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Deutscher Filmpreis 2005: Die Lola ist auf Zucker

Die Lola, der deutsche "Oskar", wird am 8. Juli vergeben. Heißer Favorit für den Deutschen Filmpreis ist die Familienkomödie "Alles auf Zucker" des Regisseurs Dani Levi. Er geht mit zehn Nominierungen ins Rennen.

Die Deutsche Filmakademie und Kulturstaatsministerin Christina Weiss gaben in Berlin die Nominierungen für die Lola bekannt. Nominierungssieger ist die deutsch-jüdische Familienkomödie "Alles auf Zucker" von Dani Levy. Gleich zehn Mal ist Levys Komödie auf der Nominierungsliste vertreten. Volker Schlöndorffs Holocaust-Drama "Der neunte Tag" folgt mit acht Nominierungen. In der Kategorie Bester Spielfilm konkurrieren außerdem "Sophie Scholl - Die letzten Tage" von Marc Rothemund, "Die fetten Jahre sind vorbei" von Hans Weingartner, "Agnes und seine Brüder" von Oskar Roehler und "Der Wald vor lauter Bäumen" von Maren Ade um die begehrte Trophäe.

2,9 Millionen Euro winken dem Gewinner

Bereits die Nominierung für den besten Spielfilm ist mit 250.000 Euro verbunden. Der mit insgesamt fast 2,9 Millionen Euro dotierte Filmpreis, die Lola, wird am 8. Juli in Berlin in 16 Kategorien verliehen.

Bernd Eichingers Film "Der Untergang" erhielt nur drei Nominierungen: Hitler-Darsteller Bruno Ganz tritt in der Kategorie Beste männliche Hauptrolle gegen Ulrich Matthes und August Diehl (beide "Der neunte Tag") sowie Henry Hübchen ("Alles auf Zucker") an. Für die beste weibliche Nebenrolle sind die "Untergang"- Darstellerinnen Corinna Harfouch und Juliane Köhler neben Katja Riemann ("Agnes und seine Brüder") und Ingeborg Westphal ("Kammerflimmern") nominiert.

Für die Kategorie Beste weibliche Hauptrolle wählte die Filmakademie Hannelore Elsner ("Alles auf Zucker"), Julia Jentsch ("Sophie Scholl - Die letzten Tage") und Jessica Schwarz ("Kammerflimmern") aus. Als beste männliche Nebendarsteller sind Udo Samel ("Alles auf Zucker"), Uwe Ochsenknecht ("Vom Suchen und finden der Liebe") und Burghart Klaußner ("Die fetten Jahre sind vorbei") nominiert.

Chancen in der Kategorie Beste Regie haben Dani Levy, Volker Schlöndorff und Hans Weingartner. Levy ist für "Alles auf Zucker" außerdem für das beste Drehbuch nominiert, sein Film für den besten Schnitt, das beste Szenenbild, die besten Kostüme und die beste Filmmusik.

Ehrenpreis für ein Lebenswerk wird erst bei der Verleihung bekannt

In der Kategorie Bester Kinder- und Jugendfilm gehen "Die Wilden Kerle 2" von Joachim Masannek und "Lauras Stern" von Thilo Graf Rothkirch und Piet de Rycker (Nominierungsprämie jeweils 125.000 Euro) an den Start. Als bester Dokumentarfilme sind "Rhythm is it!" von Thomas Grube und Enrique Sànchez Lansch sowie "Touch the Sound" von Thomas Riedelsheimer (Nominierungsprämie jeweils 100.000 Euro) nominiert. Der Ehrenpreis für ein Lebenswerk wird erst während der Preisverleihung bekannt gegeben. Durch die Gala in der Philharmonie führt Michael "Bully" Herbig.

Erstmals werden die Gewinner des Filmpreises in diesem Jahr von der neu geschaffenen Deutschen Filmakademie ausgewählt, der alle bisherigen Preisträger sowie weitere Schauspieler, Regisseure und Produzenten angehören. Die Preisgelder vergibt aber weiter Kulturstaatsministerin Weiss.

AP / AP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.