Die besten Allrounder
Fünf Ferngläser im Vergleichstest: Welches zeigt das beste Bild?

Fernglas Test: Fünf Produkte im Vergleich
Den Fernglas-Test haben wir vor allem in der Natur durchgeführt
© Basti Barsch / stern

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Der stern-Fernglas-Test zeigt: Sie können viel Geld für ein Fernglas ausgeben, doch auch günstige Modelle bieten bereits eine gute Bildqualität. Müssen Sie Kompromisse eingehen?

Ferngläser öffnen den Blick in die Ferne. Sie holen den Greifvogel am Waldrand heran, zeigen Details am Gipfelkreuz und machen das Fußballspiel selbst von der letzten Tribünenreihe aus zu einem Erlebnis. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Modelle teils erheblich. Die Vergrößerung, der Objektivdurchmesser und die Bildqualität sind entscheidend dafür, ob Sie die Motive klar erkennen können. Aber auch das Gewicht, die Handhabung, bequeme Trageriemen und eine gut gepolsterte Tasche sollten Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen. 

Zusätzlich spielt der Preis eine wichtige Rolle. Gute Optiken – egal, ob es sich um Brillen, Kameraobjektive oder Mikroskope handelt – können schnell teuer werden. In einer Preisspanne bis zu 500 Euro finden Sie allerdings bereits einige gute Alleskönner. Fünf davon haben wir einem Test unterzogen und verraten Ihnen, welcher sich lohnt.

Fernglas-Test: Die ausgewählten Modelle

  1. Eschenbach Optik Farlux APO 8x42 zum Shop
  2. OM System 8x42 PRO zum Shop
  3. Bresser Pirsch ED 8x42 zum Shop
  4. Pentax SD 8x42 WP zum Shop
  5. Celestron Nature DX ED zum Shop

Weitere lohnende Modelle

Folgende Ferngläser haben wir nicht selbst getestet, sie sind uns aber bei der Recherche aufgefallen:

Testergebnis: Das beste Fernglas

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch am Ende setzte sich das Eschenbach Optik Farlux APO 8x42 an die Spitze und sicherte sich den Testsieg. Es bietet die beste Bildqualität und zeigt ein gestochen scharfes Bild bis zum Rand, einen hohen Kontrast und als einziges Modell im Test keine sichtbaren chromatischen Aberrationen. Hinzu kommt das größte Sehfeld von 140 m/1.000 m, mit dem Sie Tiere und Motive besonders schnell finden. Uns überzeugen auch die gute Verarbeitung und die beiliegende Hardcase-Tasche. Mit 500 Euro zahlen Sie den höchsten Preis im Test und mit 850 Gramm ist es zugleich das schwerste Fernglas.

Wer weniger ausgeben möchte, sollte sich unseren Preis-Leistungs-Tipp ansehen. Das Bresser Pirsch ED 8x42 kostet nur 299 Euro (UVP), liefert aber ein Bild, das sich vor den teureren Modellen nicht verstecken muss. Es bietet eine gute Verarbeitung, eine gute Handhabung, eine gepolsterte Transporttasche und eine sehr lange Garantie von 99 Jahren.

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

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Über den Tester

Ich habe meine Karriere bei einem Fotomagazin begonnen, wo ich Kameras und ihre herausragenden Objektive testen durfte. Zudem fotografiere ich bereits seit über 10 Jahren. Daher weiß ich, worauf es bei einer guten Linse ankommt, um auch bei schlechten Bedingungen immer noch ein gutes Bild zu erhalten. Dieses Wissen nehme ich mit in den Fernglas-Test und werde ein besonderes Augenmerk auf die Bildqualität legen. Weitere Informationen über Basti Barsch

Vergleichstabelle: Fernglas-Test

Preis
Testsieger
Eschenbach Optik Farlux APO 8x42
Eschenbach Optik Farlux APO 8x42*
1.
OM System 8x42 Pro
OM System 8x42 Pro*
2.
Preis-Leistungs-Tipp
Bresser Pirsch ED 8x56
Bresser Pirsch ED 8x56*
3.
Pentax SD 8x42 WP
Pentax SD 8x42 WP*
4.
Celestron Nature DX ED
Celestron Nature DX ED*
5.
Celestron 71405 TrailSeeker ED 8 x 42
Celestron 71405 TrailSeeker ED 8 x 42*
6.
Steiner Observer
Steiner Observer*
7.
Zeiss Terra ED
Zeiss Terra ED*
8.
Nikon PROSTAFF P3 8x42
Nikon PROSTAFF P3 8x42*
9.
ab 493,45 €
ab 347,99 €
Zum Anbieter
ab € 309,52
Zum Anbieter
ab € 469,00
ab € 281,24
ab € 513,00
ab € 126,99
Bewertung Nicht in der Wertung Nicht in der Wertung Nicht in der Wertung Nicht in der Wertung
Vergrößerung* 8,0 x 8,0 x 8,0 x 8,0 x 8,0 x 8,0 x 8,0 x 8,0 x 8,0 x
Objektivdurchmesser* 42 mm 42 mm 42 mm 42 mm 42 mm 42 mm 42 mm 42 mm 42 mm
Gewicht 850 g 776 g 736 g 678 g 714 g 666 g 716 g 725 g 575 g
Stativgewinde ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔
Sehfeld auf 1.000m 140 m 131 m 114 m 131 m 129 m 142 m 116 m 125 m 126 m
Garantie* 10 Jahre 15 Jahre 99 Jahre 25 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 10 Jahre 2 Jahre 10 Jahre
Augenabstand* 19 mm 18 mm 19,67 mm 18 mm 17,8 mm 17,2 mm 17 mm 18 mm 20,2 mm
Nahfokusbereich* 2 m 1,5 m 3,5 m 2,5 m 1,6 m 2,16 m 2 m 1,6 m 3 m
Dioptrieneinstellung ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✘
Austrittspupille* 5,25 mm 5,3 mm 7,0 mm 5,25 mm 5,25 mm 5,2 mm 5,3 mm 5,3 mm 5,3 mm
Lichtstärke* 27,6 27,6 49 27,6 27,56 27,04 27,56 28,09 28,1
Dämmerungszahl* 18,3 18,30 21,2 18,3 18,3 17,8 18,3 18,3 18,3
Wasserdichtigkeit* Ja Ja (IPX 7) Ja (IPX 7) Ja Ja Ja Ja (IPX4) Ja Ja
Erhältlich bei
493,45 €
539,00 €
-22 %
347,99 €
449,00 €
309,52 €
469,00 €
281,24 €
513,00 €
-23 %
126,99 €
165,99 €
-15 %
169,00 €
199,00 €

* Herstellerangabe

Hinweis: Einige Produkte in dieser Tabelle sind mit „nicht in der Wertung“ gekennzeichnet. Sie wurden nicht von der Redaktion getestet und bewertet. Alle Angaben bei diesen Produkten sind Herstellerangaben.

So haben wir die Produkte ausgewählt

Nach diesen Kriterien haben wir die Produkte für den Fernglas-Test ausgewählt:

  • Marke: Wir haben bei der Auswahl der Ferngläser darauf geachtet, dass wir Produkte von renommierten Marken bzw. Herstellern wählen.
  • Allrounder: Alle gewählten Ferngläser besitzen eine 8-fache Vergrößerung und eine Objektivöffnung von 42 mm. Sie eignen sich somit für viele Einsatzzwecke, beispielsweise für die Astronomie, die Jagd, auf Reisen, bei Sportveranstaltungen, zur Vogel- und Naturbeobachtung sowie beim Wandern.
  • Preis: Alle Ferngläser kosten maximal 500 Euro. In der Preisklasse bekommen Sie bereits eine gute Qualität, ohne große Kompromisse eingehen zu müssen.
  • Beliebtheit: Wir haben gängige Onlineshops wie Amazon und Otto nach Ferngläsern durchsucht, die von Käufern häufig gekauft und gut bewertet wurden. So stellen wir sicher, dass wir für Sie Produkte testen, die im Alltag tatsächlich eine Rolle spielen.
  • Verfügbarkeit: Alle getesteten Ferngläser sind in bekannten Onlineshops erhältlich. Produkte, die nur schwer oder unregelmäßig verfügbar sind, haben wir bewusst außen vor gelassen.

So haben wir getestet

Zunächst steht das Auspacken auf dem Programm. Wir prüfen den Lieferumfang, die Verarbeitung und die Materialqualität der Ferngläser. Auch die Transporttasche nehmen wir genau unter die Lupe. Wir testen, wie schnell und leise wir das Fernglas entnehmen können, und bewerten die Polsterung. Außerdem wiegen wir jedes Fernglas mit aufgesetzten Schutzkappen und montiertem Tragegurt.

Den größten Teil des Tests widmen wir der Bildqualität. Neben allgemeinen Praxiseindrücken in der bayerischen Natur beobachten wir ein Werbeplakat in 50 Metern Entfernung. Wir bewerten, wie gut wir die Schrift in der Mitte und am Rand lesen und wie klar sich helle und dunkle Bereiche voneinander absetzen. Mithilfe einer weißen Hauswand prüfen wir, ob das Bild an den Rändern abdunkelt. An einem Gitterzaun prüfen wir, ob die Stäbe gerade bleiben oder sich am Bildrand verzerren. Chromatische Aberrationen suchen wir bei Objekten vor hellem Hintergrund, beispielsweise bei Vögeln vor dem Himmel oder bei Antennen auf Gebäuden. Zudem begeben wir uns in Gegenlichtsituationen, um Streulicht sichtbar zu machen. Nachts achten wir darauf, ob Sterne am Bildrand verzerrt erscheinen.

Anschließend nehmen wir die Handhabung unter die Lupe. Wir bewerteten, wie leichtgängig sich Fokussierrad, Dioptrienkorrektur und Knickgelenk bedienen lassen. Zudem bewerten wir, ob nach einiger Zeit Ermüdungserscheinungen auftreten und ob sich die Ferngläser auch mit nassen Händen noch gut bedienen lassen. Außerdem tragen wir die Ferngläser abwechselnd um den Hals, in der Jackentasche und, wenn möglich, am Gürtel.

Zum Schluss bewerten wir die Ausstattung. Je mehr Merkmale, wie ein Stativgewinde oder ein Reparaturservice vorhanden sind, desto höher die Punktzahl. Hier fließen auch die Materialqualität und die Verarbeitung ein.

So haben wir die Kategorien gewichtet:

GewichtungKategorie
40%Bildqualität
30%Handhabung
30%Ausstattung

 

Aus der Gesamtnote errechnen wir die Bewertung in Sternen.

1. Unser Testsieger: Eschenbach Optik Farlux APO 8x42

Eschenbach Optik Farlux APO 8x42
Testsieger
Eschenbach Optik Farlux APO 8x42*
493,45 €
539,00 €

Bildqualität: Um Testsieger zu werden, muss ein Fernglas eine sehr gute Bildqualität besitzen – diese Anforderung erfüllt das Eschenbach Optik Farlux APO 8x42. Mit diesem Fernglas sehen Sie jederzeit ein knackig scharfes Bild mit hohem Kontrast. Die Schärfe beschränkt sich dabei nicht nur auf die Bildmitte, sondern auch die Ränder zeigen viele Details. Das ist eine Top-Leistung, da viele Ferngläser zum Bildrand hin an Schärfe verlieren. Das Gleiche gilt für chromatische Aberrationen. Dabei handelt es sich um violette und grüne Farbsäume, die am Rand von Objekten entstehen. Sie fallen besonders bei der Vogelbeobachtung auf, wenn sich die Vögel vor einem hellen Hintergrund, etwa dem Himmel, bewegen. Chromatische Aberrationen lassen sich nicht so einfach vermeiden, weshalb günstigere Ferngläser oft unterschiedlich stark davon betroffen sind. Nicht so beim teuren Eschenbach. Während alle anderen Modelle in unserem Test mindestens leichte Farbsäume zeigen, entdecken wir beim Farlux keine. Punktabzug bekommt das Eschenbach lediglich für leichte Verzerrungen am Rand. Bei Gegenlichtsituationen zeigt sich außerdem in einigen Winkeln etwas Streulicht am unteren Rand. Beide Phänomene treten aber auch bei den anderen Testmodellen auf.

Handhabung: Insgesamt lässt sich das Eschenbach Optik Farlux APO 8x42 angenehm bedienen, wir beanstanden jedoch einige Kleinigkeiten. So könnte das Knickgelenk etwas weicher sein und die Oberseite weniger glatt. Da wir das Fernglas dennoch jederzeit fest im Griff hatten, fällt dieser Kritikpunkt nicht so stark ins Gewicht. Andere Modelle zeigen jedoch, dass hier noch etwas mehr möglich wäre. Ähnliches gilt für die Schutzkappen. Sie sind sehr weich und verformen sich schnell. Dadurch ist es fummelig, die Kappen über die Objektive bzw. die Okulare zu stülpen. Das ist kein K.‑o.‑Kriterium, aber eine Kleinigkeit, die Eschenbach verbessern könnte. Was der Hersteller hingegen richtig gut gemacht hat, ist das Sehfeld. Mit 140 Metern auf 1.000 Metern Entfernung übertrifft es die anderen Testmodelle und sorgt automatisch für eine bessere Handhabung. Ein großes Sehfeld ist bei einem Fernglas vor allem deshalb vorteilhaft, weil Sie mehr von Ihrer Umgebung gleichzeitig sehen. Sie müssen das Fernglas weniger bewegen, um ein Tier zu finden oder ein Motiv zu verfolgen.

Fernglas Test: Eschenbach Optik Farlux APO 8x42
Auf der Oberseite gibt es einen glatten Bereich aus Plastik. Eine Vollgummierung wäre griffiger gewesen
© Basti Barsch / stern

Ausstattung: Mit dem Optik Farlux APO 8x42 bietet Eschenbach ein solides Gesamtpaket. Im Gegensatz zu den Testmodellen der Konkurrenz handelt es sich hierbei um ein Hardcase, das selbst kräftige Stöße abfängt. Die Tasche öffnen Sie zudem über einen leisen Reißverschluss. Auf der Rückseite befindet sich ein kleines Fach für das Glasputztuch. Auch die Verarbeitung des Fernglases und des Zubehörs ist nahezu kritikfrei. Alle Elemente schließen perfekt ab und sind sauber verarbeitet. Der einzige Kompromiss, den Sie eingehen müssen, ist das hohe Gewicht. Inklusive Schutzkappen und Tragegurt bringt das Fernglas 850 Gramm auf die Waage. Das sind 100 bis 200 Gramm mehr als die anderen Testmodelle. Für Wanderer mit viel Gepäck könnte dies einen signifikanten Unterschied machen.

Fazit: In unserem Testfeld befinden sich einige gute Ferngläser mit 8-facher Vergrößerung, die sich in einigen Aspekten ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Allerdings hat das Eschenbach Optik Farlux APO 8x42 in fast allen Disziplinen die Nase vorn. Vor allem in puncto Bildqualität kommen andere Modelle zwar nah heran, aber das Farlux bleibt Spitzenreiter. Wenn Ihnen Schärfe, Kontrast, ein großes Sehfeld und möglichst wenige Bildfehler wichtig sind, dann ist das Farlux genau das richtige Fernglas für Sie. Auch an der Verarbeitung und Handhabung gibt es nur Kleinigkeiten zu bemängeln, die das Gesamtbild nicht trüben. Sie müssen lediglich bereit sein, für die Qualität auch zu zahlen. Denn mit rund 500 Euro reizt es die von uns für diesen Test festgelegte Budgetgrenze komplett aus.

+ Vorteile:

  • Gute Bildqualität
  • Großes Sehfeld
  • Hochwertige Verarbeitung

– Nachteile: 

  • Hohes Gewicht
  • Schwerfälliges Knickgelenk

2. Starke Alternative: OM System 8x42 Pro

OM System 8x42 Pro
OM System 8x42 Pro*
347,99 €
449,00 €
-22%

Bildqualität: Das Fernglas OM System 8x42 Pro bietet eine hervorragende Bildqualität, die kaum hinter der des Testsiegers zurücksteht. Es zeigt ein scharfes Bild in der Mitte und am Rand, brilliert durch einen hohen Kontrast und es entstehen weder Vignetten noch Farbstiche. Wie bei allen Testmodellen gibt es lediglich leichte Verzerrungen am Bildrand und in ungünstigen Winkeln macht sich Streulicht bemerkbar. In puncto chromatische Aberrationen kann das OM System jedoch nicht mit dem Testsieger mithalten. Gerade beim Betrachten dunkler Objekte vor einem hellen Hintergrund blitzen Farbsäume auf. Diese fallen jedoch schmal aus und sollten die meisten Benutzer nicht stören. Wenn chromatische Aberrationen für Sie ein Ausschlusskriterium sind, müssen Sie zum Eschenbach Optik Farlux APO 8x42 greifen.

Handhabung: Die Handhabung ist die Königsdisziplin des OM System 8x42 Pro, denn von allen Testmodellen ist die Bedienung hier am angenehmsten. Das Knickgelenk läuft weich und auch den Fokussierring verstellen wir schnell und präzise. So fokussieren wir schnell auf ein neues Motiv, ohne dabei wertvolle Zeit zu verlieren. Von allen Einstellmechanismen dürfte lediglich der Dioptrienring etwas leichtgängiger sein. Da Sie diesen im besten Fall nur einmal einstellen, fällt das in der Praxis jedoch nicht so stark ins Gewicht. Das Fernglas liegt zudem gut in der Hand, da Kerben auf der Oberseite für zusätzlichen Halt und Orientierungspunkte für die Finger sorgen. Entsprechende Gegenstücke auf der Unterseite für die Daumen fehlen hingegen. Dafür entfernen Sie die Schutzkappen schnell und befestigen die Schutzkappe für die Okulare am Tragegurt. Die beiden anderen hängen am Fernglas. So gehen die Kappen nicht verloren, ragen aber auch mal ins Bild hinein. Darauf sollten Sie achten, damit Ihnen nichts vom großen Sehfeld von 131 m/1.000 m entgeht. 

Fernglas Test: OM System 8x42 Pro
Das Fokussierrad am OM System 8x42 Pro läuft besonders weich
© Basti Barsch / stern

Ausstattung: Mit einem Gewicht von 776 Gramm inklusive Schutzkappen und Tragegurt zählt das OM System 8x42 Pro zu den schwereren Ferngläsern. Dafür dürfen Sie sich auf eine gute Verarbeitungsqualität freuen, zudem gibt der Hersteller eine Produktgarantie von 15 Jahren. Lediglich die Transporttasche kann nicht überzeugen. Sie ist sehr einfach gehalten und vor allem dünn. Dadurch bietet sie keinen Schutz vor Stößen oder Stürzen. Zudem schließt sie oben nicht perfekt ab, sodass Regen in die Tasche gelangen kann. Ein Tragegurt ist ebenfalls nicht vorhanden, sodass Sie stattdessen den Gurt des Fernglases benutzen müssen. Alternativ befestigen Sie sie am Gürtel, sodass sie wie ein Halfter funktioniert, aus dem Sie das OM System 8x42 Pro schnell ziehen können. So reagieren Sie schnell auf Motive, beispielsweise wenn plötzlich ein Tier erscheint. Allerdings müssen Sie die Tasche dann behutsam öffnen, da der Klettverschluss sehr laut ist.

Fazit: Das OM System 8x42 Pro macht viel Spaß und kann in vielen Aspekten dem Testsieger – dem Eschenbach Optik Farlux APO 8x42 – Konkurrenz machen. In puncto Handhabung liegt es sogar ein Ticken vorn, lässt aber bei der Bildqualität aufgrund von chromatischen Aberrationen ein paar Punkte liegen. Auch die Transporttasche überzeugt nicht, was wir bei dem Preis allerdings erwarten würden. Schließlich zahlen Sie mit 449 Euro (UVP) nur geringfügig weniger als beim Testsieger, bekommen bei ihm aber ein Hardcase mit eigenem Tragegurt.   

+ Vorteile:

  • Gute Bildqualität
  • Leichtgängige Bedienung
  • Hochwertige Verarbeitung

– Nachteile: 

  • Etwas schwer
  • Billige Tasche

3. Unser Preis-Leistungs-Tipp: Bresser Pirsch ED 8x42

Bresser Pirsch ED 8x56
Preis-Leistungs-Tipp
Bresser Pirsch ED 8x56*

Bildqualität: Das Bresser Pirsch ED 8x42 liefert ein Bild, das sich vor den teureren Modellen nicht verstecken muss. Es zeigt eine hohe Schärfe und das gilt für die Bildmitte genauso wie für den Rand. Auch der Kontrast und die Helligkeit überzeugen. Wir sehen weder eine Vignette noch einen Farbstich oder Doppelbilder. Damit liegt das Bresser bei der Bildqualität gleichauf mit dem OM System 8x42 Pro und nur knapp hinter dem Testsieger Eschenbach Optik Farlux APO 8x42. Abzüge gibt es jedoch wegen leichter chromatischer Aberrationen und Verzerrungen am Bildrand, wie sie bei allen Ferngläsern bis auf den Testsieger vorkommen. Bei seitlichem Lichteinfall zeigen sich zudem Reflexionen im Bild, die stärker auffallen als bei der Konkurrenz.

Handhabung: Bei der Bedienung liegt das Bresser Pirsch ED 8x42 im Mittelfeld. Es liegt ordentlich in der Hand und auch beim Tragen am Körper gibt es nichts zu beanstanden, da wir den Tragegurt über einen Klemmverschluss schnell abnehmen. Zudem lässt sich das Fokussierrad einfach verstellen und auch der Dioptrienring funktioniert einwandfrei. Nur das Knickgelenk dürfte leichtgängiger sein. Beim Sehfeld ist das Bresser Pirsch ED 8x42 nicht ganz vorn dabei. Mit 125 m/1.000 m liegt es hinter dem Spitzenreiter mit 140 m/1.000 m. Auch fast alle anderen Testmodelle bieten etwas mehr Überblick. Sie sehen also weniger von Ihrer Umgebung und müssen das Fernglas häufiger bewegen, um ein Tier zu finden oder ein Motiv zu verfolgen. In der Praxis fällt das jedoch nur im direkten Vergleich auf.

Fernglas Test: Bresser Pirsch ED 8x42
Das Bresser Pirsch ED 8x42 kostet wenig, bietet aber viel
© Basti Barsch / stern

Ausstattung: Bei der Ausstattung gibt es kaum etwas zu beanstanden. Das Fernglas ist sauber verarbeitet, wasserdicht und verfügt über ein Stativgewinde. Mit 736 Gramm inklusive Schutzkappen und Tragegurt liegt es im Mittelfeld. Bresser ist von der Verarbeitung sogar so überzeugt, dass das Unternehmen gleich 99 Jahre Garantie gibt. Damit das Pirsch ED 8x42 auch so lange hält, liefert er Hersteller es in einer gut gepolsterten Transporttasche. Diese gewinnt zwar keinen Designpreis, ist aber ordentlich gepolstert, schützt bei Regen und besitzt zwei kleine Seitenfächer für das mitgelieferte Putztuch und den mitgelieferten Staubpinsel. Zudem ziehen wir das Fernglas im Test schnell und leise heraus, ohne Tiere aufzuschrecken. Der Hersteller verbaut einen Magnetverschluss, der keinerlei Geräusche macht. Eine Befestigungsmöglichkeit für den Gürtel gibt es jedoch nicht. Sie müssen also immer den Tragegurt nutzen.

Fazit: Das Bresser Pirsch ED 8x42 ist ein Fernglas, das für wenig Geld viel bietet. Es liefert eine Bildqualität auf dem Niveau der teureren Modelle, ist hochwertig verarbeitet und kommt mit einer guten Tasche und einer extrem langen Garantie. Lediglich das Sehfeld fällt im direkten Vergleich etwas kleiner aus. Dafür kostet das Fernglas nur 299 Euro (UVP) und damit 170 bis 220 Euro weniger als der Testsieger von Eschenbach oder das OM System. Das Bresser-Fernglas ist daher ganz klar unser Preis-Leistungs-Tipp. 

+ Vorteile:

  • Sehr gute Bildqualität
  • Günstiger Preis
  • Lange Garantie 

– Nachteile:

  • Kleineres Sehfeld

4. Leicht und robust: Pentax SD 8x42 WP

Pentax SD 8x42 WP
Pentax SD 8x42 WP*
309,52 €

Bildqualität: Das Pentax SD 8x42 WP liefert insgesamt ein gutes Bild und erreicht eine ähnliche Qualität wie die Konkurrenzmodelle. Dennoch müssen Sie bei dem Fernglas kleinere Abstriche in Kauf nehmen. So lässt die Schärfe zum Bildrand hin spürbar nach und der Kontrast fällt etwas gering aus. Im direkten Vergleich mit den anderen Testmodellen zeigt sich zudem ein minimaler Rotstich. Dieser ist jedoch so dezent, dass er nur auf Weißflächen wie Wolken erkennbar ist und Sie ihn in der Praxis nicht wahrnehmen werden. Ferner gibt es leichte chromatische Aberrationen, die sich vor allem bei Gegenlicht zeigen. Ebenso wird das Bild zum Rand hin etwas verzerrt und in ungünstigen Winkeln kann Streulicht leichte Reflexionen erzeugen.

Handhabung: Im Alltag zeigt das Pentax SD 8x42 WP Licht und Schatten. Sehr gut gefällt uns die Ergonomie. Das Fernglas liegt angenehm in der Hand, drückt auch nach längerer Beobachtung nicht und rutscht selbst bei schwitzigen Händen nicht weg. Auch die Dioptrieneinstellung bedienen wir einfach und präzise. Mit 130 m/1.000 m fällt das Sehfeld groß genug aus, sodass wir Motive schnell finden. Weniger überzeugend sind das Fokussierrad und das Knickgelenk. Beide laufen nicht so geschmeidig und lassen sich nicht so gut greifen wie bei den besten Modellen im Test. Dadurch dauert es länger, ein neues Motiv scharfzustellen und das Fernglas an den eigenen Augenabstand anzupassen. Auch die Schutzkappen sind etwas fummelig und nur umständlich auf- und abzusetzen.

Fernglas Test: Pentax SD 8x42 WP
Pentax wählt für das SD 8x42 WP ein etwas anderes Design und setzt auf eine grüne Ummantelung
© Basti Barsch / stern

Ausstattung: Bei der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu beanstanden. Das Gehäuse ist wasserdicht, verfügt über ein Stativgewinde und wirkt robust, wenngleich einzelne Materialien einen Hauch weniger wertig erscheinen als beim Testsieger. Mit einem Gewicht von 678 Gramm inklusive Schutzkappen und Tragegurt gehört das Pentax zu den leichteren Modellen und ist somit auch für längere Wanderungen geeignet. Ein echter Höhepunkt ist die 25-jährige Herstellergarantie. Sie ist die zweitlängste im Testfeld und zeigt, wie viel Vertrauen Pentax in sein Produkt hat. Die Transporttasche ist hingegen eine Enttäuschung. Sie hat weder einen eigenen Tragegurt noch eine Möglichkeit, sie am Gürtel zu befestigen. Außerdem fehlt ein Zubehörfach und die Polsterung ist dünn. Vor Regen schützt die Tasche ebenfalls nicht. Das Herausziehen des Fernglases ist zudem nicht leise, da die Tasche einen lauten Klettverschluss nutzt.

Fazit: Das Pentax SD 8x42 WP ist ein solides Fernglas mit sehr guter Mittenschärfe, guter Ergonomie und einer außergewöhnlich langen Garantie. Allerdings muss es sich bei der Randschärfe und dem Kontrast den Spitzenmodellen geschlagen geben. Für 449 Euro (UVP) erwarten wir außerdem eine bessere Transporttasche. Wer vor allem Wert auf ein leichtes Fernglas und eine lange Garantie legt, trifft mit dem Pentax dennoch eine gute Wahl. Wer hingegen bis zum Rand ein gestochen scharfes Bild wünscht, ist mit dem Eschenbach Optik Farlux APO 8x42 oder dem OM System 8x42 Pro besser beraten.

+ Vorteile:

  • Lange Garantie von 25 Jahren
  • Geringes Gewicht
  • Angenehme Haptik

– Nachteile:

  • Schwache Randschärfe
  • Tasche ohne Tragegurt und Regenschutz

5. Günstige Alternative: Celestron Nature DX ED

Celestron Nature DX ED
Celestron Nature DX ED*

Bildqualität: Betrachtet man das Bild, wird deutlich, warum das Celestron Nature DX ED deutlich weniger kostet als die Konkurrenz. Die Bildqualität ist gut, erreicht aber nicht das Niveau der teureren Modelle. Bereits in der Bildmitte ist das Bild etwas weniger scharf. Zum Rand hin nimmt die Schärfe weiter ab. Auch der Kontrast ist geringer, wodurch das Bild etwas flauer wirkt. Positiv ist, dass weder eine Vignette noch ein Farbstich noch Doppelbilder entstehen. Bei chromatischen Aberrationen, Verzerrungen und Streulicht liefert das Celestron Ergebnisse, die dem Testfeld entsprechen. An kontrastreichen Kanten zeigen sich leichte Farbsäume und in ungünstigen Winkeln tritt etwas Streulicht auf. Für den Preis ist das Gesamtergebnis jedoch ordentlich.

Handhabung: Das Celestron Nature DX ED macht im Alltag eine solide Figur. Das Fokussierrad und den Dioptrienring betätigen wir problemlos, und das Fernglas liegt sicher in der Hand. Das Knickgelenk könnte hingegen leichtgängiger sein. Beim Sehfeld erreicht das Celestron mit 129 m/1.000 m ein ordentliches Ergebnis, liegt aber hinter dem Testsieger (140 m/1.000 m). Negativ fällt hingegen der mitgelieferte Gurt aus. Er scheuert nach einer Weile im Nacken, da er nicht gepolstert ist. Besonders nervig sind die Augenmuscheln. Wer keine Brille trägt, stellt damit einen Abstand zwischen den Okulargläsern und den Augen her. Wie bei allen anderen Ferngläsern drehen wir sie auf Wunsch heraus. Allerdings rasten sie nicht zuverlässig ein, wodurch wir sie versehentlich verstellen. Wir müssen also darauf achten, nur sanft anzusetzen. Das klappt jedoch nicht immer, wenn wir uns eilig einem neuen Motiv zuwenden.

Ausstattung: Am Celestron Nature DX ED gibt es selbst wenig auszusetzen. Mit 714 Gramm inklusive Schutzkappen und Tragegurt ist es das zweitleichteste Modell in unserem Test, ist wasserdicht und besitzt ein Stativgewinde. Die Verarbeitung ist ebenfalls solide, abgesehen von den Logos und Schriftzügen auf der Oberseite. Sie scheinen nur geklebt zu sein und wirken nicht so stabil wie der Rest. Wir vermuten, dass sich nach einer Zeit lösen werden. Zum Lieferumfang gehört allerdings auch eine Transporttasche, die wir am Gürtel befestigen und die über ein Zubehörfach verfügt. Sie ist jedoch dünn gepolstert, bietet keinen Regenschutz und verfügt über einen lauten Klettverschluss. Da das Celestron vergleichsweise günstig ist, sollten Sie gegebenenfalls überlegen, noch etwas in eine vernünftige Tasche zu investieren. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Hersteller in den USA und Kanada zwar eine eingeschränkte lebenslange Garantie gibt, in Deutschland jedoch nur die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren gilt. Das ist mager, denn bei guter Pflege können Ferngläser Jahrzehnte lang gute Dienste leisten. Die anderen Modelle im Test bieten deutschen Kunden daher auch 10 Jahre und mehr Garantie.

Fazit: Das Celestron Nature DX ED ist kein Fernglas für Perfektionisten, aber ein ordentlicher Alleskönner zu einem günstigen Preis. Es kostet nur etwa halb so viel wie der Testsieger und zeigt ein ausreichend gutes Bild. Sie müssen aber bei der Schärfe und dem Kontrast Abstriche machen. Nachteile sind auch die kurze Garantie und die nicht arretierbaren Augenmuscheln. Wer ein Fernglas für gelegentliche Ausflüge sucht und nicht viel ausgeben möchte, macht mit dem Celestron nichts falsch. Wir würden aber dennoch unseren Preis-Leistungs-Tipp empfehlen. Das Bresser Pirsch ED 8x42 kostet nur 40 Euro mehr und liefert eine bessere Bildqualität.

+ Vorteile:

  • Günstiger Preis
  • Gute Verarbeitung

– Nachteile:

  • Nur zwei Jahre Garantie
  • Augenmuscheln rasten nicht ein

Fernglas: Die wichtigsten Fragen & Antworten 

Woran erkenne ich ein gutes Fernglas?

Ein gutes Fernglas liefert ein scharfes und kontrastreiches Bild bis zum Rand. Bei günstigeren Modellen hingegen verschwimmt der Außenbereich oft. Auch die Farbtreue ist wichtig: Das Bild sollte natürlich wirken und nicht farbstichig sein. Dazu gehört auch, dass keine Farbsäume an den Kanten von Motiven entstehen (chromatische Aberrationen). Hochwertige Linsenvergütungen reduzieren zudem Reflexionen und Streulicht bei Gegenlicht. Ebenso wichtig sind die Verarbeitung und die Handhabung. Das Fokussierrad sollte leichtgängig, aber präzise laufen, das Gehäuse sollte robust sein und eine Stickstofffüllung sollte vor innerem Beschlagen schützen. Wasserdichtigkeit ist bei Ferngläsern, die draußen im Einsatz sind, ebenfalls ein Muss.

Was bedeuten die Zahlen wie 8x42 auf einem Fernglas?

Die erste Zahl gibt die Vergrößerung an. Ein Objekt erscheint mit einem 8x42 achtmal näher als mit bloßem Auge. Die zweite Zahl nennt den Durchmesser der Objektivlinsen in Millimetern. Je größer dieser Wert ist, desto mehr Licht fällt ins Fernglas und desto heller ist das Bild, hauptsächlich in der Dämmerung. Wenn Sie den Objektivdurchmesser durch die Vergrößerung teilen, erhalten Sie die Austrittspupille. Bei einem 8x42 beträgt dieser Wert 5,25 Millimeter. Dieser Wert verrät, wie viel Licht tatsächlich im Auge ankommt.

Welche Vergrößerung von Fernglas ist sinnvoll?

Für den Allroundeinsatz hat sich die achtfache Vergrößerung bewährt. Sie bringt Vögel, Wild oder Berggipfel deutlich näher, ohne dass das Bild bei jeder Handbewegung zittert. Außerdem bietet sie ein relativ großes Sehfeld, in dem Sie bewegte Objekte leicht finden. Eine zehnfache Vergrößerung zeigt mehr Details, doch Wackeln fällt stärker auf, und das Sehfeld wird kleiner. Sie lohnt sich daher vor allem für Beobachter, die weit entfernte Motive ansteuern und ruhig stehen. Ab einer zwölffachen Vergrößerung ist in der Regel ein Stativ nötig.

Eignen sich Ferngläser auch für Brillenträger?

Ja, doch nicht jedes Modell passt gleich gut. Entscheidend ist der Augenabstand, auch „Eye Relief“ genannt. Er beschreibt, wie weit Ihr Auge hinter der Okularlinse sein darf, damit Sie noch das gesamte Bild sehen können. Brillenträger sollten auf einen Wert von mindestens 15 Millimetern achten. Außerdem sollten sich die Augenmuscheln umklappen oder in mehreren Stufen herausdrehen lassen.

Was kostet ein Allround-Fernglas?

Einfache Modelle gibt es bereits ab etwa 100 bis 200 Euro. Sie reichen für gelegentliche Ausflüge, zeigen aber häufiger Schwächen bei der Randschärfe oder der Verarbeitung. Gute Allround-Ferngläser mit 8x42 kosten meist zwischen 300 und 500 Euro. In dieser Preisklasse erhalten Sie in der Regel ein wasserdichtes, stickstoffgefülltes Gehäuse sowie hochwertige Vergütungen. Das Premiumsegment beginnt bei etwa 1.000 Euro und reicht bei Marken wie Swarovski, Zeiss oder Leica deutlich über 2.000 Euro hinaus. Für Hobbybeobachter und Wanderer genügt allerdings meist die mittlere Preisklasse.

Worauf sollte man beim Kauf eines Fernglases achten?

Überlegen Sie zunächst, wofür Sie das Fernglas nutzen möchten. Wenn Sie oft unterwegs sind, sollten Sie auf das Gewicht achten, denn 8x42-Modelle wiegen in der Regel zwischen 600 und 900 Gramm, was bei längeren Touren spürbar werden kann. Achten Sie außerdem darauf, ob das Fernglas wasserdicht und stickstoffgefüllt ist, wie gut es in der Hand liegt und ob sich der Augenabstand sowie die Augenmuscheln passend einstellen lassen. Wenn Sie kleine Objekte wie Schmetterlinge beobachten möchten, achten Sie zudem auf eine kurze Naheinstellgrenze. Auch die Garantie und das Zubehör, wie ein Trageriemen, eine Tasche und Schutzkappen, können bei der Entscheidung helfen.

Hinweis: Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und nach den üblichen, strengen redaktionellen Kriterien bearbeitet und geprüft.

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