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Deutscher Filmpreis: Ein süßer Abend für "Alles auf Zucker!"

Zehn Mal wurde er nominiert, sechs Mal hat's geklappt: Dani Levys Komödie "Alles auf Zucker!" war der große Gewinner beim Deutschen Filmpreis. Der beste Hauptdarsteller prahlte damit, "Hitler geschlagen" zu haben.

Das war kein Zufall. Da ist sich Dani Levy, der große Gewinner des 55. Deutschen Filmpreises, sicher. Mit seiner deutsch-jüdischen Familienkomödie "Alles auf Zucker!" holte der aus der Schweiz stammende Regisseur in Berlin gleich sechs goldene Lolas. Die mit Witz und Hintersinn erzählte Geschichte um zwei ungleiche jüdische Brüder wurde von den 650 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie zum besten Spielfilm gekürt. Weitere Preise gab es unter anderem für Regie, Hauptdarsteller und Drehbuch. Mit ausgelassenen Luftsprüngen feierte der 47-jährige Levy vor 2200 Gästen in der Philharmonie den Erfolg.

"Ich habe mir den Kopf zerbrochen, warum ausgerechnet mein 7. Film alles bekommt, was meine 6 vorherigen Filme nicht bekommen haben: Zuschauer, Preise, Nominierungen", meinte Levy. "Vielleicht haben Filme auch ein Karma, und es kommt darauf an, wann sie geboren sind." Die positive Resonanz bei den mittlerweile mehr als 750.000 Kinozuschauern wertete Levy von Anfang an auch als Bereitschaft der Deutschen, jüdisches Leben neu zu entdecken.

Mami, Papi und der liebe Gott

"Es war die ehrliche Freude über den Film und der Erfolg, der uns entgegen gestrahlt hat. Das hat mich sehr berührt und ermutigt", sagte der Regisseur von Filmen wie "RobbyKallePaul" und "Meschugge". "Ich möchte Mami und Papi danken und dem lieben Gott." Levys Augen funkelten immer fröhlicher, als eine Lola nach der anderen an seinen Film vergeben wurde.

"Ich habe Hitler geschlagen"

Schauspieler Henry Hübchen, in "Alles auf Zucker!" als Berliner Zocker zu sehen, der sich wegen einer Erbschaft mit seinem orthodoxen Bruder zusammenraufen muss, erhielt den Preis als bester Hauptdarsteller. "Ich habe Hitler geschlagen, es ist toll!", meinte Hübchen unter Anspielung auf den ebenfalls nominierten Hitler-Film "Der Untergang" mit Bruno Ganz, der leer ausging. "So ein kleiner, verkappter Kommunist jüdischer Herkunft hat Hitler geschlagen!"

Mit vor Aufregung zittriger Stimme nahm Julia Jentsch ihren Preis als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in "Sophie Scholl - Die letzten Tage" entgegen. Über das ganze Gesicht strahlte Katja Riemann, die für ihre Rolle in Oskar Roehlers Tragikomödie "Agnes und seine Brüder" als beste Nebendarstellerin geehrt wurde. Für seine Rolle in "Die fetten Jahre sind vorbei" erhielt Burghart Klaußner die goldene Lola für die beste männliche Nebenrolle.

Guter Auftakt für die Filmakademie

Die erste Preisvergabe unter der Regie der neu gegründeten Filmakademie kann als gelungen gelten. Langen Applaus gab es von den Filmschaffenden für Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) dafür, dass sie die Verantwortung für den Filmpreis in die Hände der Akademie gelegt hat. Das Geld für den mit knapp 2,9 Millionen Euro höchst dotierten nationalen Kulturpreis kommt allerdings weiter von Weiss. Maximilan Schell sprach der Arbeit seiner Kollegen in der Akademie seinen Respekt aus und meinte anerkennend, die deutsche Organisation ähnele schon ihrem großen Vorbild: der American Academy, die den Oscar verleiht.

Elke Vogel/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(