"Whimsical Make-up"
Warum verträumte Looks jetzt so gefragt sind

Zara Larsson dürfte zum Hype um das verspielte Make-up beigetragen haben.
Zara Larsson dürfte zum Hype um das verspielte Make-up beigetragen haben.
© imago/TT / Stefan Jerrevang

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Mit einem einfachen Alltags-Make-up ist es 2026 nicht getan. Stattdessen wird der Look mit Glitzer, Farben und Formen verträumt gestaltet.

2026 wird Make-up wieder kreativer, verspielter und fantasievoller. Das "Whimsical Make-up" setzt auf Glitzer und von Feenwelten und magischen Figuren inspirierte Details - und bildet einen Gegenpol zur "Clean Girl"-Optik. Auf Social Media ist es unter Hashtags wie "whimsical" und "fairycore" zu finden, das düstere Pendant nennt sich "whimsigoth". Aber warum begeistern diese Looks derzeit so viele?

Was macht den Look aus?

Video-Tutorials zeigen, was das Make-up so verträumt macht. Die Wimpern werden nicht einfach nur getuscht, sondern mit einer Pinzette zu einzelnen Spitzen geformt. Bunt schimmernder Lidschatten und Eyeliner werden um Ranken ergänzt. Die Haut wird mit Glitzer-Highlighter auf Wangen, Nase, Kinn und unter den Augenbrauen zum Leuchten gebracht. Kleine Punkte auf dem ganzen Gesicht verleihen dem Look noch mehr "whimsy".

Doch es geht auch deutlich reduzierter. Dann werden die Augen etwa mit weißem Eyeliner umrahmt, Pünktchen setzen Akzente unter der Augenbraue. Pinker Blush auf den Wangen und Highlighter auf Nasenrücken und -Spitze runden das Make-up ab.

Warum das "Whimsical Make-up" gerade jetzt trendet

Der Trend trifft einen Nerv, weil er Make-up wieder stärker als Form von Selbstexpression versteht. Jede Person kann ihre Persönlichkeit und Stimmung ausdrücken, indem sie zu Pinseln und Farben greift. Zudem rückt das Unperfekte in den Fokus: Experimentieren ohne Druck steht im Vordergrund. So bleibt Make-up ein offener Raum für Kreativität und wird nicht zu einem Ideal, das erreicht werden muss.

Auch als Eskapismus lässt sich das "Whimsical Make-up" verstehen. Wenn der Alltag eintönig wirkt und das aktuelle Weltgeschehen überfordernd erscheint, schaffen kleine Dinge wie Make-up eine Gegenwelt. Glitzer, Farben und verspielte Details bringen Leichtigkeit und Freude zurück und helfen dabei, für einen Moment aus der Realität auszubrechen.

Zara Larsson (28) hat ebenfalls einen Anteil an dem Hype. Die schwedische Sängerin vollzog mit ihrem Comeback im vergangenen Jahr ein Rebranding. Seitdem setzt sie auf farbenfrohes Make-up und auffällige, verspielte Outfits.

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