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Überforderung im Supermarkt "Was zum Teufel sind 'Flügel'?": Wenn Papa der Tochter Binden besorgen soll


Als ihn seine Tochter in den Supermarkt schickt, um ihr Binden zu kaufen, stößt ein britischer Vater komplett an seine Grenzen. Ein auf Facebook geposteter Chatverlauf dokumentiert seine hilflose Einkaufstour - sehr zur Freude der Netzgemeinde.

Wenn Männer Hygieneartikel für Frauen kaufen sollen, kann das mitunter ganz schön in die Hose gehen - oder verdammt lustig werden. Der Vater einer jungen Britin zumindest stieß schnell an seine Grenzen, als er seiner Tochter im Supermarkt Binden besorgen sollte. Nicht nur überforderte ihn das riesige Angebot derartiger Produkte, auch kam er sich so ganz allein unter Frauen ziemlich beobachtet und verloren vor.

Wie verzweifelt er sich beim Einkauf gefühlt haben muss, macht ein Chatverlauf mit Tochter Tia deutlich, den diese vergangene Woche auf Facebook postete und der seitdem mehr als 10.000 Mal geliked und geteilt wurde.

"Diese Frau schaut mich ganz schräg an, beeil dich"

Für ihren Vater beginnt das Abenteuer jedenfalls schon mit dem Betreten des Supermarkts

Vater: Ich bin bei Tesco (eine Supermarktkette, Anm. d. Red.), wo sind die Dinger?

Tochter: Sie stehen bei den Deos und Shampoos.

Vater: Ok. Habe sie gefunden. Welche möchtest du?

Tochter: Always.

Vater: Always, was??

Tochter: Nein, sie heißen Always.

Offensichtlich ein ganz wichtiger Tipp von Tochter Tia, wenig später entdeckt er das Objekt der Begierde. Das nächste Problem aber wartet da schon …

Vater: Oh, gesehen. Was zur Hölle!! 3,50 Pfund??? Und jetzt, es gibt Hunderte davon?

Tochter: Beruhig dich.

Vater: Diese Frau schaut mich ganz schräg an, beeil dich.

Tochter: Ich brauche die für die Nacht, sollte eine lila Verpackung sein. Die mit Duft und Flügeln, bitte.

Vater: Was zum Teufel sind "Flügel"? Und wie soll ich wissen, dass sie parfümiert sind. Muss ich an ihnen riechen?

Tochter: Es wird auf der Packung stehen, entspann dich.

Man kann fast spüren, dass ihn diese Antwort sehr beruhigt. Trotzdem ist das nächste Fettnäpfchen nicht weit …

Vater: Ok, denn daran zu riechen, wäre schon ein bisschen krank, oder? Brauchst du noch irgendwelche Cremes?

Tochter: Was zur Hölle! Warum sollte ich Cremes benötigen?

Vater: Weil ich glaubte, dass ihr Ladies danach Cremes bräuchtet.

Tochter. Oh, mein Gott! Jetzt nimm' sie einfach mit und komm' nach Hause.

Vater: Ok, Satan braucht seine Fütterung. Ich bring dir Schokolade mit.

Ob die Schokolade tatsächlich bei Tochter Tia ankam, oder doch auf der Heimfahrt als Nervennahrung herhalten musste, ist nicht überliefert.

mod

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