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Nach "The Lone Ranger"-Flop: Disney beendet Zusammenarbeit mit Jerry Bruckheimer

Bruckheimers "Fluch der Karibik" spülte 2,7 Milliarden Euro in Disneys Kassen. Trotzdem wird der Vertrag mit dem Produzenten gekündigt. Zu schwer wiegt der finanzielle Verlust von "The Lone Ranger".

Paukenschlag bei Disney: Die Filmemacher werden ihren First-Look-Deal mit Produzent Jerry Bruckheimer nicht verlängern. Zu schwer wiegt der finanzielle Verlust, für den der jüngst gefloppte Klamauk-Western "The Lone Ranger" mit Johnny Depp sorgte. "The Lone Ranger" war einer von Bruckheimers seltenen Fehltritten an den Kinokassen. Der teure Film könnte Schätzungen zufolge ein Loch von bis zu 190 Millionen Dollar (etwa 140 Millionen Euro) in die Disney-Bücher reißen.

Kinotrailer: "Lone Ranger"

Im Nachgang verschob Disney bereits den Start des ursprünglich für 2015 geplanten nächsten Films aus der "Fluch der Karibik"-Reihe und soll laut US-Medienberichten Bruckheimers finanziellen Rahmen eingeengt haben.

Weitere Zusammenarbeit bei laufenden Filmreihen

Bruckheimer hatte in seiner Disney-Zeit 27 Filme auf die Leinwand gebracht, darunter Blockbuster wie "Armageddon" oder "Pearl Harbor". Allein die "Fluch der Karibik"-Reihe spielte weltweit mehr als 3,7 Milliarden Dollar (etwa 2,7 Milliarden Euro) ein.

Bruckheimer werde seine neuen Filme nicht mehr zunächst Disney anbieten, gab Disney am Donnerstagabend bekannt. Man wolle aber bei laufenden Filmreihen weiter zusammenarbeiten.

jat/Bang/DPA / DPA