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"House of Cards", "Everest": 15 Dinge, die Sie über Robin Wright wissen müssen

Die meisten kennen sie als Claire Underwood aus der Serie "House of Cards". Nun kommt Robin Wright mit ihrem Film "Everest" ins Kino. Wir verraten Ihnen 15 Fakten über die US-Schauspielerin.

Von Bernd Teichmann

Robin Wright

Schauspielerin Robin Wright

•Ihr neuer Film "Everest" erzählt von einer 1996 tragisch verlaufenden Expedition zum höchsten Gipfel der Erde, die Jon Krakauer bereits in seinem Bestseller "In eisigen Höhen" beschrieben hatte. Robin spielt die Ehefrau des Bergsteigers Beck Weathers (Josh Brolin).

•Sie wurde am 8. April 1966 in Dallas, Texas, geboren. Nach der Scheidung ihrer Eltern zog sie als Dreijährige mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder Richard nach San Diego, Kalifornien.

•Ihre Mutter Gayle arbeitete als Vertreterin der Kosmetikfirma Mary Kay. Als Prämie für ihre guten Verkaufszahlen bekam sie ein rosarotes Cadillac El Dorado Cabriolet geschenkt, mit dem sie Robin und Richard jeden Morgen zur Schule brachte. "Das war uns wirklich peinlich. Wir baten sie, das Verdeck zu schließen und laut Led Zeppelin zu spielen, bevor wir bei der Schule vorfuhren. Eigenartigerweise hatten wir dann bald eine Menge neuer Freunde."

•Bereits mit 14 arbeitete sie als Model. Ein Scout hatte sie 1980 in San Diego auf einem Rummelplatz in der Achterbahn entdeckt. Ihr erster Job führte sie gleich nach Tokio.

•Ihr Bruder Richard begann mit 15 eine Ballettausbildung und tanzte später mit Mikhail Baryshnikov am American Ballet Theatre.

•Von 1984 bis 1988 spielte sie in der NBC-Seifenoper "Santa Barbara". Wie süß.
•Die schwedische Rockband Kent erwähnte sie in ihrem Lied "Palace & Main": "Jag skjuter allting framför mig som Robin Wright Penn gör i State of Grace", was frei übersetzt heißt: "Ich stoße alles beseite, was sich mir im Weg steht wie Robin Wright Penn in 'State of Grace'" (Originaltitel des Films "Im Vorhof zur Hölle"). Ein guter Song übrigens.

•Bei den Dreharbeien zu besagtem Film lernte sie Sean Penn kennen, den sie 1996 heiratete. 2010 ließen die beiden sich scheiden.

•Die Zwei haben eine Tochter, Dylan (24) und einen Sohn, Hopper Jack (22), der nach zwei guten Freunden des Hauses benannt ist: Dennis Hopper und Jack Nicholson.

•Für die Rolle der Claire Underwood in der Netflix-Produktion "House of Cards" wollte Regisseur David Fincher unbedingt Robin Wright haben, die er 2011 bei der Verfilmung des Stieg-Larsson-Bestsellers "Verblendung" kennengelernt hatte. Sie war skeptisch, weil es eine TV-Serie war. Fincher sagte zu ihr: "Die Story ist großartig, die Figur ist großartig, und ich finde nicht, dass das Fernsehen ist, sondern ein paar Meter weiter links davon. Also fragte ich sie, ob sie uns mit ihrer Anwesenheit beehren würde. Im Grunde habe ich sie angebettelt."

•Sie gewann 2014 den Golden Globe als Beste Hauptdarstellern - als erste Schauspielerin für eine reine Internetserie.

•Claire Underwoods markante Kurzhaarfrisur exisiterte schon lange, bevor sie die Rolle bekam. "Ich hatte zuvor drei Filme gleichzeitig gedreht und musste für jeden meine Haarfarbe ändern. Meine Haare waren völlig ausgetrocknet, sie schrien um Gnade. Also habe ich sie einfach abgeschnitten."

Das sagt sie:
"Ich bin keine großartige Schauspielerin. Das eine oder andere habe ich schon ganz gut gemacht, aber ich würde mich nicht als hervorragende, vielseitige Darstellerin bezeichnen. Tilda Swinton ist eine. Sie ist ein Tier. Oder Meryl Streep: phänomenal. Sie ist wirklich ein Chamäleon."

Das sagen andere:
"Schon damals, bei den ersten Kameratests für 'Forrest Gump', beeindruckte mich ihre rätselhafte Präsenz, die auf einer nicht gerade kleinen Menge Grazie und Schönheit basiert. Außerdem besitzt sie eine fast schon einschüchternde Konzentrationsfähigkeit." (Tom Hanks)

Robin Wright für Einsteiger:
"Die Braut des Prinzen" (1987)
"Im Vorhof der Hölle" (1990)
"Die Playboys" (1992)
"Forrest Gump" (1994)
"Pippa Lee" (2009)
"House of Cards" (2013-2016)