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Tipps von "Finanztest": Endlich Erholung! So klappt's mit einer Kur - auch ohne Krankheit

Stress abbauen, mit dem Rauchen aufhören, Übergewicht loswerden: Die Gründe für eine Kur sind vielfältig. Niemand muss schwer krank sein, um sich erholen zu dürfen. "Finanztest" erklärt, wie der Antrag auf Kostenerstattung durch die Kasse klappt. 

Eine junge Frau entspannt an einem See

Ruhe, Entspannung, den Stress hinter sich lassen: Das erhoffen sich viele Menschen von einer Kur

Das Wort "Kur" verbinden viele Menschen mit schweren Leiden. Sie glauben, wer auf Kur geht, erholt sich möglicherweise von einer Depression oder einem Herzinfarkt. Die aktuelle Ausgabe von "Finanztest" räumt mit diesem Mythos auf und zeigt: Vorsorge ist in vielen Fällen besser als Nachsorge. So kann eine Kur schon bei ersten Anzeichen einer drohenden Erschöpfung helfen, wieder zu Kräften zu kommen, den Körper zu stärken und Krankheiten zu verhindern. Unterschieden werden muss in sogenannte Vorsorgekuren, die der Vorbeugung von Krankheiten dienen und sogenannten Reha-Kuren, die nach Unfällen oder Krankheiten zum Einsatz kommen.

Für wen kommt eine Vorsorgekur infrage?

Sie eignet sich für Menschen, die sich frühzeitig um ihre Gesundheit kümmern wollen - sei es, weil sie viel Stress auf der Arbeit haben, kurz vor einem Burnout stehen, Übergewicht verlieren oder mit dem Rauchen aufhören wollen. Auch Allergien, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Probleme, Erschöpfung und Atemwegserkrankungen kommen als Gründe für eine Vorsorgekur infrage.

Muss es immer gleich ein Klinikaufenthalt sein?

Klare Antwort: nein. Zunächst überlegen Patient und Arzt gemeinsam, ob sich die gesundheitlichen Probleme am Wohnort des Patienten behandeln lassen können. Reichen die Maßnahmen vor Ort nicht aus, kann eine ambulante oder stationäre Vorsorgekur beantragt werden. Bei der ambulanten Vorsorgekur sucht sich der Patient einen staatlich anerkannten Kurort aus, wählt eine Unterkunft und nimmt Heilmittel am Kurort in Anspruch - zum Beispiel Solebäder, Physiotherapie oder Thermalwasser. Die stationäre Vorsorgekur eignet sich für Patienten mit schwereren gesundheitlichen Problemen. Der Versicherte fährt dann in eine anerkannte Kur-Klinik, wohnt und isst dort. Auch alle Therapien und Anwendungen finden in der Klinik statt.

Muss ich für eine Vorsorgekur Urlaub nehmen?

Bei einer ambulanten Vorsorgekur gelten berufstätige Kurgäste als arbeitsfähig. Für die Dauer der Kur - meist zwei bis drei Wochen - muss folglich Urlaub genommen werden. Anders sieht das bei einer stationären Kur aus: Hier gilt der Patient als arbeitsunfähig und braucht für die Dauer der Kur keinen Urlaub einzureichen. Nach Angabe von "Finanztest" dauert eine stationäre Kur in der Regel drei Wochen.

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    Der Urlaub reicht nicht mehr aus, um mich zu erholen.


    Welche Unterschiede gibt es bezüglich der Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

    Eine Kur ist teuer: Für drei Wochen Erholung müssen Kurreisende unter Umständen "mehrere Tausend Euro hinblättern", so "Finanztest". Versicherte können jedoch zusammen mit ihrem Arzt einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Kasse stellen. Wird er bewilligt, übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kurkosten für eine ambulante Vorsorgekur. Oft zahlt sie auch Zuschüsse für Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegung. Bei der stationären Vorsorgekur zahlt die Kasse auf Antrag die Kosten für Behandlung, Unterkunft und Verpflegung. Die Eigenbeteiligung des Kurgastes liegt bei zehn Euro pro Tag.

    Ich möchte gern eine Vorsorgekur beantragen. Wie muss ich vorgehen?

    Kurwillige sollten zunächst mit ihrem Arzt sprechen, rät "Finanztest". Dieser muss die Kur aus medizinischer Sicht befürworten. Im Anschluss kann über mögliche Therapien und Kurorte gesprochen werden. Gemeinsam mit dem Arzt wird im Anschluss ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt. Wichtig dabei: Der Arzt sollte genau schildern, warum eine Kur medizinisch sinnvoll erscheint. Sollte der Antrag abgelehnt werden, rät "Finanztest" hartnäckig zu sein und einen zweiten Versuch zu wagen: In über 37 Prozent wird die Leistung nach einem Widerspruch bewilligt.

    Wie komme ich einfach an eine Kur? Wann muss ich den Antrag auf Urlaub bei meinem Arbeitgeber einreichen? Weitere Tipps und Tricks gibt es gegen Gebühr bei"Finanztest" unter www.test.de.

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    ikr
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    Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
    Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.