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Vierjähriger auf der Bühne Angelo Kelly wehrt sich nach Auftritt seines kleines Sohnes gegen Bußgeld wegen Kinderarbeit

Angelo Kelly bei einem TV-Auftritt im Januar 2021
Angelo Kelly bei einem TV-Auftritt im Januar 2021: Der Sänger wehrt sich gerichtlich gegen ein Bußgeld
© Britta Pedersen / Picture Alliance
Nach einem Auftritt seines kleinen Sohnes wurde gegen Angelo Kelly ein Bußgeld wegen Kinderarbeit verhängt. Der Musiker setzt sich gerichtlich zur Wehr.

Angelo Kelly wehrt sich nach einem Tourneeauftritt seines kleinen Sohns vor Gericht gegen ein vierstelliges Bußgeld wegen Kinderarbeit. Das Amtsgericht Haßfurt will sein Urteil am 12. Februar verkünden, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte. Zuvor hatten örtliche Medien über den Fall berichtet. 

Die Regierung von Unterfranken hatte dem Musiker einen Bußgeldbescheid über 5000 Euro ins Haus geschickt. Der Vorwurf: ein Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz. Kellys damals vier Jahre alter Sohn William hatte im Juli 2019 gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Familie bei einem Open-Air-Konzert auf der Bühne gestanden.

Singender Papagei

Der "Bild"-Zeitung sagte der 39-Jährige dazu: "Ich würde nie etwas tun, was das Wohl meines Kindes gefährden würde." Man habe in den vergangenen Jahren stets gut mit den Jugendbehörden bezüglich der Auftritte seiner Kinder zusammengearbeitet, sagte Kelly. Weil der Sänger, der selbst schon als Kind mit der Kelly Family vor Publikum auftrat, gegen den Bußgeldbescheid Beschwerde einlegte, wird der Fall nun vor dem Amtsgericht verhandelt.

rös DPA

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