Affenpocken 30 Jahre alt, Dateningenieur, männlich. Und plötzlich infiziert: "Ich hatte Schmerzen wie nie zuvor"

Auf den Affenpocken liegt weiterhin ein Stigma, daher wollte sich der Patient nicht fotografieren lassen (Sybolbild)
Auf den Affenpocken liegt weiterhin ein Stigma, daher wollte sich der Patient nicht fotografieren lassen (Sybolbild)
© Getty Images
Die WHO hat wegen der Affenpocken den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. In Berlin grassieren sie derzeit. Auch diesen 30-Jährigen haben sie erwischt. Hier ist sein Patientenreport – und ein Appell.
Protokoll: Stephan Seiler

Die Affenpocken breiten sich immer rasanter in Berlin aus. Nach Meldung des Landesamts für Gesundheit und Soziales sind bereits mehr als 1237 Menschen in der Hauptstadt erkrankt. Laut Medizinern, mit denen der stern sprach, infizieren sich derzeit fast ausschließlich homosexuelle Männer. Marc Fisher, 30, Dateningenieur aus Berlin, ist einer von ihnen. Er heißt eigentlich anders und stammt aus einem tropischen Land, das so klein ist, dass durch die Nennung des Ländernamens Rückschlüsse auf Fishers wahre Identität gezogen werden könnten. Fisher fürchtet, wegen seiner Erkrankung stigmatisiert zu werden. Hier erzählt er, wie er sich angesteckt hat, was das schlimmste an der Krankheit ist – und was er aus ihr gelernt hat.


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