Frauen wie eine Art Schwamm fungiert. Der stoppt das Fett vom Wandern in die inneren Organe und schützt somit Herz und Lungen.

Bei der apfelförmigen Figur sammelt sich Fett eher in der Mitte des Körpers, das kann gefährlich sein, weil so besser Chemikalien in den Blutkreislauf befördert werden können. Diese können zu hohem Cholesterin, Insulinresistenz und Diabetes führen. 

Die Erkenntnis bezieht sich übrigens sowohl auf Männer als auch auf Frauen, wobei das schützende Fett rund um Po, Hüften und Oberschenkel effektiver bei Frauen ist. Die Wissenschaftler betonen aber, dass der Gesundheitseffekt nicht auf Frauen zutrifft, die bereits übergewichtig sind: das Fettlevel von Adipösen ist zu diesem Zeitpunkt im Herz und in den Lungen schon zu hoch. 

Birnenförmiger Körperbau besser als apfelförmiger

 Norbert Stefan, Diabetik-Spezialist der Universität Tübingen, erklärt, dass es für Normalgewichtige besser sei, einen birnenförmigen Körperbau zu haben, Hüfte und Schenkel "bieten ein sicheres Depot".

Zu der Erkenntnis kamen die Wissenschaftler indem sie die Probanden per Magnetresonanztomographie (MRT) untersuchten und regelmäßige Gesundheitschecks durchführten. So konnte die Verteilung von Fett genau bestimmt werden.

Eine andere Studie, die kürzlich im amerikanischen Magazin "Menopause" erschien, geht sogar noch weiter: Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schwarze Frauen 20 Prozent weniger Unterhautfettgewebe haben als weiße Frauen. Die tendieren eher zum ungesunden Bauchfett – also zum apfelförmigen Körperbau.

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