Düzen und Tülin Tekkal Sie sprach mit Kindersoldaten und Vergewaltigungsopfern. Als sie nicht mehr konnte, war ihre Schwester die Rettung

Die Schwestern Düzen und Tülin Tekkal
Die Schwestern Düzen (links) und Tülin Tekkal 
© Benjamin Zibner für STERN
Die Arbeit als Kriegsberichterstatterin hat Düzen Tekkal traumatisiert. Ihre Schwester Tülin half ihr, damit umzugehen. Im Interview sprechen die Menschenrechtsaktivistinnen über diese Zeit, die Kindheit in einer kurdisch-jesidischen Familie und Tülins neue Talkshow im WDR.

Düzen und Tülin Tekkal, ihr seid als Kinder kurdisch-jesidischer Flüchtlinge in Hannover aufgewachsen – mit neun Geschwistern. Da haben sich die Eltern- und Geschwisterrollen bestimmt ziemlich vermischt, oder?

Düzen: Wie weit sind wir noch mal auseinander, Tülin?

Tülin: Wie alt bist du denn jetzt? 43?

Düzen: 43 und du?

Tülin: 30. Also 13 Jahre. Bei zehn Geschwistern kann man schon mal durcheinander kommen. Aber Düzen betont gerne, dass sie mich früher gewickelt hat, stimmt's, Düzen?

Düzen: Das war eben so, Tülin. Ich habe dich mit großgezogen.

Sind Sie wie eine zweite Mutter, Düzen, die Tülin auch sagt, dass sie sich wärmer anziehen soll?


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