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Schwere Komplikation: Nach Grippe-Erkrankung: Ärzte amputieren Mann beide Füße

Ein 51-jähriger US-Amerikaner hatte sich die Grippe eingefangen und lag mit Fieber im Bett. Dann breiteten sich zusätzlich Bakterien in seinem Körper aus - und setzten eine gefährliche Kettenreaktion in Gang.

Erreger der Grippe: Influenza-Viren unter einem Elektronenmikroskop

Erreger der Grippe: Influenza-Viren unter einem Elektronenmikroskop

Picture Alliance

Husten setzt ein, der Kopf dröhnt, das Fieber steigt: Eine echte Grippe macht sich durch ein starkes Krankheitsgefühl bemerkbar. Ein gesunder Körper kann Influenzaviren gut in Schach halten. Meist ist die Erkrankung nach rund einer Woche überstanden. In einigen Fällen kann es jedoch zu schweren Komplikationen kommen, so wie bei dem US-Amerikaner Brian Herndon. Der Texaner hatte nach einer Grippe-Erkrankung mit besonders heftigen Nebenwirkungen zu kämpfen - in deren Folge ihm beide Füße und Teile der Finger amputiert werden mussten.

Nach Angaben des Fernsehsenders "Khou" erhielt Herndon am 4. Januar die Diagnose Grippe. Nur einen Tag später wurde er in ein Krankenhaus in der texanischen Stadt Fort Worth eingeliefert - der Grund war eine zusätzliche Lungenentzündung. Nach Angaben seiner Frau hatte Herndon hohes Fieber von über 40 Grad und Probleme zu atmen. "Wir warteten nicht, wir fuhren in die Notaufnahme", sagte Jaye Herndon gegenüber dem Fernsehsender. "Es ging alles so schnell."

Sepsis nach Grippe - eine schwere Komplikation

Kurz nach der Einlieferung erlitt der Familienvater einen septischen Schock und fiel ins Koma. Als Folge seiner Blutvergiftung bildeten sich Blutgerinnsel in seinen Armen und Beinen. Dem 51-Jährigen mussten daraufhin beide Füße oberhalb der Knöchel amputiert werden. Die Ärzte entfernten zusätzlich Teile seiner Finger. 

Herndon befindet sich mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung und ist aus dem Koma erwacht. "In dem einen Moment hast du die Grippe, im nächsten eine Sepsis", sagte der Familienvater via Skype-Interview zu "Khou". Seine Frau hat eine "GoFundMe"-Seite eingerichtet, um Spenden für die medizinische Behandlung ihres Mannes zu sammeln. Der Familienvater wird künftig auf die Hilfe von Prothesen angewiesen sein.

Grippe kann bakterielle Infektionen begünstigen

Unklar ist, warum der Vater so schwerwiegende Komplikationen erlitt. Nach Angaben seiner Frau hatte Herndon keine Grunderkrankung. Bestimmte Risikofaktoren begünstigen Komplikationen als Folge einer Grippe. Dazu zählen chronische Krankheiten, ein fortgeschrittenes Lebensalter oder eine Schwangerschaft. Für diese Personengruppen empfiehlt das Robert-Koch-Institut (RKI) auch eine vorbeugende Grippeschutzimpfung. 

Eine Blutvergiftung kann entstehen, wenn Bakterien in den Körper eindringen. Bakterielle Infektionen, beispielsweise eine Lungenentzündung, gelten als gefürchtete Komplikation einer Grippe-Erkrankung. Der Körper ist durch die Grippe-Viren bereits geschwächt, weshalb Bakterien leichtes Spiel haben.

Typische Symptome einer Sepsis sind Abgeschlagenheit, Fieber und geistige Verwirrung bis hin zur Bewusstlosigkeit. Weil die Beschwerden mit denen einer Grippe verwechselt werden können, ist es wichtig, umgehend ärztliche Hilfe einzuholen.

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ikr
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(