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Desinfektion mit Licht: In Hamburg gibt es jetzt Deutschlands erste keimfreie Rolltreppe – und so funktioniert's

"Festhalten erwünscht!" – in einem Shoppingcenter in Hamburg steht jetzt Deutschlands erste keimfreie Rolltreppe. Mit Licht werden Keime abgetötet. Die Idee zu der Technik hatten zwei Schülerinnen aus Köln.

Keimfreie Rolltreppe in Hamburg

"Sicher festhalten. Keimfreie Handläufe." – so werden die keimfreien Rolltreppen in Hamburg beworben

Gerade in der Winterzeit sind sie überall – Keime. Beim Husten und beim Niesen landen sie häufig in unseren Händen. Mit denen wiederum fassen wir sämtliche Gegenstände an und geben die Keime so weiter. Besonders problematisch ist das bei hartnäckigen und gefährlichen Grippeviren. Um genau das zu verhindern wurde im Shoppingcenter "Phoenix-Center" in Hamburg-Harburg nun Deutschlands erste keimfreie Rolltreppe eingeweiht. Eigentlich sind es sogar vier. Die Rolltreppen sind mit einer speziellen Technik ausgestattet, die über Lichtstrahlen dafür sorgt, dass Besucher des Einkaufszentrums sorgenfrei nach dem Handlauf der Rolltreppe greifen können.

Rolltreppe: Keime werden mit UVC-Licht eliminiert

Die Technik, die von dem Kölner Start-Up-Unternehmen "Uvis" stammt, funktioniert so: Die Handläufe der Rolltreppen werden mit starkem UVC-Licht bestrahlt. Durch das Licht werden Bakterien, Viren und Pilze zerstört und unschädlich gemacht. Die Idee dazu kam Unternehmensgründerin Tanja Nickel und ihrer Geschäftspartnerin Katharina Obladen in der Schule. "Der eigene Ekel war entscheidend", sagt Nickel auf stern-Anfrage. "Auch wir haben uns in der Öffentlichkeit vor dem Anfassen von Brötchen die Hände desinfiziert." Bei einem Erfinderwettbewerb im Jahr 2010 haben die beiden dann an der innovativen Technik gefeilt und diese kurz darauf patentieren lassen. Es folgten Abitur und Studium und im Mai 2016 die Firmengründung.

Schweinegrippe war entscheidend für den Erfindergeist

Ausschlaggebend war vor acht Jahren die sich schnell ausbreitende Schweinegrippe. "Wir haben uns gefragt: Was passiert, wenn die nächste große Epidemie kommt? Und was sind die großen Infektionsflächen?", so Nickel über ihren Erfindergeist. Rolltreppen waren als einer der Übeltäter ausgemacht. Dass sich Menschen dort nun festhalten können, hat gleich mehrere positive Effekte. Einerseits könnten so nämlich Unfälle vermieden werden. Aus Ekel hielten sich viele Menschen nicht fest. Das sei gefährlich. Andererseits würden so Krankheitserreger eliminiert und das Wohlbefinden der Nutzer erhöht. 

Was passiert, wenn die nächste große Epidemie kommt?

Über große Hinweisaufkleber wird auf die keimfreien Rolltreppen hingewiesen. Schon verbaute Rolltreppen können nachgerüstet werden. Neue Rolltreppen können bereits im Werk mit der neuen Technik ausgestattet werden. Große Konkurrenz haben Nickel und ihre Geschäftspartnerin aktuell übrigens noch nicht. Lediglich in Korea soll es ein Unternehmen geben, dass eine keimfreie Rolltreppe anbietet. Den deutschen Qualitätsansprüchen genüge die dort angewandte Technik nach Ansicht von Uvis-Gründerin Nickel allerdings noch nicht. In Zukunft wird es wohl weitere keimfreie Rolltreppen in Deutschland geben. Gerade wurde eine Rolltreppe in einem süddeutschen Krankenhaus nachgerüstet.

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hh

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(