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Film & TV: Träume, Tränen, Wahnsinn

Sie hasten von Auftritt zu Autogrammstunde, treffen jubelnde Fans und höchste Töne, wollen nach oben und nichts verlieren dabei: Die Kandidaten des TV-Spektakels "Deutschland sucht den Superstar" machen derzeit einen Crash-Kurs in Ruhm.

Von Ildikó von Kürthy und Thomas Rabsch (Fotos)

Eigentlich geht alles viel zu schnell. Wie beim Fliegen. Wenn man innerhalb eines Tages die halbe Welt umrundet. Morgens tritt man noch bei Nieselregen in einen Hundehaufen vorm Haus, und abends ruft man von der anderen Seite der Erde aus an und sagt: "Ich bin gut angekommen." Aber das stimmt eigentlich nicht. Das Gepäck ist gut angekommen. Und der Körper. Der Rest ist noch unterwegs. Die eigene Stimme hallt in der Leitung und kommt einem kaum bekannt vor. Etwa so muss man sich das vorstellen, wenn man auf dem Weg nach oben ist. Auf dem kürzesten.

Das Blöde am Berühmtwerden ist natürlich auch, dass einem alle dabei zuschauen, man es aber vorher nicht üben kann. Wenn du's nicht mehr aushältst, wenn du heulst und zitterst, wenn sich dein Gesicht verzerrt vor Kummer - dann sieht das in Großaufnahme nicht schön aus. Acht Millionen Zuschauer sahen am vergangenen Samstag "Deutschland sucht den Superstar - Die Entscheidung", und während noch alle, eingeschlossen die Kameramänner, Kabelträger und Sicherheitsleute, sprachlos waren vom Ergebnis der Zuschauerabstimmung, fiel ein kleiner Kerl live und im zu großen Anzug auf dem Kandidatensofa in sich zusammen, heulte, zitterte und musste aus dem Studio getragen werden. Später sagt der 17-Jährige: "Mir war das in dem Moment alles zu viel, aber ich werde weiterkämpfen." Ein Wahnsinn, dieses Berühmtwerden.

Fünf Tage zuvor in einem Kölner Tonstudio. Die fünf übrig gebliebenen Kandidaten der Show "Deutschland sucht den Superstar" proben ihren Auftritt und wie man sich benimmt, wenn man eine eigene Autogrammkarte hat und einen Milchshake nicht mehr ohne Personenschützer kaufen gehen kann.

Der Kleine da, mit dem ulkigen Hemd, der hat noch nicht ganz kapiert, wie das geht. Er schlendert durchs Tonstudio, plappert in sein Handy und tritt, wohl in Gedanken und vielleicht auch, um so etwas Ähnliches wie ungestört zu sein, vor die Tür ins Freie. Der versehentliche Ausbruch dauert wenige Sekunden, dann gellt ein Befehl hinter ihm her: "Daniel! Komm sofort rein und mach die Tür zu!" Da nichts mehr ist, wie es mal war, kann auch Daniel Küblböck aus Eggenfelden nicht bleiben, wie er mal war.

Erol Gürbüzer sieht es den Leuten an den Augen an. Dieser gefährlich leere Blick kündet von Unheil, unterscheidet den harmlosen Fan vom bösartigen Irren. Und Erol wäre kein guter Personenschützer, wenn er einen wie Daniel einfach so allein auf die Straße laufen lassen würde. "Auf ihn muss ich besonders aufpassen. Der ist noch so unschuldig und traut den Leuten nichts Böses zu. Schade, dass ich ihm die Illusion nehmen muss."

Daniel, der Clown, schließt erschrocken die Tür und vertieft sich in eine Zeitschrift. Gracia, die Besonnene, übt ihren Text im Nebenraum und benutzt eine Wasserflasche als Mikroersatz. Alexander, der Fels in der Brandung, lutscht Salbeibonbons und geht gemessenen Schrittes auf und ab. Juliette, die sich um alle mehr kümmert als um sich selbst, wiegt Vanessa wie ein Baby in ihren Armen. Und Vanessa, das Küken, weint. So sieht es aus bei "Deutschland sucht den Superstar", wenn Deutschland gerade nicht dabei ist. Wenn die Kandidaten im Tonstudio ihren nächsten Auftritt proben und dabei fast genau das sind, als was einige im Produktionsteam sie bezeichnen: Kinder.

Noch fünf Tage bis zur nächsten Show mit dem Thema "Big Band". Noch fünf Tage, bis wieder eines von ihnen gehen muss. Die Anspannung steigt, und Daniel, den man nicht blöde finden kann, selbst wenn man sich Mühe gibt, tobt herum und kräht in jedes Mikrofon, das sich vor ihm auftut. "Ich bin nicht nervös! Ich bin auftrittsgeil! Wann bin ich endlich mit der Probe dran?" Und als er mit der Big Band üben darf, grinst jeder Musiker, der nicht gerade in irgendwas reinpusten muss.

"Man muss nicht perfekt sein, um gut zu sein. Das will ich zeigen. Außerdem will ich noch um die Welt reisen und irgendwas erforschen. Aber ich werde weiter für Deutschland da sein." Sagt Daniel und holt sehr tief Luft, weil er ja insgesamt gesehen nur sehr selten Luft holt. Aus seiner Arbeit als Kinderpfleger habe er viel Erfahrung mit Gruppenstrukturen, und bei den Superstars gehe es auch nicht anders zu als im Kindergarten. Und dann sagt er noch: "Günther, ich brauche mehr Hall auf dem Kopfhörer!"

Und es folgt "My Way", ursprünglich mal von Frank Sinatra, jetzt mit ehrlicher Hingabe gequakt von Daniel Küblböck. "Ich beneide ihn", sagt Juliette. "Der Daniel ist so rein, der macht sich die ganzen Gedanken nicht." Juliette Schoppmann ist mit 22 die Älteste in der Gruppe. Sie hat vor sechs Wochen ihre zwei Zimmer in Hamburg verlassen. Jetzt lebt sie mit den anderen Kandidaten in einer Kölner Villa, hinter einem Sichtschutzzaun, der mit Nato-Draht gesichert ist. Das ist der mit den Widerhaken.

Juliettes Eltern bezeichnen sich als "eine Art Waiseneltern". Sie haben sich daran gewöhnt, ihre Tochter häufiger im Fernsehen als in echt zu sehen, und ihre Mutter sagt: "Es tut mir leid für sie, dass sie ein öffentliches Leben führen wird. Manchmal ruft sie an und sagt: "Mama, ich bin allein. Vor tausend Kameras bin ich allein."" Juliette sagt, ihr Traum sei wahr geworden sei. Und gleichzeitig auch ihr Albtraum. "Wenn ich singe, bin ich dem Himmel nah. Ich liebe das hysterische Geschrei der Fans und dass ich denen eine Freude mache, indem ich meinen krüppeligen Namen auf einen Zettel schreibe. Dafür bin ich dankbar. Aber die Maschine, die macht mir Angst."

Die "Maschine" - so nennt sie die Kräfte, die beim Unternehmen "DSDS" zusammenwirken. Und das sind verdammt viele. Vom Engländer Simon Fuller, dem Erfinder, über die Produktionsfirma, die TV-Sender RTL und Vox, die ein Teil sind in der Verwertungskette der großen Familie namens Bertelsmann (Bertelsmann ist Mehrheitsgesellschafter bei Gruner + Jahr, wo auch der stern erscheint). Synergie nennt man das da, wo das Geld verdient wird. Aber Maschine trifft es eigentlich auch ganz gut.

Wie viel Geld genau die Superstars einbringen, wie die Verträge der "Kinder" aussehen, wie hoch die Produktionskosten sind - das wird nicht verraten. Die Kandidaten sind jedenfalls noch nicht reich geworden, obwohl die zehn letzten von ihnen die platingekürte, von Dieter Bohlen produzierte Single "We have a dream" besungen haben. Juliette hat von ihren Eltern - neben warmen Socken und einem Kalender mit schönen Männern - Geld zu Weihnachten bekommen. Ihr Vater, Jurist, sagt: "Das läuft ja nicht wie ein normaler Plattendeal. Für Juliette ist es schwer, wieder finanziell von uns abhängig zu sein."

Nicht mal Dieter Bohlen hat, sagt Dieter Bohlen, besonders viel an der Sache verdient. Man kann ihm das glauben, denn er ist nicht der Typ, der einen geschäftlichen Erfolg schweigend genießt. Derzeit ist er sehr zufrieden mit sich und seiner Welt. "Endlich kann ich mich mal zu etwas äußern, wovon ich wirklich was verstehe: Musik. Ich werde nicht mehr angegriffen, muss nicht zurückpöbeln, und auf der Straße lachen mich plötzlich 70-jährige Omas an. Das war ich ja gar nicht gewohnt! Jetzt geht es nicht mehr um Leute, die ein Marmeladenglas hochhalten dürfen, nur weil sie mal mit mir verheiratet waren. Jetzt arbeite ich mit jungen Leuten, die wirklich was können und die alle noch Sterne in den Augen haben."

Vanessa, 17, hat schon wieder Tränen in den Augen. Die Probe mit der Big Band ist nicht gut gelaufen. Jetzt sitzt sie auf Gracias Schoß, um von da aus Alexander zu bitten, ob er nicht den Abend auf sie aufpassen könne. Es kann sein, dass sie zu den Mädchen gehören wird, denen das Erwachsenwerden nicht gut gelingt, weil sie sich zu sehr auf feuchte Kulleraugen und scheues Lächeln verlassen. Die Big Band schmilzt komplett dahin, als die erste Träne kullert, und wenn Fans "Vanessa! Vanessa!" brüllen, dann haucht sie: "Wenn ihr alle so laut schreit, bekomme ich Angst vor euch."

Aber nachdem Vanessa Struhler sich die Nase geputzt hat, sagt sie mit sehr fester Stimme: "Die sehen hier doch alle nur ein Eurozeichen in mir. Die sind freundlich, weil sie Geld mit mir verdienen wollen. Früher habe ich mit Leidenschaft gesungen, heute muss ich auf Kommando gut sein. Manchmal habe ich Angst, die Freude am Singen zu verlieren." Und dann zieht sie los, um auf einem anderen Schoß Trost zu finden.

Wer wird der Superstar? Angeblich zeigen die Zuschauerabstimmungen der letzten Sendungen einen deutlichen Favoriten. Bohlen sagt: "Derjenige gewinnt, der am echtesten ist." Kelly Clarkson, Gewinnerin der Show in Amerika, sagt: "Sei einfach du selbst." Thomas Gottschalk, in dessen "Wetten, dass..?"-Sendung vorvergangener Woche die "Superstars" auftraten, sagt zum stern: "Authentizität kann man nicht lernen. Es gibt Menschen, die sind schwindelfrei, so wie es Menschen gibt, die sich auf der Bühne nicht verändern. Das ist eine natürliche Ausstattung. Und zu meiner Freude vergibt der liebe Gott sie relativ selten."

Gracias Freundin und ehemalige Gesangslehrerin Viktoria Lein behauptet: "Gracia ist genau die Alte, nur dass sie keine Zeit mehr hat." Roman Baur, Gracias Vater, hat schon lange nicht mehr ausgiebig mit seiner Tochter gesprochen. "Zwei Sätze am Telefon, dann hat sie meist schon den nächsten Termin." Zu ihrem Weiterkommen in der vorletzten Sendung hat er ihr per SMS gratuliert. Am Samstagvormittag war Gracia shoppen in der Kölner Innenstadt. "So nett waren die Verkäuferinnen noch nie zu mir. Seit ich im Fernsehen auftrete, sagen mir auch tausend Leute, ich hätte abgenommen. Ich meine, das wüsste ich doch, oder?"

"Ich bin hier", sagt Alexander Klaws gelassen, "um zu singen, nicht, um mich zu verändern." In seiner Heimatzeitung wird Alexander "Sexsymbol" genannt. Seine weiblichen Fans schreiben: "Alex, ich will ein Kind von dir!" Alex sagt, er habe viel ausprobiert und jetzt eine feste Freundin, und er sei schließlich schon 19 und wisse, dass man sich fremdgehen sparen könne. "Ich habe Persönlichkeit, und ich bin nicht durch Schlagzeilen so weit gekommen, sondern durch meine Stimme." Doch dass die Stimme nicht ausschlaggebend ist, zeigte die Show am vergangenen Samstag.

Mehr als zwei Millionen Anrufe gehen an diesem Abend bei "DSDS" ein - Gracia verliert mit nur 7000 Stimmen weniger als Vanessa. Eine denkbar knappe Niederlage. Der Maskenbildner ist den Tränen nahe, das Team steht betreten herum und diskutiert die überraschende Abwahl von Gracia. Das aufgebrachte Studiopublikum, tausend Leute, wurde von Erol und seinen Mitarbeitern ohne Zwischenfälle rausgebracht. Gracias Familie sitzt verloren in den leeren Sitzreihen. Die Zwillingsschwester Patricia weint. Der Großvater sagt: "Wir sollten nicht traurig sein. Wenn Gracia schlecht gesungen hätte, könnten wir uns ärgern. Aber so?" Und ihre Mutter fügt hinzu, es sei schön, dass die Tochter wieder nach Hause kommt.

Manchmal musste Gracia unten im Wohnraum der Superstar-Villa schlafen statt in ihrem Zimmer, weil die Fans auf der Straße so laut waren. Bis heute übernachten am Wochenende immer wieder einige vor dem Haus. Nachbarn haben Klage eingereicht.

Früher haben Eltern ihre Kinder zum Flötenunterricht gefahren. Heute preschen sie auf Kölns Straßen dem Kleinbus hinterher, in dem die Superstars zum nächsten Termin gekarrt werden. Thomas Gottschalk: "Berühmtheit setzt gewisse Regeln außer Kraft. Und wem es nicht gelingt, die Berühmtheit abzukoppeln von seiner Wirklichkeit, der kann sich den Therapeuten schon jetzt aussuchen. Eine Karriere mit dem Titel "Superstar" beginnen zu müssen, ist vielleicht auch nicht ganz glücklich. Was soll denn danach noch kommen?"

Juliette hat noch nie natürlich gewirkt. Schon auf Kleinkindfotos, als ihre Eltern sie noch "Bobo" nannten, sieht man sie posieren. So ist sie. Erst wenn man ihr nahe kommt, wenn sie sich sicher fühlt, wird ihr Gesicht weich. Juliette ist nicht künstlich, aber viel mehr Profi als die anderen Kandidaten. "Zu perfekt", sagt Bohlen. "Sie hat eine Riesenstimme, kommt aber manchmal zu einstudiert rüber." Juliettes Mutter findet das empörend. "Zu perfekt, das kann es doch gar nicht geben! Die suchen doch den Superstar und nicht den Superlaien."

Mit zehn hat sich Juliette entschieden, ein Internat zu besuchen und Ballett zu lernen, dann hat sie ihre Stimme ausgebildet und als Musical-Darstellerin gearbeitet. Wenn sie wählen sollte zwischen Kino und Training, hat sie immer das Training gewählt. Beziehungen waren nie von langer Dauer. Heute sagt sie, dass ihre Stimme besser ausgebildet sei als ihr Herz. Aber auch das will sie jetzt mit der ihr eigenen Disziplin in Angriff nehmen. "Ich arbeite daran, weniger perfekt zu sein und geduldiger mit mir selbst - und für die Liebe Platz in meinem Leben zu schaffen."

Und sie senkt die Stimme und sieht endlich aus wie "Bobo", ein Mädchen Anfang zwanzig, als sie von Daniel Lopes erzählt, der ja leider ein Schönling und ein Macho sei und der bedauerlicherweise auch jede Frau so ansehen würde, als wäre sie die Schönste. In ihren Träumen habe sie sich immer einen anderen Typ Mann vorgestellt, aber jetzt würde sie zum ersten Mal in ihrem Leben Mailbox-Nachrichten speichern. Ob das keine Liebe sei?

Daniel Lopes, 26, wollte auch Superstar werden und wurde am 11. Januar aus der Show gewählt. Ein wohl eher selbst ernannter Manager, der Lopes angeblich eine neue Nase versprochen hat, witterte Betrug und drohte RTL mit Klage. Lopes hat sich mittlerweile entschuldigt, und Juliette hat erfahren, was es heißt, wenn die eigene Liebe und der eigene Kummer Thema der Titelseiten sind.

"Die haben den Daniel zum Buhmann gemacht. Das hat mir Angst gemacht, weil wir doch vor solchen Schlagzeilen beschützt werden sollten. Oder? Langsam kriege ich einen Hass auf die ganze Pressekacke. Ich werde vermarktet und habe kaum Kontrolle über das, was geschieht. Aber wer hat die Kontrolle? Wem kann ich vertrauen? In den letzten Wochen bin ich oft enttäuscht worden von Leuten, die nicht ehrlich zu mir waren. Da ich eine rachsüchtige Person bin, würde ich es sehr genießen, als Gewinnerin auf diese Leute herabzulächeln."

Am vergangenen Samstag ist "Bobo, die Rachsüchtige" dieser Genugtuung wieder näher gekommen. Nach der Sendung lächelt sie ihr perfekt einstudiertes Lächeln, trinkt etwas Sekt, umarmt, küsst, lacht, trällert und weicht dem Blick ihrer Mutter aus. "Juliette weiß, dass sie mir so nicht gefällt. Innerlich ist sie zornig, ich spüre das. Ich habe Angst, dass sie zur Unzeit explodiert und etwas tut, was sie später bereuen wird. Das Leben ist hart. Aber dieses Geschäft ist noch härter."

Daniel schlurft im roten Mantel durch das Gewimmel der Aftershow-Party, lächelt wieder, gibt ein Fernsehinterview. Sein Zusammenbruch wird bei der Wiederholung der Sendung am nächsten Morgen rausgeschnitten sein. Genauso wie die Buh- und Schiebung-Rufe des Publikums. Daniels Vater sagt: "Bei meinem Sohn, da geht es schnell bergab, aber auch schnell wieder bergauf." Nektarios, ehemaliger Kandidat, verkündet eine Theorie: "Ich habe mich ja schon gewundert, als ich rausgeflogen bin. Aber diesmal weiß ich, woran es gelegen hat! Die kleinen Jungs rufen von zu Hause fünfhundertmal an, bescheren Mama und Papa eine tierische Telefonrechnung und sorgen dafür, dass Vanessa weiterkommt. Weil sie gerne mit der vögeln wollen."

Gracia steht umringt von Fans und Freunden auf der Party, die nun zu ihrer Abschiedsparty geworden ist. Sie wirft die Arme in die Luft und ruft: "Scheiße, bin ich gut drauf! Das kann ich gar nicht glauben!" Ihr Opa stellt sich in die Schlange von Beileidsbekundern, um seine Enkelin zu umarmen. Vanessa lässt sich in dieser Nacht nicht mehr blicken.

Erol, der Persönchenschützer, geleitet seine Stars zu den Autos. Es geht nach Hause. Vorher noch ein paar Autogramme geben. Den eigenen Namen kritzeln und sich doch ein bisschen wundern, dass Leute fast in Ohnmacht fallen. Stofftiere entgegennehmen. Erol überprüft alle Geschenke. Er hat schon auf Robbie Williams und Jennifer Lopez aufgepasst. Er sagt: "Ich nehme jeden ernst, der mich bezahlt." Wahnsinn, dieses Berühmtsein. Du kannst es nicht üben. Und eigentlich geht alles viel zu schnell.