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Albträume und Flashbacks: Was ist das, eine posttraumatische Belastungsstörung?

W. Hasbunallah, dessen Abschiebung nach Afghanistan in letzter Minute gestoppt wurde, leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung, sind sich die behandelnden Ärzte einig. Wie äußert sich die Krankheit? Und wie kann sie behandelt werden? Ein Überblick.

Posttraumatische Belastungsstörung

Albträume sind ein Symptom der posttraumatischen Belastungsstörung

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Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung. Sie tritt als Folge einer traumatischen Erfahrung auf. Als Auslöser kommen verschiedene Traumata in Frage – zum Beispiel schwere Unfälle, Vergewaltigung, Krieg, Folter, Gewaltverbrechen und Naturkatastrophen. Auch die Diagnose einer schweren Krankheit kann eine posttraumatische Belastungsstörung auslösen. Gemein ist allen Betroffenen, dass sie in der konkreten Situation Angst, Hilflosigkeit und Kontrollverlust erleben.

Grundsätzlich kann jeder Mensch nach einer Extremsituation an einer PTBS erkranken. Die Lebenszeitprävalenz – also das Risiko, im Laufe des Lebens zu erkranken – liegt weltweit bei etwa acht Prozent. Die neurobiologische Ursache der Krankheit ist unbekannt. Es gibt jedoch Faktoren, die das Risiko, eine PTBS zu entwickeln, erhöhen. Dazu zählen genetische Faktoren, psychische Erkrankungen und Traumata in der Familie sowie mangelnde soziale Unterstützung nach einem Trauma.

Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung

Wie äußert sich eine posttraumatische Belastungsstörung? Die Erinnerungen an das Trauma flackern immer wieder auf – tagsüber in Form von Flashbacks, nachts in Form von Albträumen. Die Erinnerungen werden als extrem belastend empfunden. Betroffene wirken auf ihr Umfeld meist gleichgültig, emotional abgestumpft und teilnahmslos. Häufig leiden sie zudem unter Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit und Depressionen. Aktivitäten und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrütteln könnten, werden bewusst vermieden. Die Störung kann sich unmittelbar nach dem Trauma, aber auch erst Jahre später bemerkbar machen.

Halten die Symptome länger als vier Wochen an und mindern die Lebensqualität in wichtigen Bereichen, wird die Diagnose PTBS gestellt. Die Therapie erfolgt bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten und zielt in erster Linie auf die Überwindung des Traumas ab. Bei frühzeitiger Diagnose und geeigneter Therapie haben die meisten Patienten gute Heilungschancen.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.