Unter die Lupe genommen Desinfektionsmittel stoppen die Verbreitung von Erregern. Doch wie funktioniert das überhaupt?

Ein Junge nutzt Desinfektionsmittel
Desinfektionsmittel
© gettyimages
Dauerhaft in Handtaschen Einzug erhalten hat Desinfektionsmittel mit Beginn der Corona-Pandemie. Es befreit die Hände von Viren und Bakterien. Somit schützt es uns vor allem, was Krankheiten verursacht. Doch wie wurde es entdeckt, und noch viel interessanter: wie wirkt es?

Wer hat es entdeckt? 

Im 19. Jahrhundert war es riskant, sein Kind in einem Krankenhaus zu gebären, rund 20 Prozent der Frauen starben. In einem Wiener Klinikum entdeckte der Gynäkologe Ignatz Philipp Semmelweis 1847, dass sich das tödliche Kindbettfieber verhindern ließ, wenn sich die Ärzte regelmäßig die Hände mit Chlorkalk reinigten. Aus diesem Prinzip entwickelten Forscher Desinfektionsmittel.

Was ist drin?

In 100 Gramm Desinfektionsgel sind 45 g Propan-2-ol, 30 g Propan-1-ol, 0,2 g Mecetroniumetil-sulfat enthalten. Sonstige Bestandteile sind Glycerol 85 %, Tetradecan-1-ol, Duft-stoffe, Patentblau V 85 % und  gereinigtes Wasser.

Wie funktioniert es?


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