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Trübes Wetter, kurze Tage: So kämpfen die Deutschen gegen den Winterblues

Der Winter schlägt vielen Menschen auf die Stimmung: 59 Prozent der Deutschen haben zumindest gelegentlich den Winterblues. Aber die Betroffenen haben scheinbar auch Wege gefunden, der trüben Stimmung zu entkommen.

Wenn im Winter die Tage kurz sind, die Temperaturen kalt und das Wetter trüb, schlägt das vielen Menschen auf die Stimmung: Sie kriegen den Winterblues. 59 Prozent der Deutschen sind zumindest manchmal betroffen, wie eine aktuelle Umfrage von Statista in Zusammenarbeit mit YouGov zeigt.

Dabei leiden Frauen stärker unter der winterlichen Trübsinnigkeit. Die Symptome sind unterschiedlich: 60 Prozent der Männer geben an, unter Antriebs- und Energielosigkeit zu leiden. Bei den Frauen sind es sogar 70 Prozent. 58 Prozent der Männer haben keine Lust, etwas zu unternehmen, bei den Frauen sind es sogar 65 Prozent, wie die Grafik zeigt.

Weitere Symptome sind Lustlosigkeit, etwas zu unternehmen, ein erhöhtes Schlafbedürfnis, Niedergeschlagenheit und Melancholie und das Bedürfnis, mehr Zeit zu Hause zu verbringen.

Doch die Befragten haben scheinbar auch Wege gefunden, der trüben Stimmung zu entkommen. Nur vier Prozent derjenigen, die vom Winterblues betroffen sind, geben an, im Vergleich zum Rest des Jahres, gar nichts anders zu machen. Das beste Rezept gegen die saisonale trübe Stimmung ist den Befragten zufolge, sozusagen Winterschlaf zu halten. 58 Prozent machen es sich zu Hause gemütlich, 42 Prozent schauen Serien und Filme, 41 Prozent schlafen viel. Obwohl sich die trübe Stimmung vor allem auf den Lichtmangel zurückführen lässt, geben nur 30 Prozent an, tagsüber mehr rauszugehen, um Licht zu tanken.

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